Shadowrun räumt bei den RPC Awards 2014 ab

Unter richtigen Cyberpunkern ist das Rollenspielsystem Shadowrun fast so etwas wie die Grundlage ihres Genres, so sehr hat das Regelwerk diesen Teilbereich der Postapokalypse geprägt. Das System ist zwar schon etwas in die Jahre bekommen, aber die RPC Awards 2014 haben nun einmal wieder gezeigt, dass es noch immer in der obersten Liga mitspielt.

Pegasus Spiele schreibt dazu:
“Bereits zum fünften Mal wurden im Rahmen der RPC Germany 2014 in Köln, Europas größter Messe für Rollenspiele, die RPC Awards in sieben Kategorien verliehen. [...]Den RPC Award 2014 in der Kategorie Rollenspiele erhielt das Grundregelwerk von Shadowrun 5. Das in einer dystopischen Zukunft angesetzte Rollenspielsystem unterstrich damit seine große Beliebtheit bei Rollenspielfans.”

Da gratuliere ich und kann euch das Regelwerk wärmstens ans Herz legen, wenn ihr auf Pen & Paper steht. Wenn nicht, sucht euch ein paar Kumpels und probiert es einfach mal aus, ihr werdet es lieben :)

Shadowrun Regelbuch, 5. Edition

Preis: EUR 19,95 inkl. MwSt, zzgl. Versand

4.9 von 5 Sternen (30 Kunden Meinungen)

54 Neu & gebraucht verfügbar EUR 14,00

ÖDLAND Band 2 – Das Versteck im Moor

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Buch:  ÖDLAND – Zweites Buch. Das Versteck im Moor

Rezensent: Dirk Wendt

Inhalt:

Wir sind wieder zurück im Ödland. Wieder führt uns Christoph Zachariae ein Stück weiter auf dem Weg von Hagen und Mega. Dieses Mal erfahren wir einiges aus der Vergangenheit der beiden Protagonisten. Zum Beispiel wie die junge Frau, das Mädchen aus dem Keller, auf ihrer Flucht vor einer großen Raider-Bande von einem Unbekannten Mann mit Namen Nathan gerettet wird und mit ihm Freundschaft schließt. Nathan macht Mega das Angebot ihr zu helfen ihren defekten INDU zu reparieren bzw. ihr zu helfen Ersatzteile bei zuvor genannter Raider-Bande zu stehlen. Der Plan schlägt fehl und auf ihrer Flucht verlieren sich Mega und Nathan aus den Augen. Mega landet im Versteck im Moor. Was sie dort erlebt und ob sie Nathan wiederfindet, das wird in diesem Band beantwortet. Soviel sei gesagt, Das Versteck im Moor ist nicht der letzte Ort, den das Mädchen betritt.

Gleichzeitig wird die Geschichte um Hagen fortgeführt, der in Band eins von Mega in die geheime Zuflucht gelockt wurde, bzw. der sich von Mega hat locken lassen, um diese zu überfallen. Christoph Zachariae lässt uns daran teilhaben, wie Hagen von der geheimen Zuflucht erfuhr. Wie der Überfall von statten ging und wie Hagen, von Mega besessen, die Zuflucht verlässt und sie auf ihrem Weg verfolgt. Während seiner Jagd nach dem Mädchen stellen sich Mitglieder seiner Gang gegen ihn. Wird Hagen es schaffen die Führung der Gruppe zu behalten?

Meinung:

Wie schon im ersten Band der Serie wird hier eine Atmosphäre erzeugt, wie ich sie liebe. In all meinen Rezensionen, die ich für Blackfear geschrieben habe, kommt dieses Szenarium meinem bevorzugtem Genre am nächsten. Christoph Zachariae schafft es nach wenigen Seiten nicht nur die Geschichte aus Band 1 fortzuführen und den Leser wieder zurück ins Ödland zu ziehen, nein, er schaffte es, dass ich das Buch nicht aus der Hand legte um andere Bücher zu lesen. Zu sehr wollte ich wissen, wie Mega in das Versteck im Moor gelangte und warum Hagen schon im Band 1 so erschrocken auf das Mädchen reagierte, als er ihr Tattoo im Gesicht sah und es erkannte. Den Weg, den das Mädchen aus dem Keller nach dem Moor zurück legt um Nathan zu finden ist – typisch für Christoph Zachariae – gut beschrieben und unterstützt die Atmosphäre des Romans. Egal ob es dabei die Begegnung mit dem Fremden ist, der ein Lager plündert, das Mega auf ihrem Weg zu Nathan unterstützen soll oder die spannende Situation in der Fabrik am Fluss, die ein Cliffhanger zum dritten Band der Serie darstellt.

Fazit:

Kaufen. Die Ödland-Serie ist eine Endzeitgeschichte vom Feinsten. Christoph Zachariae schreibt klar und schnörkelos und beschreibt eine realistische Zukunft unserer Welt. Ich freue mich schon auf Teil 3 der Serie. Wer Teil 1 gelesen und gemocht hat muss Teil 2 kaufen. Wer sich Teil 2 gönnt, kommt ohne Teil 1 nicht aus. Übrigens ist Teil 1 über die Ostertage kostenlos bei Amazon erhältlich.

ÖDLAND Zweites Buch Das Versteck im Moor

Preis: inkl. MwSt, zzgl. Versand

4.8 von 5 Sternen (37 Kunden Meinungen)

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The Vegan Zombie: Koche & Überlebe! – Rezension

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Ein denkwürdiger Tag ist angebrochen, denn ich hätte niemals erwartet, dass ich mal etwas über ein Kochbuch schreibe. Und dann auch noch über ein veganes. Ich selber ernähre mich seit über einem Jahr vegetarisch, habe vegan zu Anfang auch mal versucht, bin dabei aber schnell an die Grenzen meiner üblichen Gewohnheiten gestoßen. Darum habe ich mich entschieden “nur” vegetarisch zu leben. Dennoch halte ich meine Augen immer wieder nach einfachen, veganen Rezepten offen, da mich das Thema nach wie vor sehr interessiert. Hier kam nun “The Vegan Zombie: Koche & Überlebe!” genau richtig. Das Buch stammt von Chris Cooney und Jon Tedd, die ich bereits von Youtube kannte, darum wusste ich gleich das es vernünftig sein wird und mir keine vegane Lebensweise predigt, sondern einfach nur tolle Rezepte liefert. Das Buch ist eine Sammlung und Fortsetzung der auf YT vorgestellten Rezepte, darum war ich natürlich sehr gespannt.

Wie ist das Buch?
Überraschender Weise beginnt das Buch mit einem Comic und erzählt eine etwas klischeehafte Story. Es bricht eine Zombie-Pandemie aus, die selbstverständlich durch den Verzehr von infizierten, tierischen Produkten, also Fleisch, Milch, Eier usw. ausgelöst wurde. Die Menschheit wurde dadurch fast ausgelöscht und nur Veganer haben überlebt. Diese Überlebenden schlagen sich nun durch, immer auf der Suche nach Nahrung, mit einem Knüppel in der Hand und einer Küche als Ziel.

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Danach folgen die Rezept, die nach Snacks, Hauptgerichten, Desserts, usw aufgeteilt sind. Jedes Rezept ist illustriert und zwar so gut, dass man sofort Hunger bekommt, wenn man sich ein Bild davon anschaut. Neben jedem Foto ist das Rezept in einfachen, verständlichen Schritten erklärt. Auf genaue Mengenangaben wird verzichtet, es beschränkt sich auf Anweisungen, wie z.B. einen 1/2 Teelöffel, eine Tasse voll, usw. Das gefällt mir persönlich sehr gut. Zu jeden Rezept steht auch ein ungefährer Zeitrahmen, wie lange die Zubereitung dauert.
Da man, wie bereits gesagt, schon beim durchblättern Hunger bekommt, haben wir auch einige der Rezepte ausprobiert. Als Beispiel, war es erstaunlich einfach ein super leckeres Bruschetta zu machen und ich war sehr überrascht, wie gut so etwas auch ohne normalen Käse schmeckt. Das Buch zeigt einem, wie man durch einfache Alternativen, wie z.B. Parniermehl, gerösteten Knoblauch und allerlei andere Dinge, gewöhnliche, tierische Produkte ersetzen kann. Und was soll ich groß sagen? Es stimmt, die meisten Rezepte sind verdammt lecker!

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Und sonst so?
Es ist klar, dass mich diese Zombie-Aufmachung sofort anspricht und auch wenn der Comic vor Klishees gerade so platzt, bleibt es dennoch ein Kochbuch. Es ist keine vegane Bibel, die einen den tot wünscht, wenn man nicht zu einhundert Prozent vegan lebt. Es ist genau das was es sein soll, ein Kochbuch. Und zwar eines, das verdammt modern gemacht ist. Kochen wird zum Erlebnis und macht einfach nur Spaß. Besonders toll: Ihr findet auch ein paar Rezepte über vegane Hundenahrung. Unsere Hunde dürfen sich also bald über vegane Hundekekse freuen.

Fazit:
The Vegan Zombie hat bereits auf Youtube gezeigt, dass veganes Kochen einfach und spannend sein kann. Er macht daraus ein kleines Abenteuer und dieses Buch kann man als Handbuch und Sammlung seiner Abenteuer ansehen. Die Rezepte sind einfach, lecker und machen Spaß. So muss ein Kochbuch heutzutage sein!

The Vegan Zombie: Koche & Überlebe!

Preis: EUR 19,90 inkl. MwSt, zzgl. Versand

5.0 von 5 Sternen (5 Kunden Meinungen)

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Die Stadt der Blinden – was für ein langweiliger (Mist-)Film!

Nachdem ich  in den Kommentaren und auf Facebook immer wieder gesagt bekommen habe, ich müsse mir mal den Endzeitfilm Die Stadt der Blinden anschauen, habe ich das getan. Jedenfalls fast, denn nach der Hälfte musste ich einfach ausschalten. Mir wurde gesagt der Film würde mich regelrecht erschüttern und das hat er wirklich. Aber nur weil ich von der Unlogik der Handlung dermaßen überrascht und erstaunt war, das ich wirklich ausschalten musste.

Im Netz häufen sich  die Lobpreisungen (z.b. hier oder hier) zum Film, aber ich kann deren Argumente nicht nachvollziehen. Klar, die Schauspieler machen ihren Job gut und auch die visuellen Mittel überzeugen, aber die Handlung ist einfach nur Schrott. In dem Film werden Infizierte (also Blinde) einfach in Lager gesteckt und sich selbst überlassen. Keine medizinische Hilfe wird geleistet, nicht einmal Forschung wird an den Erstinfizierten betrieben. Der Film dreht sich nur um die aufkommende Anarchie innerhalb dieser Lager bzw. eines Lagers, was aber auch durch unglaublich viele Logikfehler kaputt gemacht wird. Da taucht dann mitten im Lager auf einmal eine eingeschmuggelte Waffe auf, einer ernennt sich zum König, einige Insassen laufen auf einmal nackt rum und die es wird überall hingekackt. Man kann es kaum in Worte fassen, so undurchdacht ist das Ganze.

Eigentlich wollte ich gar nichts zu dem Streifen schreiben, aber da er so angepriesen wird musste ich meinem Unmut darüber einfach mal Luft machen.

Fazit:
Nicht kaufen! Und die Buchvorlage wohl auch besser nicht lesen!

Die Stadt der Blinden

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3.4 von 5 Sternen (52 Kunden Meinungen)

74 Neu & gebraucht verfügbar EUR 0,90

Die Stadt der Blinden

Preis: EUR 59,99 inkl. MwSt, zzgl. Versand

4.1 von 5 Sternen (130 Kunden Meinungen)

10 Neu & gebraucht verfügbar EUR 8,45

Frostzeit / Jan-Tobias Kitzel – Rezension

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Rezensent: Dirk Wendt

Kurze Inhaltsübersicht:

Frostzeit ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die auf die Welt eingehen, wie sie nach dem Roman Froststurm von J.T. Kitzel entstanden ist. All Erzählungen spielen während der Eiszeit.

Die Geschichte »Als der Winter kam« handelt von einer Familie, die dem Leser aus dem Roman Froststurm bekannt sein dürfte. Dennis, Sandra und Niklas. Die Personengruppe, bei der die drei Jugendlichen für eine Nacht auf dem Weg nach Eckernförde Unterschlupf fanden. Sie erzählt, warum die Familie im Bunker lebt und was nach dem Besuch der Teenager passiert.

Die zweite Geschichte trägt den Titel »Afrika«. Britta ist mit ihrer Tochter Melinda auf dem Weg nach Süden, nach Afrika. Dort soll es Hilfe für Flüchtlinge geben und die Eiszeit dringt wahrscheinlich nicht bis dahin vor. Schaffen beide den Weg? Was erleben Mutter und Kind?

»Überlebenswert« ist der Name der dritten Kurzgeschichte. Robert lebt alleine in einem Museum. Eigentlich wollten er und seine Frau Richtung Süden fliehen, doch sie wurde vom Nachbarn erschossen. Daher entschied er sich, in der Stadt zu bleiben und anderen Personen zu helfen.  Um zu helfen muss er vorher noch etwas erledigen.

Die vorletzte Geschichte mit dem Titel »Zittern« handelt erneut von Melinda. Auf dem Weg nach Afrika ist Britta krank geworden. Das kleine Mädchen erlebt in einer Welt, die ohne Menschlichkeit zu sein scheint zwei Menschen, die ihr zur Seite stehen und sich um sie und ihre Mutter kümmern.

»Neu.Beginn« ist die letzte der fünf Kurzgeschichten. Sie ist auch die Kürzeste. Marc weiß, er wird sterben, doch wenn, dann möchte er es da, wo er sich wohlfühlt. Zur gleichen Zeit entscheidet sich Pia, eine der drei Jugendlichen aus Froststurm, einen Schritt in die Zukunft zu machen, an ihrer Seite ist Sebastian, der SEKler, mit dem sie aus Eckernförde floh.

Meinung:

Es brauchte nur die erste Geschichte, um zu wissen, dass diese Kurzgeschichtensammlung von mir eine positive Rezension bekommt. Wie auch in Froststurm ist der Stil klar und das Buch liest sich schnell weg. J.T. Kitzel hat hier fortgesetzt, was er in seinem Roman begann. Die Umwelt wird sachlich dargestellt, das Schicksal der Protagonisten ist meines Erachtens nach realistisch beschrieben. Kitzel zeigt, wie sich die Gesellschaft verändert. Selbst auf ein kleines Mädchen wird keine Rücksicht genommen und es wird überfallen. Und was tun Eltern nicht alles, um ihre Kinder zu schützen? Meiner Meinung nach sind die Geschichten »grausam«. Grausam gut, denn sie spiegeln eine mögliche Gesellschaft wider. Ich finde es schade, nicht mehr lesen zu können. Gerne möchte ich wissen, wie es mit Melinda und ihrer Mutter weitergeht oder ob Robert jemanden helfen kann.

Fazit:

Auch hier kann ich eine Kaufempfehlung aussprechen. Die Geschichten sind gut geschrieben und ich für meinen Teil möchte mehr lesen. Ich denke, mehr muss ich nicht sagen. Als Tipp würde ich sagen, lest erst Froststurm, damit ihr wisst, wie diese feindliche Welt entstanden ist.

Gruß,

Dirk

Frostzeit – Eisige Kurzgeschichten

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4.0 von 5 Sternen (1 Kunden Meinungen)

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