Der Rote Ozean – Blackfear Flahback / Kritik

Marcel René Klapschus hat mit dem Roman “Der Rote Ozean” einen neuen Endzeit-Genre-Vertreter erschaffen. Wie Ihr wisst lese ich eigentlich nicht allzu gerne, aber die Beschreibung über das Buch, die Klapschus von sich gibt, hat mich neugierig gemacht.

Der Rote Ozean (Marcel René Klapschus)

Worum geht es in dem Buch?
Im Jahre 2027 reist der Amerikaner mit libanesischen Wurzeln, Brian Mallouf in seine Heimat um an einer Familienfeier teilzunehmen, als er plötzlich Augenzeuge einer unglaublichen Erscheinung in Jerusalem wird: Auf einem Marktplatz erscheint ein Riese, der sagt, er wurde vom Schöpfer geschickt. Mehr konnte er allerdings nicht von sich geben, da er sofort Opfer eines Attentats wurde und sich wieder auflöst. Das einzige, was er hinterließ war eine riesige, rote Blutlache.
Die Christen der Welt sind sich sicher, dass diese Erscheinung Jesus war und machen die Islamisten für dessen Tot verantwortlich. In Folge dessen entsteht ein nie dagewesener Glaubenskrieg zwischen Christen und Moslems, während die Welt im roten Blut der Riesen ertrinkt und immer mehr Städte in den Fluten unter gehen.
In dieser Apokalypse treffen sich Brian und Khayra, die sich lieben, aber aufgrund des Krieges auch hassen lernen. Während sich die Zivilisation immer weiter selber vernichtet, erscheinen Engel auf der Erde und versuchen den Beiden den richtigen Weg zu zeigen um die letzte Hoffnung der Menschheit zu sein.

Mein Eindruck:
“Der Rote Ozean” erzählt ein Weltuntergangsszenario, das ich in dieser Form noch nicht gesehen habe: Es steht eindeutig der Krieg zwischen Christen und Moslems im Vordergrund. Doch wer jetzt einen Buch im Military-Stil erwartet ist weit gefehlt. Immer wieder wenn man glaubt, zu wissen wie der Krieg weitergeht, passieren unglaubliche Dinge. So erscheinen z.B. Engel und neue Wesen, die  Gott erschaffen hat, ja vielleicht sogar der Schöpfer selber.
Glücklicherweise wird das Buch aber nie zu religiös, auch wenn man hin und wieder das Gefühl hat Klapschus würde vor einem stehen und den moralischen Zeigefinger schwenken. Immer wenn ich meinte, jetzt wird es zu abgedreht, zu moralisch vorwerfend,  gab es einen Schwenk in der Handlung und man wurde wieder auf den eigentlich Konflikt, den Krieg,  zurück geschickt.
Der Roman lässt sich vielleicht am besten als Mix aus einem gigantischen Glaubenskrieg, Filmen wir Roland Emmerichs “2012” und abgedrehten japanischen Einflüssen (Plötzliche Engelserscheinung usw.) beschreiben. Der Erzählstil bliebt aber immer spannend und verliert den eigentlich Kontext nie aus den Augen. Lediglich einige Szenen, wie z.B. die Erscheinung des Riesen, hätte ich mir etwas actionreicher erhofft, aber die Dramatik des totalen Weltuntergangs wird unglaublich gut beschrieben und von voller Härte gezeigt.

Fazit:
Marcel René Klapschus hat ein äußerst spannendes Szenario zwischen Krieg, japanischem Fantasy und aktuellen, realen Konflikten dieser Welt erschaffen. “Der Rote Ozean”  zeigt in voll Härte, wie ein Glaubenskrieg, in Mitten einer neuen Sintflut, die Menschheit zu Grunde richten kann.

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Der Rote Ozean

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4.0 von 5 Sternen (13 Kunden Reviews)

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Vielen Dank an Marcel René Klapschus für die zur Verfügungstellung des Buches!

11 comments

  1. Hm habt ihr nur die Demokapitel oder das ganze Buch gelesen? Bei nur 5 von glaub ich 60 Kapiteln kann man an Spannung glaub ich noch nich so viel erwarten, denke ich.

  2. Das Buch ist einfach nur schrott. Und wenn der Autor auch schon selbst anonym “Werbung” macht in diversen Foren macht – das spricht für sich. Macht ja sonst keiner. ;)

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