Whistleblower, theoretische Tier-Experimente und die Hundesteuer

Ok, die Überschrift mag vielleicht etwas komisch und ohne Zusammenhang klingen und vielleicht ist sie das auch, aber es gibt im Moment ein paar Dinge, über die ich mich fürchterlich aufregen. Eigentlich sind wir ja schon so abgehärtet, dass wir die Scheiße die uns täglich umgibt kaum noch wahrnehmen, aber im Moment scheint all dies Überhand zu nehmen.

Wovon ich rede? Schaut euch doch mal den Skandal um die jüngsten Whistleblower-Fälle an. Im Prinzip wusste jeder, dass die USA mit ihrem krankhaften Überwachungszwang alles und jeden in der EU überwachen. Das ist nichts Neues, nur konnte das genaue Ausmaß im Moment nicht richtige abgeschätzt werden. Nun aber kommt ein Mann namens Edward Snowden, der mehr Arsch in der Hose hat als wir alle zusammen, und deckt diesen ganze Überwachungsapparat auf. Und was machen wir, die Deutschen? Wir machen daraus einen Skandal und Snowden zum Feind der freien Welt, wie man letzte Woche im GEZ-finanzierten USA-Sprachrohr ARD im Kommentar von Horst Kläuser mal wieder lesen konnte. Jetzt auf einmal soll der Geheimnisverräter für die Instabilität auf der Welt verantwortlich sein, weil er die Tragweite seines Handelns angeblich nicht richtig einschätzen konnte und sich nun mit angeblichen bösen Buben einlässt. Der gesunde Menschenverstand sagt uns aber, dass das natürlich Unsinn ist. Edward Snowden wusste genau was er tat, warum er es tat und was passiert wenn er es getan hat. Und das was er tat war verdammt mutig und richtig. Aber die Menschen vor ihren Fernseher glauben gerne das, was ihnen von den angeblich serösen Sendern vorgetragen wird. Sollen sie doch, aber nicht mit mir! Zahlen darf ich dafür aber trotzdem. Fair, oder?

Aber das Kotzen hört noch nicht auf. Ich habe bei Chris einen Artikel über einen theoretischen Versuch gelesen, der mich noch mehr an die Menschheit zweifeln lässt als bisher. Es ging um die Frage in einem theoretischen Experiment ob man 10 Euro haben möchte, wenn dafür eine gesunde Maus sterben müsste. Diese Frage wurde 1.000 Menschen gestellt und ratet was dabei raus kam? Jeder zweite würde das Geld nehmen. Jeder verf*ckte zweite! Sagt mal, was geht da draußen ab? Es ist doch kein Wunder, dass man auf den Straßen nur noch das Gefühl hat von Arschlöchern umgeben zu sein, wenn man sowas ließt. Aber das liegt wohl an unserer Scheißegal-Gesellschaft in der sich jeder nur selbst profilieren möchte und man über das Wohl von Tieren nicht nachdenken möchte. Schließlich wird man ja auch öffentlich verteufelt wenn man gegen schießwütige Jäger protestiert und etwas gegen diese Kultur des legalen Tötens sagt. By the way, im aktuellen dytopischen Kinofilm The Purge geht es auch darum seinen Zwang zum töten raus zu lassen, aber auf einmal ist man auch darüber empört. Warum eigentlich? Scheint doch ok zu sein? Ich könnte kotzen! Nicht über den Film, der war super, aber über unsere Gesellschaft dir mit zweierlei Maß mit.

Aber das scheint der Lauf der Dinge zu sein. Helden werden kriminalisiert, Mäuse für einen 10er umgebracht und gegen all das soll der kleine Steuerzahler nichts sagen. Um uns von all dem abzulecken macht man uns das Leben durch z.B. der Neuregelung der Hundesteuer schwerer über die ich mich fast im gleichem Maße aufrege. Als Halter zweier Yorkshire Terrier darf ich nun noch tiefer in die Tasche greifen, weil unsere Hunde ja zu gefährlichen Waffen werden könnten. Hach, ist es nicht wunderbar mit solchen Dingen von den echten Problemen da draußen abgelenkt zu werden? Als Dank dafür stellt unsere liebe Stadt Bohmte nicht einmal Mülltonnen auf um die Kotbeutel zu entsorgen und quasi “on top” darf ich mich beim täglichen Spaziergang mit den beiden dann auch noch am Bahnhof von den täglich dort abhängenden minderbemittelten Vollidioten mit tiefhängenden Hosen und drei Mützen auf dem Kopf anpöbeln lassen. Aber gut. Meine Yorkshire Terrier sind ja laut Deutschland gefährliche Waffen, die mich bestimmt beschützen.

So, das war mein Wort zum Sonntag Montag!

Achja, das sind die beiden gefährlichen Waffen:24

 

Oblivion: Ab 15. August auf DVD und Blu-ray

oblivion_coverAb den 15. August 2013 gibt es wieder Futter für eure postapokalyptische DVD- und Blu-ray-Sammlung. Der Endzeit-Kracher Oblivion, mit Tom Cruise in der Hauptrolle, erscheint dann auf beiden Medien und in einer Steelbook-Edition!

Jack Harper (Tom Cruise) ist als Sicherheitstechniker auf der fast völlig zerstörten, menschenleeren Erde stationiert. Bei einem Routine-Einsatz entdeckt er in einem abgestürzten Raumschiff eine Überlebende. Die Rettung der schönen Fremden löst eine Kette von Ereignissen aus, die alles in Frage stellt, was Jack je zu wissen glaubte. Das Schicksal der Menschheit liegt plötzlich in seiner Hand…

Ihr könnt den Streifen ab sofort vorbestellen:

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4.1 von 5 Sternen (443 Kunden Reviews)

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Cooler Trailer zu “Apocalypse Earth”

Die Filmschmiede The Asylum genießt den zweifelhaften Ruhm aktuelle Kinoerfolge durch B-Movies nachzudrehen. In der Vergangenheit haben wir daher viel Schund von der Produktionsfirma gesehen, aber inzwischen scheinen sich die Jungs und Mädels aus Kalifornien sichtlich weiter entwickelt zu haben. Auch dieses mal springen sie auf den Endzeit-Zug von After Earth (mit Will Smith) auf, doch deren neuste Produktion “Apocalypse Earth” sieht richtig gut aus und scheint viel mehr als eine billige Endzeit-Kopie zu sein. Der Trailer erweckt zumindest einen richtig guten Eindruck:

In der Zukunft wird die Erde von Aliens angegriffen und eine Handvoll überlebende flüchten in einem Raumschiff. Doch sie treiben nur ziellos im Weltall bis sie letzten Endes auf einen fremden Planeten notlanden müssen, der der Erde sehr ähnlich zu sein scheint. Doch der Überlebenskampf geht hier erst richtig los…

Apocalypse Earth erscheint am 20. Juni 2013 auf Blu-ray und DVD.

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2.2 von 5 Sternen (12 Kunden Reviews)

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Interview mit dem ÖDLAND-Autor Christoph Zachariae

Oedland---CoverEnde letzten Jahres haben wir “ÖDLAND Erstes Buch Der Keller” rezensiert und waren von dem Endzeit-Werk positiv überrascht. Inzwischen liest man auch in anderen Portalen oder auch auf Amazon, dass das Buch überaus gut ankommt. Wir haben daher mit Christoph Zachariae, Autor der ÖDLAND-Reihe, gesprochen und wollten mehr über ihn und die Ödland-Reihe erfahren. !!Das Interview enthält leichte Spoiler des ersten Buches.!!

B: Hallo Christoph.
Z: Hallo Thomas.

B: Wie ist es dir ergangen seitdem du dein Buch „ÖDLAND Erstes Buch Der Keller“ veröffentlicht hast?
Z: Als die Veröffentlichung geschafft war, fiel eine große Last von meinen Schultern. Zu sehen, dass Leser es interessant finden, ist ein großes Geschenk und ein großes Glück. Ich habe bereits den Kurzgeschichtenband DUNKLE TRÄUME als E-Book veröffentlicht und hatte daher eine „realistische“ Vorstellung, was mit ÖDLAND passieren könnte. Ich weiß jetzt, warum Verlage Kurzgeschichten generell ablehnen. Sie werden einfach deutlich schlechter angenommen. Mit anderen Worten: ÖDLAND I hat meine „realistischen“ Erwartungen übertroffen und das freut mich natürlich sehr.

B: Unser Rezensent war von dem Buch sehr begeistert und auch auf Amazon findet man durchweg positive Kritiken. Was denkst du darüber? Ist das Buch so geworden, wie du es dir vorgestellt hast?
Z: Das Grundgefühl war immer gut. Man kann das schwer in Worte fassen, aber wenn man Geschichten schreibt, gibt es Momente, in denen sich alles richtig anfühlt. Die Idee, eine junge Frau durchquert im Liegefahrrad eine zerstörte, feindliche Umgebung, ist uralt. Eine meiner ältesten Ideen. Wenn man so lang an etwas herumdoktert, verliert man seine Objektivität. Man kann das Projekt irgendwann nicht mehr einschätzen. Ist es gut? Ist es interessiert? Ist es spannend? Keine Ahnung. Der entscheidende Moment, war der erste Kommentar der kritischen Lektorin Karin Ostertag, die seit Jahren meine Sachen liest und die mir schon einiges um Ohren gehauen hat. Sie sagte, ÖDLAND sei das Beste, was ich bisher geschrieben habe. Erst in diesem Moment wusste ich, dass ich nicht komplett daneben liege. Die positiven Kritiken freuen mich deshalb sehr. Weiterlesen

The Last of Us – Lobpreisungen der Fachpresse

last of us

“The Last of Us ist ein emotionaler Survival-Thriller, der den Spieler in das endzeitliche Nordamerika versetzt, das – nachdem eine Seuche die Menschheit fast zur Gänze ausgerottet hat – Schritt für Schritt von der Natur zurückerobert wurde.” heisst es im Klappentext des neu erschienen PlayStation 3 Spiels. Was sich schon als Plott eines tollen Endzeit-Abenteuers genial liest, scheint sich als echter Hit zu entpuppen. Leider konnten wir noch nicht an dem Titel Hand anlegen, aber die Fachpresse scheint sich einig:

“The Last of Us vereint die besten Eigenschaften eines guten Hollywood-Films und lässt sie den Spieler so erleben, als würden sie tatsächlich vor seinen Augen in einer glaubhaften Welt passieren.”
Golem.de

“Naughty Dog revolutioniert nichts, ist in Sachen Handlungsfreiheit nicht mutig genug, aber unterhält auf höchstem Niveau mit einer Erzählweise, die zum Spazieren, zum Beobachten und Innehalten einlädt.”
4players.de

“Tolle Story, Top-Atmosphäre, durchdachtes Gameplay – Naughty Dog hat mit The Last of Us einmal mehr hervorragende Arbeit abgeliefert.”
pcgames.de

Neugierig geworden? The Last of Us gibt es ab sofort exklusiv für die PS3:

The Last of Us – [PlayStation 3]

Preis inkl. MwSt (zzgl. Versand): EUR 34,99

4.7 von 5 Sternen (979 Kunden Reviews)

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Bild: Amazon-Partner-Net