Blackfear – Endzeit

Postapokalyptisch seit 2010…

Nukemap zeigt Auswirkungen einer Atombombe vor deinem Haus

| 9 Kommentare

Nuke Bohme

Screenshot http://nuclearsecrecy.com/nukemap/ mit der Stadt Bohmte / Niedersachsen

Für Google Maps gibt es eine Applikation mit dem Namen Nukemap, mit der man einen nuklearen Angriff  auf jeden beliebigen Punkt auf der Welt visualisieren kann. Dabei sind historische Explosionen vorgegeben, sowie real existierende Atombomben. Man kann aber auch selber alle Daten eingeben und alle möglichen Szenarien durchspielen.

Ich habe das mal an meinem Wohnort, die Stadt Bohmte,  anhand der größten bisher gezündeten, nordkoreanischen Atombombe simuliert.  Diese hat gerade mal 6 kt (Hiroshima hatte 16 kt), allerdings würde sie völlig ausreichen um die komplette Stadt zu zerstören. Der Stadtkern wäre durch die Explosion völlig zerstört und der Rest der Stadt würde durch die Druckwelle komplett verwüstet werden. Zudem wird das Gebiet durch die radioaktive Strahlung unbewohnbar. Für eine bessere Ansicht könnt ihr das Bild oben vergrößern (einfach drauf klicken).

Wenn auch Ihr testen wollt, welche Atombombe welche Auswikrungen in eurem Vorgarten hätte, könnt Ihr das ab sofort hier testen: Nukemap! Und? Wie sieht es in eurer Stadt aus?

9 Kommentare

  1. Sehr interessantes Tool, danke für den Tipp. Ich finde es allerdings erstaunlich wie gering die Strahlungsreichweite der Bombe im Vergleich zum Radius der Hitzewelle ist. Grade bei den größeren Exemplaren ist das ziemlich krass, hätte das genau anders herum erwartet.

    • Die Strahlungsreichweite beschreibt nur die direkte Strahlung. Fallout wird in dem Tool nicht beachtet. Kann es auch gar nicht, weil neben den Bombenparametern hauptsächlich Wetter und geographische Lage entscheidend sind.
      Letzlich ist aber genau dieser Punkt so fatal an diesen Waffen…

      Trotzdem schön makabres Tool. :D
      Ganz davon abgesehen bietet es eine relativ gute Möglichkeit sich die Zerstörungskraft von nuklearen Explosionen vor Augen zun halten. Nicht schlecht, was für ein Gebiet unmittelbar durch die Explosion einer 100MT Bombe verdampft.

      • Hinzu kommt ja, dass es ziemliche Unterschiede gibt, wenn die Bombe statt auf dem Boden noch in der Luft detoniert wird. Das ist letztlich ja nochmal um einiges destruktiver.
        Makaber trifft es als Bezeichnung ganz gut, Menschen sind schon komische Käuze …

  2. Pingback: Drop da bomb – makaber … « The Old One

  3. yea hab jetzt alle Hauptstädte weg’gebombt :DDD

  4. ist schon voll krass wie weit die größte Bombe geht

  5. Pingback: Nukemap – Endzeit vor der eigenen Haustür | net netz blog

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