Explosion in Atomkraftwerk Marcoule (Frankreich)

Zur Zeit berichtet der französische TV-Sender BFM unter Berufung auf die örtliche Präfektur, das es auf dem Gelände des südfranzösischen Atomkraftwerk Marcoule eine große Explosion gegeben hat. Es besteht nach Behördenangaben die Gefahr, dass radioaktives Material aus der Anlage in der Nähe von Avignon entweicht. Laut einer Sprecherin ist ein Verbrennungsofen für schwache radioaktive Abfälle betroffen.

Laut den Behörden gab es  ein Todesopfer, vier Menschen wurden verletzt. Vorsorglich wurde eine Sicherheitszone eingerichtet.

Auf Focus-Online gibt es einen Liveticker!

Quelle: diverse Newsportale
Bild: france3.fr

4 comments

  1. Was haben die franzosen nach Fukushima noch gesagt? Sie halten an die Sicherheit ihrer Kraftwerke fest….. Die Franzosen sollten mal lernen sich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen! Hochmut kommt vor dem fall….. Atomkraft ist eine veraltetet Technik, die nicht weiter entwickelt wurde, das ist nunmal fakt!

  2. Es bringt auch nichts in Deutschland von der Atomkraft wegzugehen. Mal im ernst. In ganz Europa stehen die AKWs, KKW etc. rum, was bringt es Deutschland sich von den eigenen Kraftwerken zu verabschieden, wenn zum Beispiel in Frankreich (gerade ein schönes Beispiel finde ich) so ein Ding in die Luft geht und alles Richtung Europa rüber geweht wird? Nichts, wenn, dann müsste weltweit der Ausstieg aus der Atomkraft vorangetrieben werden, da haben aber natürlich die mächtigen Energie-Lobbyisten etwas gegen.
    Die Politik hat schon lange keine Macht mehr, alles Marionetten der Wirtschaft.

  3. Dirk, irgendwann muss ein Anfang gemacht werden. Ich persönlich finde den Auslöser der ganzen Entwicklung zwar mehr als zweifelhaft, da die Gefahren der Kernenergie schon seit Jahrzenten bekannt waren und jetzt so getan wird, als wenn alle nun nach der x-ten Katastrophe (Fukushima war nur eine von vielen, aber aufgrund intensiver Medienpräsenz sehr effektvoll) klar sehen könnten und die Kernenergie nun sofort verbannt werden müsste. Da kann ich die Verärgerung einiger Energiekonzerne schon verstehen, wenn einem staatliche Willkür derart ins Gesicht schlägt. Aber diese sind mit daran Schuld, denn hätten sie statt intensiver Lobbyarbeit mehr Forschung betrieben, hätte es nicht darauf hinauslaufen müssen.
    Jetzt aber alle Weiterentwicklungen zu stoppen, nur weil die anderen (Nachbarstaaten) auch nichts tut, wird uns auch nicht weiterbringen. Wie hört man doch öfters so schön: Deutschland hat eine Vorbildrolle! ;)
    Fest steht, das es momentan noch keine optimale Lösung gibt. Auch die aus allen Richtungen angepriesenen “regenerativen” Energien bringen noch schwerwiegende Probleme mit sich (unter anderem fehlende Netzstabilität). Gerade die Subventionen der Photovoltaik hier in Deutschland ist eine Farce: zu teuer, zu ineffizient, zu wenig Entwicklung, nicht emissionsfrei! Ich hatte mal dazu einen sehr interessanten Artikel gelesen, den ich leider nicht mehr wiederfinde. (Alternativ vielleicht dieser: http://www.faz.net/artikel/C30770/photovoltaik-eine-voellig-verrueckte-subventionsmaschinerie-30326180.html)

    Ich selbst hoffe ja auf die Zukunft der Fusionsreaktoren. :)

    Aber bis dahin besteht noch erheblicher Forschungsbedarf! Ich bin gespannt, wohin sich unsere Energiequellen in den nächsten Jahrzehnten entwickeln.

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