Transmetropolitan, Bd. 2: Der neue Abschaum – Rezension / Kritik

Transmetropolitan_Band_2Im Bereich Cyberpunk gibt es zumindest für mich nicht viel brauchbares Material. Ein paar wenige Filme, einige lesenswerte Bücher und eine Handvoll Comics, die brauchbar sind. Zur absoluten Cyberpunk-Elite zähle ich aber die TRANSMETROPOLITAN Reihe, neu erschienen beim Panini-Verlag. Nachdem ich vom ersten Band bereits völlig begeistert war, liegt nun der zweite Sammelband in den Händlerregalen und wartet darauf gelesen zu werden. Aber können die neuen Geschichten an den Kultstatus der ersten Episoden heran reichen?

Worum geht es in dem Comic?
Der Sammelband “TRANSMETROPOLITAN 2: DER NEUE ABSCHAUM” enthält die original Storys 13 – 24, in dem es um die Präsidentschaftswahlen geht. Der inzwischen wieder zu Ruhm erlangte Starkolumnist Spider Jerusalem bekommt von seinem Arbeitgeber den Auftrag darüber zu berichten. Wer Spider kennt, weiß also was passieren wird. Er wird beide Kandidaten genauestens unter die Lupe nehmen, auf seine ganz eigene Art und Weise interviewen und versuchen so viel Dreck wie möglich aufzuwühlen. Zusammen mit seiner neuen Assistentin und einem Koffer voller Drogen macht er sich ans Werk und deckt erschütternde Dinge auf, die ihn fast um den Verstand bringen.

Meine Meinung:
In “DER NEUE ABSCHAUM” stehen die Wahlen im Vordergrund und es ist mal wieder mehr als amüsant zu lesen, wie Spider darüber berichtet, sich aufregt, sich reinsteigert und immer wieder eskaliert. Der ganz normale Spider-Wahnsinn also. Ich hatte zu erst die Befürchtung, das genau dies auf Dauer etwas langweilig, oder zumindest eintönig werden könnte, aber da lag ich falsch. TRANSMETROPOLITAN schafft es einmal mehr mich als Leser völlig in eine abgedrehte Cyberpunk-Geschichte eintauchen zu lassen. Die Welt ist so phantasievoll und abstrakt gezeichnet, dass ich oft einfach nur die Bilder anschaue und die Umwelt, gespickt mit einer Menge an Details, betrachte und immer tiefer darin versinke. Die eigentliche Story rund um den Wahlkampf und Spiders Kolumne ist wieder einmal sehr abwechlungsreich erzählt, auch wenn sich an die Vorgehensweise bei seiner Recherchearbeit sich nichts ändert. Wie gewohnt geht der Protagonist schonungslos, kompromisslos und mit einem Kopf voller illegaler Substanzen vor. Wie immer nimmt er kein Blatt vor dem Mund und wie immer schockiert er wo er nur kann. Aber genau das erwarte ich von TRANSMETROPOLITAN. Einen Spider Jerusalem der sich selbst treu bleibt.
Ich habe diesen Band zum Zeitpunkt unserer Bundestagswahlen gelesen und habe mir dabei oft gewünscht, das es einen solchen Journalisten wirklich geben sollte.

Fazit:
“TRANSMETROPOLITAN 2: DER NEUE ABSCHAUM” ist eine kompromisslose, grandiose Fortsetzung des ersten Sammelbands. Das Thema Präsidentschaftswahlen wird mit einer beispiellosen Sozialkritik erzählt und Spider muss man als Cyberpunker sowieso lieben.

Transmetropolitan: Bd. 2: Der neue Abschaum

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Untot – Tanz der Verdammten

Untot Teil2Anfang des Jahres habe ich euch den ersten Teil des meines Wissens nach ersten “Zombie-Groschenromans” vorgestellt. Mit Eisenfaust stellte uns Autor Rufus Ziegelstein den tollen Auftakt einer spannenden Zombieapokalypse, angesiedelt nach einem dritten Weltkrieg, namens “Untot” vor und seitdem warteten wir schon fast ungeduldig auf die Fortsetzung Tanz der Verdammten. Nachdem ich nun endlich zum Lesen gekommen bin, möchte ich euch erzählen ob die Erwartungen erfüllt wurden und ob man auf einen dritten Teil gespannt sein darf.

Worum geht es in diesem Teil?
Wieder erwaten stehen dieses mal nicht die Viktorias, eine Art paramilitärische Gruppe von Zombiejägern, im Mittelpunkt der Geschichte, sondern zwei junge Männer namens Pigtool und Gunfood. Die beiden sind ein eingeschworenes Team und haben gelernt im zombieverseuchten Deutschland zu überleben. Wie selbstverständlich meistern sie die meisten Alltagssituationen und passen aufeinander auf. Ihr Ziel ist es sich den Viktorias anzuschließen, doch der Weg oder viel mehr die Suche nach dieser Gruppe ist alles andere als einfach. Immer wieder müssen die beiden lebensgefährliche Situationen bewältigen und ihr Können im Umgang mit den Untoten unter Beweis stellen. Und das können Sie gut, nicht auf die Rambo-Art, sondern mit Verstand. Und so nimmt eine spannende Reise ihren Verlauf…

Mein Eindruck:
Der zweite Teil ist stilistisch genau so gehalten wie sein Vorgänger. In relativ einfachen Sätzen, die sich sehr flüssig lesen lassen, wird die Handlung und die dazugehörigen Orte sehr genau beschrieben. Für mich ist das gerade bei Groschenroman immer sehr wichtig, da ich sie oft unterwegs mit ständigen Unterbrechungen lese und so wieder leicht in die Geschichte eintauchen kann. Ich habe sogar das Gefühl das mir genau dies in diesem zweiten Teil deutlich besser gelang als im ersten. Die Schreibweise erschafft eine noch dichtere Atmosphäre und so kann man richtig Tief in die Welt der Untoten eintauchen.

Zugegeben, anfangs war ich etwas enttäuscht da ich gerne erfahren hätte wie es mit den Viktorias weiter geht und war mir nicht ganz sicher, wie die beiden neuen Protagonisten in die Geschichte passen sollen. Allerdings sind mir Pigtool und Gunfood schon nach ein paar Seiten richtig ans Herz gewachsen die Geschehnisse auf der Suche nach den Viktorias waren fast spannender als die Frage ob sie ihr Ziel erreichen. So sollte ein Zombie-Roman sein. Ich möchte in die Welt eintauchen können, sympatische Charaktere und eine spannende Handlung erleben. Genau das bietet Untot auch im zweiten Tei, sodass ich unbedingt die Fortsetzung lesen muss.

Fazit:
“Tanz der Verdammten” startet einen zweiten Handlungsstrang der perfekt in die Welt von “Untot” passt und in gewohnt lockerer Erzählweise eine spannende Geschichte in meinem Lieblingsgenre erschafft. Was wünscht man sich mehr, außer einer Fortsetzung?

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World War Z – eine Kurzreview

Nachdem wir uns gestern World War Z im Kino angeschaut haben und die Eindrücke noch frisch sind, möchte ich als Fan der Romanvorlage Operation Zombie: Wer länger lebt, ist später tot ein paar Worte zu dem Film schreiben.

Eigentlich habe ich trotz des imposanten Trailers nicht viel vom Film erwartet, darum ging ich mit einer relativ neutralen Einstellung ins Kino. Was mich dann aber überrascht hat, war dass man gleich ins Geschehen hinein geworfen wird. Da ist Brad Pitt alias Gerry Lane mit seiner Familie unterwegs , als sie von einem Zombieausbruch überrascht werden und schon nimmt die Story voll Fahrt auf. Achja die Zombies. Vergesst schlurfende, hinkende Untote. Hier haben es die Zs in sich. Sie rennen beängstigend schnell, springen wie ein Parkour-Läufer und haben keine Hemmungen ihren eigenen Körper auf Kosten der Geschwindigkeit weiter zu schinden. Sobald sie Witterung aufgenommen haben sind sie wie wilde Tiere, die unerbittliche Jagd auf frisches Menschenfleisch machen.

Gerry Lane wird also damit beauftragt den Ursprung der Seuche zu finden und beginnt eine Reise um die ganze Welt. Diese habe ich mir allerdings deutlich epischer Vorgestellt. So ist er z.B. in Südkorea, wo man nur einen kleinen Stützpunkt zu sehen bekommt, dann in Jerusalem, welches zugegeben schon deutlich grandioser rüber kommt und anschließend in Wales, wo er einen Teil der “Lösung” entdecken will. Diese ganze Reise geht mir aber deutlich zu schnell und ist von einigen Logikfehlern durchsetzt, die doch ziemlich stören.

Trotzdem ist der Film spannend gemacht. Die ständige Flucht vor den Untoten und die Szenen in denen gleich tausende ihr Unwesen treiben haben es in sich. Aber gerade diese Massenaufnahmen hätte ich mir mehr gewünscht. Ich erinnere mich noch gut daran, wie im Buch sehr detailliert auf die Massenbekämpfung gegen die Zombies eingegangenen wurde oder auch Einzelschicksale aus der Geschichte mehr als ein “Zombies-kommen,-such-die-Impfung-Film” machen. Diese Szenen gab es dann leider nur im Abspann in denen der Kampf gegen die Untoten gezeigt wurde. So gesehen ist dieser Film alleine für sich keine würdige Umsetzung der Romanvorlage, aber glücklicherweise ist die viel diskutierte World War Z Fortsetzung nun offiziell bestätigt worden, sodass doch noch etwas daraus werden könnte.

Abschließend sei noch gesagt, dass der Film auf starke Gewaltdarstellungen verzichtet. Ob das nun gut oder schlecht ist, sei einfach mal dahin gestellt. Für mich gehört ein wenig Blut und Gore einfach zu einem Zombiefilm, aber hier wollte man wohl massentauglich sein.

Fazit:
World War Z ist der Auftakt einer sehr gut gemachten Zombiereihe und muss einfach eine Fortsetzung bekommen. Ohne wird er er aber nie an die epische Romanvorlage heranreichen. Hier muss noch nachgelegt werden!

Hier die Vorlage zum Film:

Operation Zombie: Wer länger lebt, ist später tot

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4.1 von 5 Sternen (152 Kunden Meinungen)

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Transmetropolitan, Bd. 1: Schöne neue Welt – Rezension / Kritik

TransmetropolitanEigentlich war mir Transmetropolitan schon immer ein Begriff. Ich wusste dass es ein Cyberpunk-Comic ist und ich wusste dass so ein Typ mit einer zweifarbigen Brille die Hauptrolle spielt. Aber ehrlich gesagt war mein Wissensstand über diese hochgelobte Reihe damit auch schon ausgebeutet. Als ich beim Panini-Verlag dann über diese Reihe gestolpert bin war meine Neugierde aber gleich wieder geweckt und ich musste dies Ausgabe Bd. 1: Schöne neue Welt unbedingt in meinen Händen halten. Doch wird die doch schon in die Jahre gekommene Reihe in dieser Neuauflage dem Kultstatus gerecht? Schauen wir mal…

Worum geht es in dem Comic?
In Transmetropolitan  geht es um den exzentrischen Journalisten Spider Jerusalem. Er ist ein berühmter Autor und lebt nach einem Bestseller zurückgezogen auf einem Berg, umgeben von fast unberührter Natur. Doch ein Vertrag mit seinem Verleger zwingt ihn dazu weitere Bücher zu schreiben und so muss er wieder in die “Große Stadt” zurück kehren um sich inspirieren zu lassen. Er findet auch sofort einen Job bei einer großen Zeitung und startet dort die Kolumne “Ich hasse diese Stadt” und schreibt provozierende Artikel, die die Missstände in der riesigen Stadt aufzuzeigen.
Dabei macht er sich aber eine Menge Feinde und schon bald muss er um sein Leben fürchten. Aber Spider Jerusalem hat seine ganz eigene Art damit umzugehen…

Meine Meinung:
Als ich diesen ersten Band von Panini in den Händen hielt war ich schon allein wegen des Umfangs beeindruckt. Er umfasst ca. 250 Hochglanzseiten, ist in einem schicken Hardcover verpackt und enthält die US-Hefte Transmetropolitan 1-12. Es gibt also eine Menge Stoff zu lesen und das macht eine Menge Spaß!
Spider Jerusalem ist ein Anti-Held der in einer völlig kaputten Cyberpunk-Welt lebt. Er raucht, nimmt Drogen, ist ausschweifend exzentrisch, unberechenbar und hat ein enormes Wissen über die Vorgänge und politischen Zusammenhänge in der gigantischen Stadt. Der Titel seiner Kolumne “Ich hasse diese Stadt” beschreibt auch sehr gut seinen Umgang mit der Gesellschaft. Er ist respektlos, rachsüchtig, aber auf der anderen Seite auch wieder sehr bemüht bestehende Missstände aufzudecken und so den Menschen die Augen zu öffnen.
Ebenso faszinierend ist die Welt in der er lebt. Angesiedelt irgendwo im 23. Jahrhundert schlägt er sich mit einer hoch technisierten, gesellschaftlich aber völlig zerfallenen Menschheit herum. Er ist schwer zu sagen was spannender ist. Der Charakter Spider oder die Zukunft in der er lebt. Im Prinzip ist es aber das Zusammenspiel dessen. Stellt euch einen kaputten Typen, der in einer noch kaputteren Stadt lebt und versucht auf eine noch viel kaputtere Art und Weise die Welt zu verbessern vor. Das ist Transmetropolitan.
Erzählt wird das Ganze mit einer großen Portion schwarzem Humor und allein die Gestiken und Mimiken von  Spider Jerusalem treiben einem die Tränen vor Lachen ins Gesicht. Allerdings ist der Mix aus Gewalt und Fäkalhumor auch nur etwas für Hartgesottene. Wer sich aber auf diese kranke Welt einlässt und einen Sinn für Cyberpunkt hat wird Transmetropolitan lieben.

Fazit:
Transmetropolitan hat den Kultstatus unter den Cyberpunk-Comics mehr als verdient. Eine kranke Zukunftsvision mit einem durchgedrehten Enthüllungsreporter im Mittelpunkt. Das Ganze dann auch noch visuell grandios Umgesetzt. So wünsche ich mir das!

Hier geht es zur Leseprobe!

Transmetropolitan, Bd. 1: Schöne neue Welt

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5.0 von 5 Sternen (2 Kunden Meinungen)

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Noah Band 1 + 2 – Rezension / Kritik

noahWie Ihr wisst bin ich immer wieder auf der Suche nach noch relativ unbekannten postapokalyptischen Geschichten und wieder einmal bin ich in der Welt der Comics fündig geworden. Dieses mal zog eine ganz besondere Comicreihe meine Aufmerksamkeit auf sich, da sie aus der Feder des Hollywood-Regisseurs Darren Aronofsky stammt, der schon für Schwergewichte wie The Wrestler, Black Swan oder The Fighter verantwortlich war. Der Verlag Ehapa Comic Collection hat seine Reihe Noah auf deutsch veröffentlicht und so sind bereits die beiden Bände Noah 01: Wegen der Bosheit der Menschen und Noah 02: Und von allem Gewürm erschienen. Aber werden diese beiden Bände den hohen Erwartungen gerecht? Schauen wir doch einfach mal rein!

Worum geht es in dem Comic?
Eigentlich geht es um die bekannte Bibelgeschichte um Noah und den Bau seiner Arche, allerdings handelt es sich hierbei um eine alternative Welt. In einer nicht näher genannten Zeit ist die Erde völlig ausgebeutet und es gibt weit und breit keinen Tropfen Wasser mehr. Es hat ewig nicht mehr geregnet und unser Planet ist nur noch eine staubige, trockene Wüste. Es herrscht nur noch das Recht des Stärkeren und das Überleben ist schwerer als je zu vor.
Doch der bekannte Magier Noah hat Visionen einer Sintflut und darum bricht er in die letzte Festung der Menschheit, genannt Babylon, auf um das Volk zu warnen. Doch seine Warnungen werden vom dortigen Herrscher ignoriert und so beginnt er eigenständig mit dem Bau einer Arche. Und obwohl er dabei Hilfe von mächtigen Wesen bekommt ist das Projekt durch den Überlebensdrang der Bevölkerung gefährdet…

Mein Eindruck:
Um ganz ehrlich zu sein hatte ich mich über diesen Comic im Vorfeld nur wenig informiert, aber das was ich las war fast durchgehen positiv. Die Erwartungen waren also hoch und bei den ersten drei bis vier Seiten dachte ich nur “Nein, nicht noch eine Bibelgeschichte…”. Aber schon wenige Seiten weiter musste ich feststellen das Darren Aronofsky eine sehr interessante Alternativwelt erschaffen hat, wie sie postapokalyptischer kaum sein könnte. Dazu mischt er dann noch Fantasy Einflüsse mit selbst erschaffenen Fabelwesen und so entsteht ein ganz neues Universum.
Die ersten Seiten lesen sich relativ schnell und die Dialoge wirken auch plump, aber die Story gewinnt schnell an Tiefe. Vor allem weil Noah eine Familie hat und diese ihre ganz eigenen Probleme mit sich sieht und so gewinnen die Gespräche im Comic auch zügig an Qualität.
Der visuelle Stil ist meines Erachtens wunderschön. Die Zeichnungen sind in stimmigen Braun- und Blautönen gehalten und die einzelnen Bild sind äußert detailreich und so erwischte ich mich immer wieder beim minutenlangen Bestaunen der Zeichnungen. Und so ist man mit dem Comic, obwohl die Erzählung relativ kurz ist, sehr lange beschäftigt und blättert auch gerne mal wieder ein paar Seiten zurück. So soll es sein!

Fazit:
Die Comicreihe Noah ist eine alternative Bibelerzählung, die apokalyptischer kaum sein könnte. Visuell großartig und absolut spannend!

Noah 01: Wegen der Bosheit der Menschen

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4.0 von 5 Sternen (5 Kunden Meinungen)

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Noah 02: Und von allem Gewürm

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4.0 von 5 Sternen (1 Kunden Meinungen)

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