The Vegan Zombie: Koche & Überlebe! – Rezension

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Ein denkwürdiger Tag ist angebrochen, denn ich hätte niemals erwartet, dass ich mal etwas über ein Kochbuch schreibe. Und dann auch noch über ein veganes. Ich selber ernähre mich seit über einem Jahr vegetarisch, habe vegan zu Anfang auch mal versucht, bin dabei aber schnell an die Grenzen meiner üblichen Gewohnheiten gestoßen. Darum habe ich mich entschieden “nur” vegetarisch zu leben. Dennoch halte ich meine Augen immer wieder nach einfachen, veganen Rezepten offen, da mich das Thema nach wie vor sehr interessiert. Hier kam nun “The Vegan Zombie: Koche & Überlebe!” genau richtig. Das Buch stammt von Chris Cooney und Jon Tedd, die ich bereits von Youtube kannte, darum wusste ich gleich das es vernünftig sein wird und mir keine vegane Lebensweise predigt, sondern einfach nur tolle Rezepte liefert. Das Buch ist eine Sammlung und Fortsetzung der auf YT vorgestellten Rezepte, darum war ich natürlich sehr gespannt.

Wie ist das Buch?
Überraschender Weise beginnt das Buch mit einem Comic und erzählt eine etwas klischeehafte Story. Es bricht eine Zombie-Pandemie aus, die selbstverständlich durch den Verzehr von infizierten, tierischen Produkten, also Fleisch, Milch, Eier usw. ausgelöst wurde. Die Menschheit wurde dadurch fast ausgelöscht und nur Veganer haben überlebt. Diese Überlebenden schlagen sich nun durch, immer auf der Suche nach Nahrung, mit einem Knüppel in der Hand und einer Küche als Ziel.

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Danach folgen die Rezept, die nach Snacks, Hauptgerichten, Desserts, usw aufgeteilt sind. Jedes Rezept ist illustriert und zwar so gut, dass man sofort Hunger bekommt, wenn man sich ein Bild davon anschaut. Neben jedem Foto ist das Rezept in einfachen, verständlichen Schritten erklärt. Auf genaue Mengenangaben wird verzichtet, es beschränkt sich auf Anweisungen, wie z.B. einen 1/2 Teelöffel, eine Tasse voll, usw. Das gefällt mir persönlich sehr gut. Zu jeden Rezept steht auch ein ungefährer Zeitrahmen, wie lange die Zubereitung dauert.
Da man, wie bereits gesagt, schon beim durchblättern Hunger bekommt, haben wir auch einige der Rezepte ausprobiert. Als Beispiel, war es erstaunlich einfach ein super leckeres Bruschetta zu machen und ich war sehr überrascht, wie gut so etwas auch ohne normalen Käse schmeckt. Das Buch zeigt einem, wie man durch einfache Alternativen, wie z.B. Parniermehl, gerösteten Knoblauch und allerlei andere Dinge, gewöhnliche, tierische Produkte ersetzen kann. Und was soll ich groß sagen? Es stimmt, die meisten Rezepte sind verdammt lecker!

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Und sonst so?
Es ist klar, dass mich diese Zombie-Aufmachung sofort anspricht und auch wenn der Comic vor Klishees gerade so platzt, bleibt es dennoch ein Kochbuch. Es ist keine vegane Bibel, die einen den tot wünscht, wenn man nicht zu einhundert Prozent vegan lebt. Es ist genau das was es sein soll, ein Kochbuch. Und zwar eines, das verdammt modern gemacht ist. Kochen wird zum Erlebnis und macht einfach nur Spaß. Besonders toll: Ihr findet auch ein paar Rezepte über vegane Hundenahrung. Unsere Hunde dürfen sich also bald über vegane Hundekekse freuen.

Fazit:
The Vegan Zombie hat bereits auf Youtube gezeigt, dass veganes Kochen einfach und spannend sein kann. Er macht daraus ein kleines Abenteuer und dieses Buch kann man als Handbuch und Sammlung seiner Abenteuer ansehen. Die Rezepte sind einfach, lecker und machen Spaß. So muss ein Kochbuch heutzutage sein!

The Vegan Zombie: Koche & Überlebe!

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4.7 von 5 Sternen (7 Kunden Reviews)

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Die Stadt der Blinden – was für ein langweiliger (Mist-)Film!

Nachdem ich  in den Kommentaren und auf Facebook immer wieder gesagt bekommen habe, ich müsse mir mal den Endzeitfilm Die Stadt der Blinden anschauen, habe ich das getan. Jedenfalls fast, denn nach der Hälfte musste ich einfach ausschalten. Mir wurde gesagt der Film würde mich regelrecht erschüttern und das hat er wirklich. Aber nur weil ich von der Unlogik der Handlung dermaßen überrascht und erstaunt war, das ich wirklich ausschalten musste.

Im Netz häufen sich  die Lobpreisungen (z.b. hier oder hier) zum Film, aber ich kann deren Argumente nicht nachvollziehen. Klar, die Schauspieler machen ihren Job gut und auch die visuellen Mittel überzeugen, aber die Handlung ist einfach nur Schrott. In dem Film werden Infizierte (also Blinde) einfach in Lager gesteckt und sich selbst überlassen. Keine medizinische Hilfe wird geleistet, nicht einmal Forschung wird an den Erstinfizierten betrieben. Der Film dreht sich nur um die aufkommende Anarchie innerhalb dieser Lager bzw. eines Lagers, was aber auch durch unglaublich viele Logikfehler kaputt gemacht wird. Da taucht dann mitten im Lager auf einmal eine eingeschmuggelte Waffe auf, einer ernennt sich zum König, einige Insassen laufen auf einmal nackt rum und die es wird überall hingekackt. Man kann es kaum in Worte fassen, so undurchdacht ist das Ganze.

Eigentlich wollte ich gar nichts zu dem Streifen schreiben, aber da er so angepriesen wird musste ich meinem Unmut darüber einfach mal Luft machen.

Fazit:
Nicht kaufen! Und die Buchvorlage wohl auch besser nicht lesen!

Die Stadt der Blinden

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3.4 von 5 Sternen (54 Kunden Reviews)

75 Neu & Gebraucht ab EUR 0,89

Die Stadt der Blinden

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4.1 von 5 Sternen (132 Kunden Reviews)

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Frostzeit / Jan-Tobias Kitzel – Rezension

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Rezensent: Dirk Wendt

Kurze Inhaltsübersicht:

Frostzeit ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die auf die Welt eingehen, wie sie nach dem Roman Froststurm von J.T. Kitzel entstanden ist. All Erzählungen spielen während der Eiszeit.

Die Geschichte »Als der Winter kam« handelt von einer Familie, die dem Leser aus dem Roman Froststurm bekannt sein dürfte. Dennis, Sandra und Niklas. Die Personengruppe, bei der die drei Jugendlichen für eine Nacht auf dem Weg nach Eckernförde Unterschlupf fanden. Sie erzählt, warum die Familie im Bunker lebt und was nach dem Besuch der Teenager passiert.

Die zweite Geschichte trägt den Titel »Afrika«. Britta ist mit ihrer Tochter Melinda auf dem Weg nach Süden, nach Afrika. Dort soll es Hilfe für Flüchtlinge geben und die Eiszeit dringt wahrscheinlich nicht bis dahin vor. Schaffen beide den Weg? Was erleben Mutter und Kind?

»Überlebenswert« ist der Name der dritten Kurzgeschichte. Robert lebt alleine in einem Museum. Eigentlich wollten er und seine Frau Richtung Süden fliehen, doch sie wurde vom Nachbarn erschossen. Daher entschied er sich, in der Stadt zu bleiben und anderen Personen zu helfen.  Um zu helfen muss er vorher noch etwas erledigen.

Die vorletzte Geschichte mit dem Titel »Zittern« handelt erneut von Melinda. Auf dem Weg nach Afrika ist Britta krank geworden. Das kleine Mädchen erlebt in einer Welt, die ohne Menschlichkeit zu sein scheint zwei Menschen, die ihr zur Seite stehen und sich um sie und ihre Mutter kümmern.

»Neu.Beginn« ist die letzte der fünf Kurzgeschichten. Sie ist auch die Kürzeste. Marc weiß, er wird sterben, doch wenn, dann möchte er es da, wo er sich wohlfühlt. Zur gleichen Zeit entscheidet sich Pia, eine der drei Jugendlichen aus Froststurm, einen Schritt in die Zukunft zu machen, an ihrer Seite ist Sebastian, der SEKler, mit dem sie aus Eckernförde floh.

Meinung:

Es brauchte nur die erste Geschichte, um zu wissen, dass diese Kurzgeschichtensammlung von mir eine positive Rezension bekommt. Wie auch in Froststurm ist der Stil klar und das Buch liest sich schnell weg. J.T. Kitzel hat hier fortgesetzt, was er in seinem Roman begann. Die Umwelt wird sachlich dargestellt, das Schicksal der Protagonisten ist meines Erachtens nach realistisch beschrieben. Kitzel zeigt, wie sich die Gesellschaft verändert. Selbst auf ein kleines Mädchen wird keine Rücksicht genommen und es wird überfallen. Und was tun Eltern nicht alles, um ihre Kinder zu schützen? Meiner Meinung nach sind die Geschichten »grausam«. Grausam gut, denn sie spiegeln eine mögliche Gesellschaft wider. Ich finde es schade, nicht mehr lesen zu können. Gerne möchte ich wissen, wie es mit Melinda und ihrer Mutter weitergeht oder ob Robert jemanden helfen kann.

Fazit:

Auch hier kann ich eine Kaufempfehlung aussprechen. Die Geschichten sind gut geschrieben und ich für meinen Teil möchte mehr lesen. Ich denke, mehr muss ich nicht sagen. Als Tipp würde ich sagen, lest erst Froststurm, damit ihr wisst, wie diese feindliche Welt entstanden ist.

Gruß,

Dirk

Frostzeit – Eisige Kurzgeschichten

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4.0 von 5 Sternen (1 Kunden Reviews)

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ÖDLAND Erstes Buch Der Keller – dieses Wochenende kostenlos für Kindle!

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Ja, ist denn schon Weihnachten? Noch nicht ganz, aber trotzdem könnt ihr euch schon dieses Wochenende beschenken. Pünktlich zur Veröffentlichung seines zweiten Romans ÖDLAND Zweites Buch Das Versteck im Moor biete Autor Christoph Zachariae den ersten Teil der Reihe kostenlos als Kindle-Version an. Aber Achtung, die Aktion läuft nur dieses Wochenende vom 20. bis 22.12.2013.

Hier geht zum kostenlosen Download:
ÖDLAND Erstes Buch Der Keller
Unsere Rezension zu dem Buch findet ihr hier.

ÖDLAND Zweites Buch Das Versteck im Moor

Preis inkl. MwSt (zzgl. Versand):

4.7 von 5 Sternen (43 Kunden Reviews)

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Froststurm – Rezension

FroststurmFroststurm von Jan-Tobias Kitzel -Rezension

 Rezensent: Dirk Wendt

Kurze Inhaltsübersicht:
Der Klimawandel bedroht unsere Existenz. Schon heute spürt man die Folgen auf der Erde. Sebastian Born ist Forscher und Meteorologe. Er kennt eine Möglichkeit, die Klimaveränderung nicht nur aufzuhalten, sondern umzukehren.

Im Zuge einer Tagung der UN soll er über dieses Thema sprechen, stattdessen greift er die Anwesenden an und sagt seine Meinung. Er wird gefeuert. Tage später trifft er Melanie, eine geheimnisvolle Frau, die Sebastian einen Job anbietet.

Zur gleichen Zeit begegnet Regina, eine Systemadministratorin, Benjamin. Die Zwei sind Mitglieder der hiesigen Greenpeace-Zelle. Beiden reicht das Verteilen von Flugblättern nicht. Daher machen sie sich zusammen auf, um „aktiver” für die Umwelt zu kämpfen. Ben schreckt vor Einbruch und Gewalt zum Schutz der Erde nicht zurück. Aus Liebe zu ihrem Freund zieht die EDV-Spezialistin bei allem mit ihm mit.Obwohl sich die vier Personen niemals treffen, hat die Tat der einen Gruppe verheerende Auswirkungen auf die andere Gruppe.

Wir springen in das Jahr 2040. Sebastian ist mittlerweile Kanzleramtsminister. Das Klima beginnt sich zu verändern. Der Reporter Michael Zemmler untersucht den Tod eines Familienfreundes und Professors für Meteorologie. Dabei kommt der Journalist auf die Spur eines Regierungsgeheimnisses, das es unter allen Umständen geheim zu halten gilt. Er ist überzeugt, die Bevölkerung besitzt das Recht, davon zu erfahren.

Ein letzter Zeitsprung in die Zukunft, dieses Mal ist es das Jahr 2066. Die Geschichte erzählt von zwei Gruppen, die versuchen, in einer veränderten Welt zu überleben. Pia, Boomer und Goof sind Jugendliche, die sich durch eine vereiste Welt schlagen auf der Suche nach einer Zukunft, einem U-Boot, von dem sie hoffen, dass es noch im Hafen von Eckernförde liegt und sie in Sicherheit bringen kann.

Gleiches hoffen die zwei ehemaligen SEK-Beamten Fabian „Thunder” Seifer und sein Freund und Kollege Tobi. Wie die Jugendlichen erfahren sie durch Zufall von einer möglichen Fluchtgelegenheit in Eckernförde und schlagen einen Weg Richtung Norden ein. Auf Umwegen treffen sich die beiden Parteien und helfen sich gegenseitig. Auf ihrem Weg zur U-Boot Basis treffen sie auf Gefahren und müssen einige Verluste hinnehmen.

Meinung:
Es ist eine gute Geschichte. Über die gesamte Dauer gelingt es J.T. Kitzel eine Spannung aufzubauen und  beizubehalten. Im Rückblick kann ich mich nicht erinnern eine Seite gelesen zu haben, die nicht spannend war, auch die „Ruhephasen” passten gut in die Story und unterstützen den Spannungsbogen perfekt. Die Geschichte ist hintereinander weggeschrieben und enthält keine unnötigen Schnörkel, alles passt ins Gesamtbild.

Als ich die ersten zwei Seiten gelesen hatte lernte ich Regina kennen, die als Systemadministratorin arbeitet. Alles was dort steht erinnerte mich an meine Zeit, in der ich ebenfalls als Administrator gearbeitet habe und ich konnte ihr absolut in allem nachfühlen. Damit war zum Beispiel dieser Charakter für mich sehr realistisch dargestellt, zu dem sie auch nicht als die „heiße” rothaarige stilisiert wurde, sondern mit Übergewicht und eher klein. Gleiches gilt auch für Sebastian, ein Wissenschaftler mit dem Aussehen eines Durchschnittstypen.

Fazit:
Kaufempfehlung.

In den letzten Monaten habe ich einige Romane gelesen, wie unter anderem Blackout und ich kann nur sagen, Froststurm muss sich nicht hinter diesem oder auch anderen Romanen großer Verlage verstecken. Die Figuren sind realistisch dargestellt. Die Geschichte ist spannend und klar erzählt. Es wird bestimmt nicht mein letzter Roman von J.T. Kitzel sein.

Gruß,
Dirk

Froststurm

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4.5 von 5 Sternen (2 Kunden Reviews)

40 Neu & Gebraucht ab EUR 9,80