8. März 2013
von Thompsen
4 Kommentare
Ich habe hier ja schon öfters über Nordkorea geschrieben und Vergleiche zu dystopischen Romanen wie 1984 und andere gezogen, aber was im Moment in diesem Land abgeht übertrifft alle Dummheiten der diktatorischen Regierung der letzten Jahre.
Nachdem Nordkorea in den letzten Tagen mal wieder mit einem Atomangriff gedroht hat, hat Kim Jong Un wohl langsam begriffen, dass ihn keiner so richtig ernst nimmt. Um seine Drohung zu untermauern hat er aber nun zu drastischen Maßnahmen gegriffen und den Nichtangriffspakt mit dem Süden aufgelöst. Faktisch gesehen ist der Korea-Krieg (1950 bis 1953) nun wieder aktiv, allerdings bleibt abzuwarten welche Auswirkungen das haben wird. Fakt ist aber, dass der Verbindungskanal im Grenzort Panmunjom geschlossen werden soll und das “Rote Telefon” als ständige Verbindung zwischen Pjöngjang und Seoul durchtrennt wurde.
Die nordkoreanische Regierung in Pjöngjang hatte der USA und dem Süden zuvor mit einem präventiven atomaren Erstschlag gedroht. Hintergrund sind die neuen Sanktionen gegen des Regimes wegen des kürzlich durchgeführten Atomtests.
Weitere Infos dazu findest ihr hier:
Spiegel Online
Focus
FAZ
Jetzt seien wir doch mal ehrlich… Was bringt diesem Land das? Dadurch gibt es nur noch mehr Sanktionen und der eh schon verhungernden Bevölkerung wird somit der letzte Rest auch noch genommen. Und was soll dieser Scheiß mit einem Atomkrieg? Nordkorea hätte keine Chance und wäre innerhalb von wenigen Minuten komplett vernichtet. Die Frage ist nur, wen das Land vorher mit in den Untergang reißt und über Langzeitfolgen für uns alle brauche ich gar nicht erst reden. Man fragt sich wirklich, was in den Köpfen der dortigen Regierung vorgeht. Warum denken und handeln Menschen so, wie man es dort gerade sieht?