Blackfear – Endzeit

Postapokalyptisch seit 2010…

3. April 2014
von Thompsen
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The Walking Dead – Was ist Terminus?

Im Netz tummeln sich immer mehr Gerüchte, Spekulationen und Hinweise, was es mit “Terminus” in der Serie The Walking Dead auf sich hat. Mich nervt diese ganze Diskussion inzwischen sehr, da es so verdammt offensichtlich ist. Wie eigentlich alles bei TWD und vor allem in dieser letzten langweiligen Staffel. Dies ist zwar nur meine Vermutung, aber ich wette, ich liege zu 99% richtig. Ich denke deswegen ist hier auch keine Spoilerwarnung nötig.

Das Terminus eine Falle ist, war wohl keine große Überraschung. Aber was hat es nun damit auch sich? Ganz einfach, es sind Kannibalen. Menschen werden über Schilder, Graffitis an Wänden und über Funk (bzw Radio) angelockt. Nachdem Rick dort eintraf wurde er zusammen mit seiner Gruppe wie bei einer Treibjagd, durch gezielte Schüsse auf den Boden, in eine bestimmte Richtung gelockt, bis sie schließlich in einem Wagon (also einen Käfig) eingesperrt wurden. Währen der Treibjagd sind sie an anderen Wagons vorbei gelaufen und man hörte Hilfeschreie von anderen Gefangenen.
Ein weiterer offensichtlicher Hinweis ist der Grill. Mitten in Terminus ist ein großer Grill aufgebaut, vor dem eine Frau steht und in aller Ruhe Mengen an Fleisch zubereitet. Die Kannibalen selber rechtfertigen ihr Handeln dabei mit einem religiösem Hintergrund, wie man in diesem Raum mit all den Kerzen sehen konnte. Alles in allem also sehr eindeutig, um was es sich bei Terminus handelt.

Fassen wir also zusammen, Terminus ist eine Gruppe von Kannibalen. Nicht mehr und auch nicht weniger. Eine spektakuläre Verschwörung beleibt also mal wieder aus…

In Band 11 der Comics gibt es übrigens eine rechte ähnliche Situation mit Kannibalen:

The Walking Dead 11: Jäger und Gejagte

Preis: inkl. MwSt, zzgl. Versand

4.9 von 5 Sternen (7 Kunden Meinungen)

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2. April 2014
von Thompsen
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Im Gefahrensymbol für Radioaktivität steckt der Teufel!

radioactiveGlaubt ihr nicht? Dan schaut euch diesen Beitrag des Blogs “Endzeit * End of Time* Zeit der Entrückung” an.

Also echt mal, was läuft da schief? Ich glaube ich nehme den Blog in meinen Feedreader auf, damit ich täglich etwas zu lachen haben. Je mehr ich dort lese, desto stärker zweifel ich an den Inhalten dieses fast allwissenden Schreiberlings. Meint der Typ das Ernst was er schreibt? Ist es Satire? Oder steckt irgend eine Masche dahinter um Kohle zu verdienen? Ich weiss es nicht…

Edit: In den Kommentaren wurde ich darauf hingewiesen, das es sich bei dem “Typ” um eine Frau handelt. Ich entschuldige mich für die falsche Annahme, dass es sich um einen Mann handeln könnte. Und diese Informationen teilt sie aus Liebe zu Jesus. Wegen Jesus = Wahrheit und so. Ihr wisst schon ;)

2. April 2014
von Thompsen
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Postapokalyptische Ansicht in Google Street View

urbanjungleEigentlich ist es nur eine Technikdemo, die Einar Öberg auf seinem Projekt “Urban jungle Street View” zeigt, aber irgendwie ist daraus inzwischen ein großartiges Kunstwerk geworden. Auf seiner Seite könnt ihr per Google Street View durch die Straßen verschiedener Großstädte schlendern, allerdings gibt es einen großen Unterschied zum bekannten Google Dienst: Die Straßen haben sich in einen Jungel verwandelt, Häuserfronten sind von Grünzeug überzogen und es wirkt, als hätte sich die Natur ihre Welt zurück geholt. Es ensteht ein fantastisches, postapokalyptisches Bild, dass ihr euch nicht entgehen lassen solltet:

Link:
http://inear.se/urbanjungle/

Bild: Screenshot aus http://inear.se/urbanjungle/

2. April 2014
von Thompsen
9 Kommentare

The Walking Dead – eine enttäuschende 4. Staffel!

Ich bin mir sicher, dass vielen Fans schon bei der Überschrift dieses Postings die Hutschnur hochgeht, aber die vierte Staffel meiner (Ex-) Lieblingsserie war einfach nur enttäuschend. Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich bereits die technische Umsetzung, um genau zu sein die Synchronisation kritisiert. Ich erntete dafür Spott und Häme in einigen Kommentaren, aber ich stehe nach wie vor dazu. In einigen Episoden war die deutsche Syncro so verdammt schlecht, dass ich schon fast abschalten wollte. Aber gut, ich möchte hier nicht auf die Technik rumreiten, denn bei The Walking Dead geht es um viel mehr, die Geschichte.

Eigentlich bin ich ein großer Fan des Franchises, habe alle Comics, lese die Bücher und besitze sogar dieses merkwürdige Brettspiel. Alles in allem finde ich die Geschichte rund um Rick und seinen Sohn Carl sehr interessant und spannend, nur leider nicht in der TV-Serie. Die ersten beiden Staffel fand ich großartig, die dritte war mir schon zu sehr in die Länge gezogen, aber die aktuelle, vierte Staffel hat die Erzählweise einfach auf die Spitze getrieben. Die Story wurde so verdammt langsam und zäh erzählt, als wollten die Autoren jedes noch so unspektakuläre Ereignis ausschlachten um die Serie in ihrer Gesamtheit unendlich in die Länge zu ziehen. Selbstverständlich ist The Walking Dead eine Serie in der die Charaktere und deren Entwicklung bzw. Beziehungen im Fokus stehen. Das ist auch gut so, aber inzwischen wissen wir, dass man so etwas deutlich spannender gestallten kann. Breaking Bad, The Shield und ähnliche zeigen, wie man Charaktere in den Fokus stellt, wie man seine Zuschauer mitfiebern lässt. The Walking Dead versucht genau dies aufzugreifen, zieht sich dabei aber inzwischen wie ein zäher Kaugummi hin, der an Langeweile kaum zu übertreffen ist.

Lediglich das Staffelfinale gibt wieder etwas Grund zur Hoffnung. Die duale Erzählweise in den zwei Zeitlinien hat Abwechslung in die Episode gebracht und so für eine deutlich schnellere, dynamische Storyline gesorgt. Ricks Entwicklung wurde auf den Punkt gebracht, ohne sie noch einmal auf fünf weitere Episoden auszudehnen. Und es ist endlich mal was passiert. Die Gruppe ist wieder zusammen, zumindest mehr oder weniger, Terminus wurde erreicht und Rick wird wieder der Anführer, der wirklich alles tut um seinen Sohn zu schützen. So will ich jede Folge The Walking Dead erleben. Die Handlung soll einfach etwas zügiger voran kommen und durch geschickte Elemente wie solche Rückblicke ist es so trotzdem möglich Tiefe in die Serie zu bringen. Allerdings fehlt auch hier wieder die Überraschung. Es ist einfach zu Offensichtlich was Terminus ist und was für Menschen dort leben. Das war es schon als Glenn dort ankam.

Leider rettet aber eine einzige gute Episode keine komplette Staffel und so muss ich ehrlich zugeben, dass mich die vierte Staffel dermaßen gelangweilt hat, das The Walking Dead längst nicht mehr den Stellenwert bei mir hat, wie es noch vor gut einem halben Jahr hatte. Klar sprengte die aktuelle Staffel mal wieder alle Einschaltquoten, aber das liegt meiner Meinung nur daran, dass AMC (und in Deutschland FOX) alles daran setzten den Hype um die Serie künstlich am Leben zu erhalten. Egal wo oder was man liest und sieht, früher oder später stößt man immer auf The Walking Dead. Das Werbebudget ist unfassbar hoch, aber ich würde mir wünschen, dass dieses Geld eher in bessere Autoren und eine bessere deutsche Syncro gesteckt wird.

Ich bin gespannt wie es weitergeht… und wenn sich nichts ändert, ob die Serie über kurz oder lang untergeht.

31. März 2014
von Thompsen
2 Kommentare

Urban: Band 1. Die Spielregeln – Rezension

urban_coverDas Splitter inzwischen eine große, sehr gute Auswahl an postapokalyptischen und dystopischen Comics führt, dürfte inzwischen ja bekannt sein. Erfreulicher Weise wird diese Erfolgsstrategie weiter verfolgt und so wurde nun ein neue Reihe veröffentlicht: “Urban” . Wir haben uns den ersten Band “Die Spielregeln” angeschaut und sagen euch ob der Kauf lohnt.

Worum geht es in dem Comic?
Bei “Urban” handelt es sich um eine Dystopie wie sie im Buche steht. Die Menschheit arbeitet Tag und Nacht um das Überleben der eigenen Rasse zu sichern, für Spaß und vergnügen bleibt keine Zeit. Mit einer Ausnahme, der gigantischen Stadt “Myjoy”. Hierbei handelt es sich um einen riesigen Vergnügungskomplex, der nur ein Ziel verfolgt, der Mensch soll unterhalten werden. Kontrolliert wird diese völlig überdrehte Stadt von einem totalitärem System, das alle Einwohne, Mitarbeiter und Besucher auf Schritt und Tritt überwacht und dafür sorgt, das alles genau so läuft, wie das Regime es wünscht.
Zachary Buzz, der Protagonist der Serie, findet sich in dieser Stadt wieder, nachdem er seinen elterlichen Bauernhof verlassen hat. Sein größter Wunsch ist es den Urban Interceptors beizutreten. Dabei handelt es sich um eine spezielle Polizei-Truppe, die sich auf besonders schwere und spektakuläre Fälle spezialisiert hat. In diesem ersten Band lernt Zachary wie das Leben in Myjoy abläuft, was es mit dieser Spezialeinheit auf sich hat und wie kompliziert so ein System sein kann…

Mein Eindruck:
Dystopien gibt es inzwischen wie Sand am Meer und man muss sich wirklich etwas einfallen lassen um den Leser in einer solchen Zukunftsvision noch fesseln zu können. Zum einen braucht es eine glaubhafte, düstere Welt und auf der anderen Seite steht und fällt die Geschichte mit ihren Charakteren. “Urban” schaft es mit genau diesen Attributen zu überzeugen. Die Welt, diese riesige Vergnügungsstadt Myjoy ist so spannend dargestellt und lässt sich am Besten als Mix aus Blade Runner und Transmetropolitan beschreiben. Es gibt allein in den sehr gut gemachten Zeichnungen so viele Details zu entdecken, das man selbst beim dritten Durchblättern immer wieder was Neues entdeckt. Die Farben sind dabei in atmosphärischen Braun- und Grautönen gehalten, was wirklich stimmungsvoll wirkt.

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Unser Hauptprotagonist ist in “Urban” mal kein runtergekommener Ex-Cop, wie in so vielen anderen Geschichten, sonder das was wir am besten als unbeholfenen Bauerntölpel beschreiben würden. Seine überforderte, naive, aber immer doch gut gemeinte Art macht ihn sehr liebenswert und es ist amüsant zu sehen, wie er in seiner neuen Umgebung klar kommt. Oder auch nicht, wenn er mal wieder völlig überfordert ist und in irgendwelche Fettnäpfen tritt. Aus ihm könnt ein richtiger Antiheld werden.
Was mich allerdings etwas verwirrt hat ist ein Element in diesem Comic, das ich noch nicht ganz zuordnen kann. Unser Hauptcharakter hat einen Fernsehheld aus seiner Kindheit, mit dem er immer wieder Selbstgespräche führt. Allerdings scheint es diese Person in Myjoy auch wirklich zu geben. Oder auch nicht. So genau verstanden habe ich das nicht, aber ich denke, es wird sich mit den nächste Episoden aufklären. Wichtig ist aber, dass “Urban” wirklich Spaß macht und ich mich auch die Fortsetzung sehr freue.

Fazit:
“Urban” ist der Auftakt einer düsteren, dysoptischen Reihe, die das potential hat eine ganz große, spannende Geschichte zu erzählen. Ich bin mehr als gespannt auf den zweiten Teil!

Urban: Band 1. Die Spielregeln

Preis: EUR 13,80 inkl. MwSt, zzgl. Versand

5.0 von 5 Sternen (1 Kunden Meinungen)

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