Das Veetal Experiment – Das vorzeitige Ende

Veetal

Wir ihr vielleicht schon gelesen habt, gab es bei meinem gestrigen Selbstversuch ein schnelles Ende. Wie ich bereits geschrieben habe, war mein Plan mich sofort und ohne Kompromisse ein paar Tage nur noch von Veetal (bzw. Soylent) zu ernähren. Was zu Anfang recht gut klappte, schlug im Laufe des Tages aber in Übelkeit und heftigen Kopfschmerzen über, sodass ich mich letzten Endes übergeben musste.

Vielleicht hätte ich mich an die Vorgaben des Herstellers halten sollen, in dem es heißt, langsam auf diese Art der Ernährung umzusteigen, sodass man sich anschließend zu ca. 80% nur von Veetal zu ernähren braucht. Ich wollte es aber mit der Brechstange versuchen, wobei natürlich auch immer der Endzeit-Gedanke eine Rollte spielte. Man stelle sich vor, draußen ist alles voller Zombies und nur diese Nahrung ist im Haus. Das hat zumindest bei mir nicht geklappt. Fairerweise muss ich aber auch sagen, das ich als Coffein und Zucker-Junkie auch die denkbar schlechtesten Voraussetzungen mitgebracht habe :)

Mein vorläufiges Fazit:
Veetal ist sicherlich eine gute Möglichkeit die eine oder andere Mahlzeit zu ersetzten, aber von heute auf morgen darauf umzustellen, hat zumindest bei mit nicht geklappt. Veetal selbst empfiehlt auch eine schrittweise Umstellung und betont auch, das es normale Nahrung nicht zu 100% ersetzen kann. Und genau das ist mein Fazit. Veetal kann keine richtige Ernährung ersetzen, aber wenn man mal keine Lust auf Kochen hat oder es schnell gehen muss, kann es für den ein oder anderen genau das richtige sein. Zumal es recht gut schmeckt.
Ich bevorzuge dennoch eine ausgewogene, normale Ernährung und bin im Falle einer Zombie-Apokalypse wohl eher der Jäger und Sammler und nicht der, der Pulver- und Notnahrung hortet.

Das Veetal Experiment – Tag 1

Das Veetal / Soylent Experiment

Heute beginnt mein erster Tag auf Veetal. Veetal ist eine deutsche Alternative zu Soylent, das alle Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Minerale, enthält, die der menschliche Körper täglich benötigt. Es wird zwar vom Hersteller nicht so empfohlen, aber man könnte es rein theoretisch als kompletten Ersatz für die normale Nahrung einsetzen. Das war auch immer der Gedanke hinter dem amerikanischem Soylent. Und genau das möchte ich in einem Selbstversuch testen und meine eigenen Erfahrungen mit Veetal machen.

INFO: Dieses Posting werde ich den ganzen Tag lang updaten.

9:40 Uhr:
Los geht’s. Zum Frühstück habe ich mir den ersten Shake Veetal gegönnt. Nachdem ich doch ziemlich skeptisch war, wie diese braune Masse schmecken würde, war ich positiv überrascht. Es schmeckt ähnlich wie Hafermilch, angerührt mit ein paar Früchten. Also gar nicht mal schlecht. Das erleichtert mich natürlich sehr, da ich mich schon auf das schlimmste Vorbereitet hatte ;) Achja, interessehalber habe ich mich vor dem Shake gewogen: 83,5 KG.
Veetal Zubereitung

14:00 Uhr
Inzwischen habe ich ziemlichen Hunger und freute mich schon auf den nächsten Shake. Den habe ich mir jetzt gerade gemacht und ziemlich runter geschlungen. Dabei viel Wassern getrunken. Bisher vertrage ich Veetal gut, allerdings ist der Hunger nicht wirklich weg. Der Shake ist doch recht dünn-flüssig und als leidenschaftlicher Esser fehlt mir dieses „Bauch voll Gefühl“. Ich freue mich schon auf heute Abend, wie es dann wohl wird :)

19:10 Uhr
Durch das viele Trinken hält sich mein Hunger in Grenzen, aber trotzdem fühlt es sich im Magen irgendwie komisch leer an. Ich habe das ständige Bedürfnis die Tiefkühlpizza, die noch in meinem Froster liegt, in den Ofen zu packen. Jetzt habe ich mir gerade wieder einen Shake gemacht. Habe trotzdem noch Lust auf feste Nahrung. Als totaler Energy-Drink und Zucker Junkie merke ich auch langsam den Entzug davon. Kopfschmerzen und ein leichtes Schwindelgefühl machen sich breit.

21:00 Uhr
Meine Kopfschmerzen sind inzwischen wirklich heftig. Der Entzug von Coffein und Zucker machen sich doch schneller bemerkbar als erwartet. Zeit für den letzten, heutigen Shake.

21:30 Uhr
Ich musste mich übergeben. Aber so richtig. Die Kombination aus heftigen Kopfschmerzen und nur Flüssignahrung im Bauch haben mich ziemlich umgehauen und ich gehe jetzt ins Bett.

Hier geht es zu meinem Fazit.

Veetal – die deutsche Soylent-Alternative im Selbsttest

Veetal

Ihr kennt bestimmt alle den Endzeitfilm „Soylent Green„. Darin wird der größte Teil der Menschheit mit einem Nahrungsmittel names Soylent ernährt. Diese Idee haben findige Wissenschaftler und Nerds aufgegriffen, sodass es in den USA, 2013 in einer Kampagne finanziert über Kickstarter, einen regelrechten Hype über diese Ernährungsalternative ausgelöst hat. Und auch in Deutschland hat sich etwas getan. Die Firma Dunko UG aus Augsburg z.B. bietet unter den Namen Veetal eine Alternative zum in Deutschland noch nicht bestellbaren Produkt Soylent an.

Im Fokus steht dabei der Grundgedanke „Was wäre wenn… du dir keine Gedanken mehr um deine Ernährung machen müsstest?“ Das hört sich traumhaft an, aber als leidenschaftlicher Esser kann ich mir das Ganze nicht so recht vorstellen. Ich werden schon zur Diva, wenn ich mal einen halben Tag nichts richtiges zu Essen bekomme. Darum habe ich mit der Firma Dunko UG Kontakt aufgenommen, um so einen Selbstversuch zu starten. Sprich, in Kürze werde ich mich für zwei Tage (mehr traue ich mir noch nicht zu, aber wer weiß das schon) ausschließlich von Veetal und Wasser ernähren und dabei eine Art „Tagebuch“ führen.

Fairerweise muss ich sagen, das mir dieses Testpaket gesponsert wurde. Allerdings war ich derjenige der es dort angefragt hat, weil mich dieses Thema wirklich brennend interessiert. Es wird also völlig unparteiisch ablaufen, darauf gebe ich euch mein Wort!

In Kürze geht es los und ich berichte über meine Erfahrungen mit Veetal!

Update:
Ich habe mich dazu entschlossen bereits morgen mit dem Experiment zu starten. Veetal.de hat mir ein Paket für fünf Tage geschickt. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank dafür! Veetal weist zwar in der beiliegen Beschreibung darauf hin, das man langsam auf diese Ernährung umsteigen soll, also erst 30% durch Veetal ersetzen, dann 50%, usw. bis man sich auf ca 80% eingependelt hat, aber das ist für mich keine Option. Veetal möchte eine Alternative zu Soylent sein und Soylent möchte die komplette „normale“ Ernährung ersetzen. Darum werde ich mich in den nächsten vier bis fünf Tagen ausschließlich von Veetal und Wasser ernähren. Ich bin unfassbar gespannt und werde jeden Tag ein Posting dazu schreiben.

 

The Walking Dead – Gewinnspiel

The-Walking-Dead-Gewinnspiel-NL

Wolltet ihr schon immer in die Rolle von Rick, Glenn und ihren anderen Verbündeten schlüpfen? Habt aber keine Lust auf die zugegeben, nicht ganz so tollen Spiele Umsetzungen für PC und Konsole? Dann ist dieses grandiose The Walking Dead Brettspiel ganz sich was für euch! Wir haben es im November 2013 für euch getestet und seit dem steht es bei uns im Regal. Deswegen haben wir uns entschlossen dieses Brettspiel an euch zu verlosen.

Was Ihr dazu tun müsst?
Das ist denkbar einfach. Abonniert unseren ganz neuen, postapokalyptischen Newsletter:

Wie funktioniert die Verlosung?
Unter den ersten 50 Empfängern verlosen wir das The Walking Dead Brettspiel. Den Gewinner oder die Gewinnerin benachrichtigen wir dann per E-Mail. Diejenigen, die sich bereits eingetragen haben, werden bei der Verlosung selbstverständlich auch berücksichtigt.

Wann endet das Gewinnspiel?
Sobald wir 50 Newsletter Empfänger zusammen haben :)

Eine kurze Info noch zu unserem Newsletter: Ab sofort kannst du unsere Beitrage und andere exklusive Inhalte ganz bequem über unseren Newsletter abonnieren. Wir werden dich nicht zuspammen und dich ganz sicher nicht mit Werbung bombardieren. Viel mehr werden wir unsere Newsletter eher unregelmäßig versenden. Alle Infos dazu hier: Postapokalyptischer Newsletter

Hier findet Ihr noch weitere Infos zu dem Spiel:

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Warum ich Fotografen nicht (mehr) leiden kann

Früher empfand ich die Berufsgruppe der Fotografen immer als Vorbilder an der Kamera. Künstler, die es schaffen jeden Moment unendlich schön einzufangen, Emotionen zu wecken und einfach diesen „wow“-Effekt zu zaubern. Ich mag gute Fotos. Sehr sogar. Allerdings ändert sich mein Bild von Fotografen gerade in den letzten zwei bis drei Jahren immer mehr in das Negative. Immer wieder ließt man von Abmahnung, Rechtsstreitigkeiten und von finanziellen Summen, die ganze Existenzen bedrohen.

Versteht mich nicht falsch, ich habe Verständnis dafür, dass Fotografen auch Geld verdienen müssen und Lizenzen verkaufen. Das ist rechtens und auch gut so. Was aber nicht ok ist, dass immer mehr Fotografen Gründe suchen und auch finden, Privatpersonen oder Blogger abzumahnen. Aktuell regt mich wieder ein Fall auf, in dem ein auf Facebook geteiltes Bild abgemahnt wurde. Das Besondere an diesem Fall ist aber, dass die abgemahnte Person einen Facebook-Share-Button verwendet hat und somit eigentlich keinen Fehler begangen hat. Alle Details dazu findet ihr z.B. auf t3n.

Das perverse an dieser Sache ist, das wir Seitenbetreiber nun nicht nur darauf achten müssen, ob wir ein Bild verwenden dürfen, sondern ob wir für dieses Bild Social-Media-Rechte besitzen, die eine weitere Verbreitung erlauben. Ich sehe schon jetzt einige viele Blogger in der Privatinsolvenz und das ist einfach nur zum Kotzen. Diese ganze Abmahnindustrie ist zum Kotzen. Friedemann Weise hat das seinerzeit mal sehr gut auf den Punkt gebracht:

Fakt ist jedenfalls das diese abmahnenden Fotografen deren gesamtes Berufsbild verunglimpfen und es eigentlich nur noch zu einem Hassobjekt machen. Mir persönlich stellen sich schon die Nackenhaare auf, wenn mir jemand erzählt dass er Fotograf ist, da ich dann immer dieses Bild eines Abmahners im Kopf habe. Natürlich ist das längst nicht bei jedem Fotografen der Fall, der fade Beigeschmack ist aber stehts präsent.