FALLOUT 4 – endlich gibt es den ersten Trailer!

Gestern ab ca. 16:00 Uhr stand die Games-Community Kopf: Bethesda hat nach langem Warten und vielen Gerüchten endlich den ersten Trailer zu Fallout 4 gezeigt. Und ich möchte auch gar nicht all zu viel dazu sagen, lasst ihn einfach auf euch wirken:

Die Weltpremiere des Spiels findet am 15. Juni um 04.00 Uhr MESZ im Rahmen des Bethesda E3 Showcase im Dolby Theatre in Hollywood, Kalifornien, statt und wird weltweit über Twitch und YouTube übertragen.

Fallout 4 wird für Xbox One, das PS4 und PC erscheinen. Wann, das steht allerdings noch nicht fest.

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Mad Max: Fury Road – Filmkritik

Am Samstag war es so weit und ich habe endlich die Zeit gefunden mir Mad Max: Fury Road im Kino anzuschauen. Selbstverständlich in 3D. Die Mad Max Reihe hat meinen Filmgeschmack fundamental geprägt und trug auch letzten Endes dazu bei, dass ich diese Seite gegründet habe. Als ich Mad Max II damals als Kind im TV gesehen habe, war ich dermaßen von dieser postapokalyptischen Welt, der rasanten Action und nicht zuletzt von Mel Gibson beeindruckt, dass ich mich in meiner Jugend immer mehr mit diesem Genre auseinander gesetzt habe. Ihr könnt euch also vorstellen, wie ich mich gefreut habe, als ich erfuhr, dass es einen neuen, vierten Teil geben wird. Als ich dann Samstag ins Kino fuhr war meine Stimmung aber irgendwie gedrückt, da ich auf einmal Angst hatte, dass der Steifen meine Erwartungen nicht erfüllen könnte und somit damit die komplette Heldenreihe meiner Jugend zur Nichte machen könnte.

Diese Angst verschwand aber schon nach den ersten 5 Minuten. Es war zwar nicht mehr Mel Gibson, aber Tom Hardy macht seine Sache als Max Rockatansky genau so gut. Er bringt den Character des einsamen Wüstenwanderer sehr glaubhaft rüber und ist der Antiheld, wie wir ihn kennen. Wortkarg, knallhart und mit einem festen Willen zu überleben. Was mich aber regelrecht umgehauen hat, sind die Größenverhältnisse und Menschenmassen, gerade zu Anfang im Film. Es gibt riesige in den Felsen geschlagene Bauwerke, Massen von Menschen, die einem Anführer huldigen und natürlich diese großen, unglaublich getunten Fahrzeuge, wie man sie in einem guten Mad Max erwartet. Hier wird alles auf die Spitze getrieben und ich müsste mich mit Superlativen überschlagen um diese Bildgewaltigkeit zu beschreiben.
Genau so ist es um die Action im Film gehalten. Fury Road lässt einem kaum Zeit aufzuatmen und ist im Prinzip eine gigantische, nicht enden wollende Actionszene, die aber in keiner Sekunde langweilig wird. Ganz im Gegenteil. Wenn man schon dachte, die Vorgänger hätten tolle Fahrzeugstunts, so kommt man hier aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Oft ging ein Lachen oder ein Raunen durchs Kino, wenn wieder ein besonders spektakulärer Stunt durchgeführt wurde oder ein noch verrückteres Fahrzeug auf der Leinwand erschien.

Man kann wirklich sagen, dass  George Miller es nach 30 Jahren noch einmal wissen wollte. Er wollte noch einmal zeigen, dass er der Vater der Mega-Fahrzeug-Stunts ist, es versteht unaufhaltsame Action in eine tolle Welt mit einer guten Geschichte wie kein anderer zu platzieren. Mad Max: Fury Road hat somit meine Erwartungen alles andere als enttäuscht. Ganz im Gegenteil, ich war überglücklich, als ich gesehen habe, das meine Lieblings-Filmreihe eine mehr als würdige und vor allem zeitgemäße Fortsetzung bekommen hat. Meine Empfehlung: Unbedingt anschauen!

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Doom 4 Teaser – und wie es eigentlich aussehen sollte

Auf der nächsten E3 wird Bethesda neue Details zu Doom 4 veröffentlichen. Einen Teaser gibt es bereits:

Soweit, sogut. Der Teaser sieht ganz nett aus und macht Lust auf mehr. Der eigentliche Hammer ist aber, das es zu Doom 4 eine viel frühere, nun aber eingestellte Version gibt, die meiner Meinung nach einen verdammt guten Eindruck macht. Oder machte…:

Der hier gezeigte Trailer ist ein Leak, daher entschuldige ich mich schon jetzt, falls er bald wieder offline sein sollte, der zeigt in welche Richtung Doom 4 ursprünglich gehen sollte. Ich bin begeistert von der postapokalyptischen Atmosphäre in diesem geleakten Trailer, aber mit der Meinung stehe ich wohl relativ alleine da. Auf doomworld.com spricht man davon, das wir froh seien sollen, das diese Version eingestampft wurde. Weil es sich zu sehr von den Wurzeln der Serie entfernt habe. Na und? Scheiß drauf! Ich will das Doom, was in diesen Trailer zu sehen ist. Mit geiler Story und Emotionen und keinen Old School Reboot, das jetzt vielleicht kommen wird. Verdammt!

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Das Veetal Experiment – Das vorzeitige Ende

Veetal

Wir ihr vielleicht schon gelesen habt, gab es bei meinem gestrigen Selbstversuch ein schnelles Ende. Wie ich bereits geschrieben habe, war mein Plan mich sofort und ohne Kompromisse ein paar Tage nur noch von Veetal (bzw. Soylent) zu ernähren. Was zu Anfang recht gut klappte, schlug im Laufe des Tages aber in Übelkeit und heftigen Kopfschmerzen über, sodass ich mich letzten Endes übergeben musste.

Vielleicht hätte ich mich an die Vorgaben des Herstellers halten sollen, in dem es heißt, langsam auf diese Art der Ernährung umzusteigen, sodass man sich anschließend zu ca. 80% nur von Veetal zu ernähren braucht. Ich wollte es aber mit der Brechstange versuchen, wobei natürlich auch immer der Endzeit-Gedanke eine Rollte spielte. Man stelle sich vor, draußen ist alles voller Zombies und nur diese Nahrung ist im Haus. Das hat zumindest bei mir nicht geklappt. Fairerweise muss ich aber auch sagen, das ich als Coffein und Zucker-Junkie auch die denkbar schlechtesten Voraussetzungen mitgebracht habe :)

Mein vorläufiges Fazit:
Veetal ist sicherlich eine gute Möglichkeit die eine oder andere Mahlzeit zu ersetzten, aber von heute auf morgen darauf umzustellen, hat zumindest bei mit nicht geklappt. Veetal selbst empfiehlt auch eine schrittweise Umstellung und betont auch, das es normale Nahrung nicht zu 100% ersetzen kann. Und genau das ist mein Fazit. Veetal kann keine richtige Ernährung ersetzen, aber wenn man mal keine Lust auf Kochen hat oder es schnell gehen muss, kann es für den ein oder anderen genau das richtige sein. Zumal es recht gut schmeckt.
Ich bevorzuge dennoch eine ausgewogene, normale Ernährung und bin im Falle einer Zombie-Apokalypse wohl eher der Jäger und Sammler und nicht der, der Pulver- und Notnahrung hortet.

Das Veetal Experiment – Tag 1

Das Veetal / Soylent Experiment

Heute beginnt mein erster Tag auf Veetal. Veetal ist eine deutsche Alternative zu Soylent, das alle Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Minerale, enthält, die der menschliche Körper täglich benötigt. Es wird zwar vom Hersteller nicht so empfohlen, aber man könnte es rein theoretisch als kompletten Ersatz für die normale Nahrung einsetzen. Das war auch immer der Gedanke hinter dem amerikanischem Soylent. Und genau das möchte ich in einem Selbstversuch testen und meine eigenen Erfahrungen mit Veetal machen.

INFO: Dieses Posting werde ich den ganzen Tag lang updaten.

9:40 Uhr:
Los geht’s. Zum Frühstück habe ich mir den ersten Shake Veetal gegönnt. Nachdem ich doch ziemlich skeptisch war, wie diese braune Masse schmecken würde, war ich positiv überrascht. Es schmeckt ähnlich wie Hafermilch, angerührt mit ein paar Früchten. Also gar nicht mal schlecht. Das erleichtert mich natürlich sehr, da ich mich schon auf das schlimmste Vorbereitet hatte ;) Achja, interessehalber habe ich mich vor dem Shake gewogen: 83,5 KG.
Veetal Zubereitung

14:00 Uhr
Inzwischen habe ich ziemlichen Hunger und freute mich schon auf den nächsten Shake. Den habe ich mir jetzt gerade gemacht und ziemlich runter geschlungen. Dabei viel Wassern getrunken. Bisher vertrage ich Veetal gut, allerdings ist der Hunger nicht wirklich weg. Der Shake ist doch recht dünn-flüssig und als leidenschaftlicher Esser fehlt mir dieses „Bauch voll Gefühl“. Ich freue mich schon auf heute Abend, wie es dann wohl wird :)

19:10 Uhr
Durch das viele Trinken hält sich mein Hunger in Grenzen, aber trotzdem fühlt es sich im Magen irgendwie komisch leer an. Ich habe das ständige Bedürfnis die Tiefkühlpizza, die noch in meinem Froster liegt, in den Ofen zu packen. Jetzt habe ich mir gerade wieder einen Shake gemacht. Habe trotzdem noch Lust auf feste Nahrung. Als totaler Energy-Drink und Zucker Junkie merke ich auch langsam den Entzug davon. Kopfschmerzen und ein leichtes Schwindelgefühl machen sich breit.

21:00 Uhr
Meine Kopfschmerzen sind inzwischen wirklich heftig. Der Entzug von Coffein und Zucker machen sich doch schneller bemerkbar als erwartet. Zeit für den letzten, heutigen Shake.

21:30 Uhr
Ich musste mich übergeben. Aber so richtig. Die Kombination aus heftigen Kopfschmerzen und nur Flüssignahrung im Bauch haben mich ziemlich umgehauen und ich gehe jetzt ins Bett.

Hier geht es zu meinem Fazit.