Bilder eines postapokalyptischen Dubai

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Das Bild oben erinnert sofort an das zur Zeit hoch gelobte Spiel Spec Ops: The Line, in dem man sich durch ein postapokalyptisches Dubai kämpft, oder an die N24 Dauer-Sendung “Welt ohne Menschen”. Dieses Bild ist aber die Reihe eines Kunstprojekts namens “Abandoned” von Richard Allenby-Pratt. Die zugleich schönen und verstörenden Bilder solltet Ihr euch unbedingt mal anschauen:

“This project imagines a future without people, where the relics of our unrealised ambitions are populated by some of the species we have, in the present day, come so close to exterminating. I hope to highlight the fragility of our economic systems and the desperate need for us to live in harmony with the other occupants of our world.”

-> Hier gibt es die restlichen Bilder! <-

Vielen Dank an Richard Allenby-Pratt, dass ich die Bilder posten darf!

MadMax 4 – Story endlich enthüllt!

Das Rätselraten ist nun vorbei, oder zumindest mehr oder weniger. Denn George Miller hat endlich die Story zum heiß ersehnten Streifen “Mad Max 4: Fury Road” in seinen eigenen, teils unverständlichen Worten ausgeplaudert:

“Mad Max landet bei einer Gruppe von Menschen, die sich auf einem Kriegsgefährt durch die Ödnis schlagen, das von der Imperatorin Furiosa gesteuert wird. Der Film handelt vom Straßenkrieg, der sich daraus entwickelt. Grundlage dafür sind die Wortburger unter den Geschichtsmännern und Augenzeugenberichte von jenen, die deren Taten überlebt haben…”

Der Grundplott ist also klar, aber was sollen “Wortburger” sein? Eine Gang, oder deren Mitglieder? Naja, man kennt ja schon diese kuriosen MadMax-Namen, darum lasse ich mich einfach überraschen. Ich sag nur “Master, Blaster!” ;)

Wann “Mad Max: Fury Road” in die Kinos kommt, ist derzeit noch nicht bekannt, aber die Dreharbeiten scheinen zügig voran zu gehen.

Quelle / Foto (c)

Counter-Strike: Global Offensive kommt mit Zombie-Modus

Heutzutage scheint kein Spiel mehr ohne richtigen Zombie-Modus aus zukommen. An Spielen wie BlackOps und vor allem ARMAII kann man sehen, welche Beliebtheit diese Modi inzwischen haben und darum haben sich die Macher von Counter-Strike: Global Offensive wohl auch noch schnell dazu durch gerungen eine entsprechende Spielvariante mit den Untoten einzubauen.

Sie basiert auf den Mod Zombie: Reloaded für Counter-Strike Source und soll bis zu 64 Spieler auf einer Karte unterstützen, damit richtig was los ist. Außerdem soll es unterschiedliche Modi wie ein Zombie Escape geben. CS:Go erscheint am 21. August 2012 für PC, auf Xbox Live Arcade für die Xbox 360 und dem Playstation Network für die Playstation 3.

Hier ein Trailer zum Spiel, leider aber noch ohne Zombies:

Remember Me – Capcoms neue Dystopie!

Wir schreiben das Jahr 2084.  Erinnerungen in den Köpfen der Menschen lassen sich wie Filme aufzeichnen und auch verändern, was zu einem weltweiten Handel damit geführt hat. Wilkommen in der Welt von “Remember Me“! Der Spieler schlüpft in die Rolle der Agentin Nilin, die unter Amnesie leidet und Erinnerungen ihrer Mitmenschen verändern kann. Auf der Suche nach der eigenen Identität streift Ihr dabei durch eine futuristische Open-World-Stadt und natürlich auch durch die Köpfe der Leute.

Das Spiel wird vom französischen Studio Dontnod entwickelt und sollte ursprünglich von Sony veröffentlicht werden. Da es aber inhaltliche Differenzen gab, hat Capcom nun die Markenrechte übernommen und wird es im Mai 2013 für PC, Xbox 360 und PlayStation 3 auf den Markt bringen.

Bewegte Szenen gibt es natürlich auch schon, frisch von der GamesCom:


Bild: (c) Capcom

The Lost God: Tag der Verdammnis – Rezension

The Lost God - von Gregor Spörri

Wie die meisten von euch wissen, lese ich nicht gerne. Und wenn ich es tue, muss es ein Buch sein, dass mich schon ganz zu Anfang in seinen Bann zieht. So etwas fängt bei mir allerdings nicht mit den ersten Kapiteln des Buchs an, sondern mit dem Klappentext, der allgemeinen Präsentation und der Webseite und das schafft ein Buch selten. Bei Gregor Spörri’s neustem Werk The Lost God: Tag der Verdammnis war dies nun endlich mal wieder der Fall und das hat einen bestimmten Grund:
Das Buch ist zwar Science-Fiction, soll aber auf einem wahren Erlebnis des Autors basieren, bei dem er in Ägypten ein mumifiziertes Überbleibsel eines vermeidlichen “Riesen” gefunden hat. Mein erster Gedanke dabei war: “So ein Unsinn,  schon wieder so ein Möchtegern-Grenzwissenschaftler.”  Ich habe eine Abneigung gegen diesen Typ von Menschen, aber wie ich schnell feststellte hat Gregor Spörri kein Sachbuch, in dem er irgend welche Behauptungen aufstellt, sondern einen waschechten Endzeitthriller, der seiner Fantasie aufgrund dieses Funds entsprang, geschrieben. Mein Interesse war somit geweckt und darum habe ich das Buch gelesen, oder besser gesagt, verschlungen.

The Lost God - von Gregor Spörri

The Lost God – von Gregor Spörri

Worum geht es in dem Buch?
Der Inhalt lässt sich schwer beschreiben, ohne all zu groß und zu weit zu spoilern, aber ich versuche es trotzdem mal. “The Lost God” fängt an wie ein Ökothriller, in dem die Missstände unserer heutigen Wirtschaft und Politik dargestellt werden. Es geht um den rücksichtslosen Umgang und der Ausbeutung der Rohstoffe unseres Planeten, korrupten Wirtschaftsmagnaten und genau so zwielichtigen Politikern.  Während dieser Erzählungen wird parallel ein Geheimnis um einen mysteriösen UFO- Satelliten, der schon länger um die Erde kreist, in dem Kopf des Leser aufgebaut. Worum handelt es sich bei diesem Objekt? Warum ist es dort und was macht es?
Und schon bald muss sich die Menschheit die Frage stellen: Was, wenn es auch andere Wesen gibt, die auf der Suche nach Rohstoffen sind und genau so rücksichtslos dabei vorgehen und diese anschließend ohne Kompromisse abbauen.Wie würden wir uns verhalten? Was können wir tun? Und können wir überhaupt was tun? Diese Fragen werden schon bald beantwortet…

Mein Eindruck:
Eines muss ich gleich loswerden: “The Lost God” ist ein hammer hartes Buch. Während es am Anfang noch viel um politische Diskussionen und weltliche Missstände geht, in denen man keinen klaren Zusammenhang erkennt, wird einem schnell klar, dass es hier nicht gerade zimperlich zur Sache geht. So wird z.B. ein Abenteuer eines Umweltfotografen erzählt und man denkt die ganze Zeit, dass diese Person der Held dieser Geschichte wird. Aber Pustekuchen, es kommt ganz anders als erwartet. Es gibt keine Helden in dieser Geschichte, keine Hollywood-Aktion, sondern eine erschrekende Zukunftvision, wie sie wirklich eintreffen könnte. Und diese wird kompromiss- und schonungslos in diesem Buch zur Schau gestellt. Dabei erschafft Gregor Spörri immer wieder spannende Übereinstimmungen, mit den zur Zeit Herrschenden Missständen in unserer Umwelt und Wirtschaft, sodass man sich während des Lesens immer wieder selber sagt: Wir sind nichts besser, als diese fremden Mächte. Ein kleines Beispiel: Zu Anfang wird ein Ameisenhaufen zertreten, was einem in dem Moment als gar nicht so tragisch erscheint. Aber gegen Ende, wenn man sieht, was mit uns und unseren Planeten passiert, muss man immer wieder an diesen Ameisenhaufen denken und erkennt, wie schrecklich diese Tat eigentlich war. Ich kann da jetzt nicht weiter drauf eingehen, ohne das Große und Ganze dieses spannenden Buchs zu verraten, aber ich sage so viel: Ich habe noch nie ein Buch gelesen, oder einen Film gesehen, in dem so etwas schlimmes mit uns Menschen und unserer Erde passiert. Das ist “Endzeit” aller erster Güte!
Ob dieser angeblich echte Fund eines Relikts, auf dem dieses Buch basieren soll, wirklich so stattgefunden hat sei aber dahin gestellt. Aber das soll nicht Gegenstand dieser Besprechung sein, denn allen Kontroversen zum Trotz: Der darauf basierende Thriller ist genial!

Fazit:
“The Lost God” ist ein kompromissloser Endzeit-Thriller, der sich ganz tief in das Gewissen des Leser einbrennt. Unvorhersehbar, überraschend und brutal!

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The Lost God: Tag der Verdammnis

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