The Walking Dead 2: Roman – Rezension / Kritik

walking dead 2 romanNach dem ich ich mich vor gar nicht all zu langer Zeit dazu durch gerungen habe und den ersten Roman zur The Walking Dead Serie gelesen habe und positiv überrascht war, folgte nun relativ schnell die Veröffentlichung des zweiten Bands. Wir Ihr sicherlich wisst brauche ich immer ewig um mit einem Buch fertig zu werden, aber nun bin ich durch und kann euch meine Meinung zu The Walking Dead 2: Roman mitteilen.

Worum geht es in dem Buch?
Wie im ersten Roman steht auch dieses mal die Stadt oder besser gesagt die Zuflucht Woodbury mit dem dort herrschenden Governor im Vordergrund. Dieses mal wird aber nicht aus der Sicht des Tyrannen, sondern aus der “Perspektive” einer Überlebenden namens Lilly Caul erzählt. Und so beginnt die Geschichte erst einmal in einem Flüchtlingslager, wird dann zu einer Art Roadtrip, wie wir ihn auch schon von Rick und seiner Gruppe kennen und endet schließlich in der Stadt des Governors. Lilly und ihre Gruppe ist froh eine sichere Zuflucht gefunden zu haben, doch schon bald müssen sie feststellen, dass diese Sicherheit nur Oberflächlich herrscht und Woodbury in Wirklichkeit von einem gnadenlosen Diktator beherrscht wird.

Mein Eindruck:
Wie die meisten von euch sicherlich wissen stehe ich total auf dieses ganze The Walking Dead Franchise und darum habe ich mich sehr gefreut, als der Roman endlich in meinem Briefkasten lag. Nachdem ich mit dem Lesen dann auch endlich angefangen bin, war ich mit dem Buch auch relativ schnell durch und das trotz der knapp 420 Seiten. Das liegt zum einen an der sehr einfach gehaltenen Schreibweise und zum anderen daran, dass das Kopfkino sofort arbeitet, da man viele Locations bereits kennt und auch die Parallelen zur TV-Serie bzw. zum Comic sofort verinnerlicht.
Aber genau da lag auch für mich das Problem, denn so langsam komme ich mit Robert Kirkmans Welt durcheinander. Ich verwechsle oft die unterschiedlichen Details und teils dramatisch anders verlaufenden Geschichten zwischen TV und Comic. Glücklicherweise geht der Roman aber auch nicht all zu tief darauf ein und ist als mehr oder weniger eigene Storyline zu sehen. Und so gesehen ist er wieder eine tolle Ergänzung zu dem mittlerweile doch recht großen The Walking Dead Universum.
Insgesamt hat mir dieser zweite Teil aber besser als sein Vorgänger gefallen, da die Charaktere zumindest für mich besser ausgearbeitet wirken und man schnell Sympatien aufbaut, was bei mir dann immer zu einem richtigen Mitfiebern in Gefahrensituationen führt. Und davon gibt es wieder reichlich.
Abschließend sei noch gesagt, dass das Ende offen ist und wir somit auf Teil 3 warten müssen.

Fazit:
The Walking Dead 2: Roman ist wieder einmal eine gelungene Ergänzung zum The Walking Dead Universum und erzählt eine spannende, neue Geschichte in bekannter Umgebung. Manchmal kann man aber leicht durcheinander mit den verschiedenen Parallelen zur TV- oder Comic-Version kommen.

The Walking Dead 2: Roman

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3.8 von 5 Sternen (56 Kunden Meinungen)

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Wie Die Welt Endet – Rezension

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Rezensent: Dirk Wendt

Kurze Inhaltsübersicht:

Im Jahr 2023 zieht der Protagonist Jasper mit seiner Sippe durch die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Welt hatte sich verändern, die Arbeitslosenquote liegt bei über 60%. Gerade Geisteswissenschaftler sind ohne Arbeit und daher zu einem Leben auf der Strasse verdammt. Japser und seine Gruppe ziehen durch die Strassen der Städte, vornehmlich Orte um Savannah und versuchen Strom zu verkaufen, den sie mit Solarplanen und Ventilatoren speichern. In der Zwischenzeit verbreitet sich eine Seuche mit dem Namen Polio-X, die Menschen ersticken lässt.

Die Gruppe bekommt unter anderem Hilfe von Sophia, eine Frau mit der Jasper ein Verhältnis hat, kein sexuelles, aber doch ein Liebesverhältnis, denn Sex kommt nicht in Frage. Sophia ist verheiratet. Sie ist es auch, die ihm ein Handy sponsert, mit dem sie sich immer wieder Nachrichten austauschen. Jasper weiß jedoch, sie wird niemals ihren Mann verlassen und als seine Sippe auf eine andere Gruppe trifft, in der er Phoebe kennen lernt, beschließt er sich von Sophia zu trennen. Er erklärt der jungen Frau bei einem Date, in welcher Situation er sich befindet, beide sind sich einig, sie sind nur Freunde.

Durch die Beziehung zu Sophia ist es Jasper möglich eine Anstellung in einem kleinen Lebensmittel-Laden zu finden. Er und seine Freunde werden sesshaft. Doch es kommt wie es kommen muss, das Glück ist nicht von langer Dauer.

Meinung:

Dieser Roman ist kein Endzeit-Roman im herkömmlichen Sinn, es ist eigentlich nicht einmal eine normale Geschichte, sondern vielmehr beinhaltet das Buch zwei Biografien. Als erstes die Geschichte von Jasper. Über Zehn Jahre begleitet man den Protagonisten dieses Romans und erlebt Höhen und Tiefen. Die Geschichte mit Sophia, das Treffen mit Phoebe, wie auch seine Meinungen zur Welt. Dabei erfährt man einiges über ihn, wie auch über seine Freunde, die ihn auf seinem Weg immer weiter begleiten.

Die zweite Biografie ist die des Untergangs der Welt. Diese Geschichte wird aber so still erzählt, dass es kaum auffällt. Vom Ausbruch des Polio-X Virus bis hin zur Übernahme der Macht in Savannah von einer Gruppe mit Namen Jumpy-Jumps. Diese immer gegenwärtige Situation zeigt dabei, wie sich der normale Jasper in der Situation entwickelt. Am Anfang von einem “Normalo” bis hin zu einem Mörder.

Beide Biografien verknüpfen sich miteinander und durch die momentane Bedrohung in Asien stellt sich die Frage, in wie weit ist es möglich, dass diese Geschichte wahr werden könnte und in welchem Umfang. In jedem von uns denke ich steckt ein Jasper, der Entscheidungen treffen muss, die einem das Leben erleichtern oder erschweren.

Fazit:

Dieses Buch kann ich leider nicht jedem empfehlen.

Leser von Geschichten die viel Action beinhalten werden enttäuscht sein, wie oben geschrieben, es handelt sich in diesem Falle eher um eine Biografie, denn ein Roman, der der typischen Aufteilung – Einleitung, Hauptteil, Finale – folgt. Das Level bleibt eigentlich immer gleich und man begleitet den Protagonisten lediglich und erfährt Höhepunkte die ihm widerfahren und dabei stellt man sich insgeheim selbst die Frage, würde ich auch so leben wollen? Würde ich stehlen? Würde ich töten? Keiner von uns kann diese Frage wirklich beantworten denke ich, denn man handelt in Situationen anders, als man es vielleicht wirklich denkt.

Wer hier bei Blackfear.de im Forum aktiv ist, weiß, ich stelle mir immer genau diese Frage. Wie verändern sich Menschen nach einer globalen Katastrophe. Wird aus dem stillen Introvertierten ein Sippenführer oder wird er ein Gesetzloser, dem das Leben anderer egal ist? Wird der in unserer Welt mutige Mensch im Angesicht einer globalen Katastrophe schwach und zerbricht?

Leser wie ich, die ein Interesse an einer möglichen Zukunft haben und sich immer wieder mit den Fragen auseinandersetzen, wie wir uns verändern würden, kommen hingegen auf ihre Kosten. Will McIntosh beschreibt hier eine mögliche Zukunft und das Leben in einer Gruppe von Menschen, die füreinander einstehen und auch vor Mord nicht zurückschrecken, um sich zu schützen.

Eins noch, ich habe einige Rezensionen über dieses Buch gelesen und Frage mich bei der einen oder anderen Rezension, ob die Schreiber ein anderes Buch gelesen haben als ich. Ich las oftmals, es sein kaum Endzeit und es ähnelt eher einem Liebesroman. Ja, Liebe ist ein Thema in diesem Buch, Jasper und Sophia zum Beispiel, Jasper und die platonische Liebe zu seinen Freunden, aber ist es nicht das, was einem vielleicht das Überleben in einer Zeit wie dieser sichern würde? Liebe und Vertrauen, dass jemand bei einem ist der einen auffängt und nicht verurteilt, egal wie man entschieden hat?

Gruß

Dirk

Wie die Welt endet: Roman

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2.4 von 5 Sternen (8 Kunden Meinungen)

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Gharana – Herix Rezension

Gharana - Herix

HERIX – GHARANA – Eine neue Welt

Rezensent: Dirk Wendt

Kurze Inhaltsübersicht:

Im Jahr 2485 liegt die Welt in Schutt und Asche. Überlebende fristen ihr Dasein in den Silos und Bunkern der Vorzeit. Sie nennen sich selbst die Ehrwürdigen. Einer von ihnen ist Herix, ein junger Krieger der Kaste der Pa-Kua. Herix belauscht ein Gespräch seines Onkels und Ziehvaters Zuul und dem Schogul Solar bezüglich einer großen Gefahr außerhalb des Bunkers.  Kosmonauten! (Ja richtig, Kosmonauten sind 2485 eine Gefahr.) Herix wird dabei erwischt und obwohl Zuul der Oligarch des Bunkers ist, wird er mit der größten Strafe belegt, die es zu verhängen gibt. Verbannung aus dem Bunker. So wird Herix, seiner Neugier wegen gezwungen in der unwirtlichen Welt umherzuwandern. Sein Ziel Corvax Wehr, dort sollen, so hat er im Gespräch gehört, die Kosmonauten immer wieder zuschlagen und die Ehrwürdigen dort entführen. Herix möchte sie sehen, möchte dem Geheimnis auf die Spur kommen, doch schon kurz nach seiner Verbannung fällt er einem Hinterhalt von Nosferaten und eines “Erdwurms” zum Opfer, dem er nur schwer verletzt entkommt.

In der Zwischenzeit wird der Ajax, ein Held der unteren Kaste, entsandt. Er findet Herix und pflegt seine Verletzungen gesund. Beide machen sich auf den Weg nach Corax Wehr.

Am Ende ist aber nichts wie es scheint und Herix erfährt einiges, was ihm bis dato nicht bewusst war.

 Meinung:

Als ich mit dem Buch anfing ist mir sofort aufgefallen, es ist keines der Bücher, die schnell runter geschrieben wurden. Gerade am Anfang musste ich einige Sätze zwei – dreimal lesen, da sie sehr lang sind und auch die Wortwahl an manchen Stellen fordernder ist. Dieses ändert sich ca. in der Mitte der Geschichte. Wenn ich es richtig sehe, ist die Wortwahl angepasst auf die Situation, am Anfang die Ehrwürdigen, der Oligarch, der Scholar, ab Mitte des Buches der Protagonist und der Ajax, die jünger sind und daher ein anderes Sprechen haben, als die “Altehrwürdigen”. Das verstärkt sich auch in Corvax Wehr.

Im gesamten Buch wird die düstere Karikatur der übrig gebliebenen Welt absolut bildlich dargestellt, Sätze wie “seine Muskeln spannen sie wie die Sehne eines Langbogens” unterstreichen die gesamte Darstellung, dieses wird mit den schon vorher beschrieben Wortarten noch unterstützt.

Momentan befindet dich das Buch in Überarbeitung um Rechtschreib- und Grammatikfehler zu entfernen.

Fazit:

Der Start einer Buchserie bei der nicht nur ein Autor schreiben darf, sondern, wie hier auf Blackfear.de unter anderem angekündigt, auch andere Schreiberlinge die Chance erhalten sich an den Aufbau der Welt von Gharana zu beteiligen ist schon etwas Besonderes, denn durch die Vielfalt an Autoren dürfte es auf Grund der diversen Schreib- und Erzählstile niemals lanweilig werden die neuen Geschichten zu lesen. Jakob Moser hat hier vorgelegt und nun können wir darauf warten, was noch kommt. Ohne Bedenken kann ich den Roman empfehlen.

Gruß
Dirk

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Crysis 3 – Xbox 360 Test

In den Screenshots und Videos zu Crysis 3 haben wir schon im Vorfeld viele tolle postapokalyptische Impressionen vom völlig zerstörtem New York gesehen und bereits da war klar, das in diesem Spiel einfach pure Endzeitstimmung aufkommen muss. Aber ist Crysis 3 auch eine würdige Fortsetzung der erfolgreichen Reihe? Wir werden sehen…

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Worum geht es in dem Spiel?
Nach den Ereignissen in Crysis 1 und 2 sind inzwischen 20 Jahre vergangen und die außerirdischen Ceph scheinen besiegt zu sein. Der Megakonzern C.E.L.L. hat das Machtvakuum nach der Alieninvasion ausgenutzt und sich selbst an die Weltherrschaft gesetzt. Dessen Zentrum ist New York, das von dem Konzern in einer riesigen Kuppel, genannt Nanodome, eingeschlossen wurde und eine geheimnisvolle, gigantische Energieversorgung beherbergt. Der Widerstand befreit Prophet aus dem Kryoschlaf und gemeinsam mit seinem ehemaligem Teammitglied Psycho macht sich Prophet auf um C.E.L.L. aufzuhalten. Das gestaltet sich aber durchaus schwieriger als erwartet, denn die Ceph haben die Erde noch immer nicht ganz verlassen und auch C.E.L.L. verbirgt ein dunkles Geheimnis. Weiterlesen

Sustainable Impact – Rezension

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Buch: Sustainable Impact – Ein globales Endspiel

Rezensent: Dirk Wendt

Inhalt:

Richard Hirlinger bekommt eine Chance, die einem Doktoranden der Astronomie nicht jeden Tag widerfährt. Er hat die Möglichkeit auf dem Cerro Paranal, einem Berg im Chile, welches das Paranal-Observatorium der Europäischen Südsternwarte beherbergt  Messungen für seine Doktorarbeit durchzuführen.

Der Doktorand lernt dort den Leiter des Observatoriums kennen, Paul Rodriguez, der ihn gleich in seinen Bann zieht. Das Thema der Doktorarbeit, die Exoplaneten -Forschung, ist Teil an dem auch Paul arbeitet.

Auf dem Rundgang durch die Teleskope eröffnet Paul Richard, dass etwas passieren würde, was die Welt, die Menschheit für immer verändert. Er sagt ihm aber nicht genau was, er spricht von einem Kometen, Yepun genannt. Zu mehr soll es nicht kommen, denn durch einen Verkehrsunfall kommt der Leiter des Observatoriums ums Leben. Wirklich ein Verkehrsunfall? Die Indizien, die Paul findet zusammen mit dem Kommentar von Paul, dass sich die Menschheit auf Veränderungen gefasst machen müsse überzeugen Richard davon, dass noch mehr hinter alle dem stecken  muss. Seine Nachforschungen ergeben, dass der Meteor Yepun in ca. 16 Monaten mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit die Erde treffen und die Möglichkeit besteht, dass die gesamte Menschheit ausgerottet wird.  Um sicher zu gehen, dass er sich nicht irrt fast er den Entschluss seinen Doktorvater davon zu erzählen, auch in der Hoffnung er würde einen Fehler in seinen Berechnungen finden. Dem scheint es aber nicht so und Richard findet sich wieder in einem Abenteuer mit vielen Wendungen, die sehr überraschend sind und in einem großartigen Finale enden. Weiterlesen