Destiny angespielt – was soll dieser MMORPG-Müll im Spiel?

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie gespannt ich war dieses Wochenende an der kostenlosen Beta von Destiny teilzunehmen. Also die Xbox 360 angeschmissen, das Spiel runter geladen und voller erfurcht den Vorspann betrachtet. Danach ging es dann auch schon los und man landet in einer Art Tutorial. Sofort wurde klar, dass dieses Spiel von den Halo-Machern kommt. Steuerung, Spielgefühl und Geschwindigkeit sind in etwas gleich und auch die Gegner verhalten sich ähnlich. Es kam immer mehr Freude auf und ich hatte das Gefühl vor einem richtig guten Syfy-Shooter zu sitzen. Die Level wirken zwar noch etwas sehr statisch, aber egal, es ist ja auch nur eine Beta.

Doch dann passierte etwas, was ich nicht erwartet hatte. Ich wusste zwar, das Destiny ein Online-Shooter ist und in einer “offenen” Welt spielt, aber kurz nach der ersten Mission flog ich mit meinem Schiff (automatisch) in meine Heimatbasis. Die Perspektive änderte sich von Ego auf Third-Person, ist sah einen Haufen anderer Spieler die zwischen ihren “Quest-Mastern” und sonstigen absolute lieblosen, statischen Händlern, usw umher eilten. Völlig anonym und ohne jegliches Gefühl von Zusammenhalt. Die anderen Spieler ließen ihre Avatare hüpfen, Bewegungen ausführen und tanzen. Ja, verdammt – sie tanzten! Ich kam mir vor wie in World of Warcraft oder einem anderen, beliebigem Drecks-MMORPG. Ich war geschockt. Was sollte das alles? Wo ist dieses coole Syfy-Halo-Shooter-Feeling geblieben? Warum muss ich mir tanzende Idioten ansehen, die mit meinem Storyerlebnis rein gar nichts zu tun haben?

Dann gleich der nächste Schock. Als ich mich bei den Händlern umschaute, sah ich dass es viele verschiedene “Währungen” gibt. Eigentlich ist es ja gut wenn eine gewisse Komplexität in das Spiel eingebaut wurde, aber wir wissen alle was das für ein MMORPG heißt. Farmen, farmen, farmen.

Darauf folgte dann Schock Nummer drei. Als ich in der Heimatbasis mit allen Dingen fertig war und die nächste Mission startete und ich mich endlich wieder an dem Ego-Shooter-Feeling erfreute habe ich durch einen Gegner das Zeitliche gesegnet. Ok, das war nicht der Schock. Der kam aber direkt darauf, als ich respawnte und alle Gegner wieder an den genau gleichen Stellen waren, obwohl ich den größten Teil bereits besiegt hatte. Ihr glaubt gar nicht, wie ich so einen MMORPG-Scheiß hasse.

Ich kann Destiny daher nur ein sehr, sehr, wirklich vedammt schlechtes Fazit zu diesem Zeitpunkt geben. Ich hatte auf einen Online-Shooter mit epischer Story und einem tollen Halo-Helden-Feeling gehofft. Und was habe ich in der Beta bekommen? Einen passablen Shooter der sich in einer unendlichen, schrottigen Masse an MMORPG-Elementen ertränkt. Nein, danke!

Habt Ihr die Beta gespielt? Wie ist eure Meinung dazu?

Es steht nicht gut um “Homefront: The Revolution”

Jetzt konnte ich aus diversen gründen zwei Wochen mal nichts posten und schon bricht da draußen die postapokalyptische Gameswelt zusammen. Was ich meine? Crytek, dem wohl möglich besten deutschten Spieleentwickler geht es finanziell gar nicht gut und das wirkt sich gerade direkt auf den Homefront Nachfolger “Homefront: The Revolution” aus. So hat jetzt der Game Director des Spiels Hasit Zala seinen Posten geräumt. Zuvor haben schon andere führende Entwickler Crytek verlassen und sind auf der Suche nach neuen Jobs. Hintergrund sollen anhaltende Zahlungsschwierigkeiten bei Crytek sein, unter anderem beim Gehalt. (Quelle)

Wie genau sich das jetzt auf den neuen Homefront Titel auswirkt in unbekannt. Es bleibt nur zu hoffen, dass Crytek das finanzielle Loch stopfen kann, denn der Trailer sah wirklich verdammt gut aus.

InSomnia – postapokalyptisches Dieselpunk Spiel auf Kickstarter

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Auf Kickstarter gibt es wieder einmal ein Spiel, das ihr euch näher anschauen solltet: InSomnia! Vom den Screenshots her erinnert es sehr stark an die alten Fallout -Teile, allerdings spielt InSomnia in einer Art Retrozukunft, bzw Dieselpunk-Zukunft auf einem riesigem Raumschiff. Dieses Schiff befindet sich auf einer 400 jährigen Reise, auf der Suche nach einem neuen Zuhause für die sich an Bord befindenden Flüchtlinge, die ihre Kriegs geplackte Heimat verlassen haben.

Die Macher schreiben dazu:”InSomnia pitches the player in a dark and damp, deliciously retro-futuristic space station (“The Ark”) on its 400-year journey in search of a new home. Several centuries earlier, war-torn Noman survivors boarded the Ark to flee their planet and escape the conflict between the Republic of Noma and the SORG Regime. Most of InSomnia takes place inside the gargantuan, half-deserted vessel—which is slowly making its way toward the elusive Evacuation Point. If the Ark fails to reach the Evacuation Point, billions of Nomans will have died in vain.”

Das Spiel befindet sich zur Zeit noch in der Finanzierungsphase auf Kickstarter, aber es sieht ganz gut aus, dass das Ziel von 70.000$ erreicht wird. Uns erwarten dann eine ca. 15-20 Stunden lange Hauptstory und 20-30 Stunden Spielzeit an Nebenquests. Anschließend versprechen die Macher 20 weitere, kostenlose Episoden nachzureichen, mit einer Spielzeit von jeweils ca. 3-6 Stunden.

Weitere Infos:
InSomnia Homepage
InSomnia auf Kickstarter

Call of Duty: Advanced Warfare Video zeigt uns die Tech-Zukunft

Zu Call of Duty: Advanced Warfare gab es schon einige coole Videos. Nun zeigen uns die Macher den Einsatz neuer, möglicher Technologien, was auch für Shooter-Hasser recht interessant sein dürfte.

Glen Schofield und Michael Condrey, die Mitgründer von Sledgehammer Games, erklären im neuesten Behind the Scenes-Video, wie futuristische Technologie und das Exo-Skelett das Spielerlebnis von Call of Duty auf ein neues Level heben:

Call of Duty: Advanced Warfare erscheint am 4. November 2014 auf Xbox One, Xbox 360, PlayStation 4, PlayStation 3 sowie PC-Systemen. Eine USK-Wertung steht noch aus.

Call of Duty: Advanced Warfare – Day Zero Edition – [Playstation 4]

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Fallout 1, 2 & Tactics zurück auf Steam

Nachdem die klassischen Fallout Titel Fallout 1, Fallout 2 und Fallout Tactics nun einige Zeit auf keiner Verkaufsplattform mehr verfügbar waren, sind sie auf Steam zurück gekehrt. Und sogar mit kleinen Überarbeitungen, wie z.B. hochauflösender Grafik.

Bethesda schreibt dazu:

  • Bei allen drei Spielen ist die Steam Cloud zum Speichern von Spielständen aktiviert.
  • Fallout 1 & Fallout 2 können entweder als Standardversion oder klassische Version gespielt werden. Die Standardversion besitzt hochauflösende Grafik, während die klassische Version exakt dem ursprünglichen Spiel entspricht.
  • Fallout Tactics wurde nicht modifiziert. Der Mehrspielermodus läuft über eine direkte Verbindung.
  • Während Fallout 1 und Fallout 2 auf Windows 8 laufen können, ist Fallout Tactics nicht Windows 8-kompatibel.

Zur Zeit gibt es alle drei Spiele zusammen für nur 12,99€!

Link zu den Spielen: Fallout auf Steam.

Falloutclassics

Bild Quelle: Bethesda