Novy Soyuz – cooler, ukrainischer Fallout-Ableger

Aus der ehemaligen Sowjetunion gab es schon einige coole Endzeitspiele, wie z.B. S.T.A.L.K.E.R. oder Metro 2033. Jetzt ist ein ebenso viel versprechender Titel in der Mache: Novy Soyuz!

Das Spiel aus dem ukrainischen Entwicklerstudio Best Way, spielt im Jahr 2012 und ihr schlüpft dabei in die Rolle eines 70-jährigen Überlebenden der Kuba-Krise. Die ist nämlich ganz anders als in der Realität ausgegangen und die Supermächte USA und UDSSR haben einen vernichtenden, gegenseitigen Atomschlag ausgeführt.

Da es sich hierbei um einen Open-World-Titel handelt, in dem man die Spielwelt frei erkunden kann, muss man zwangsläufig an Fallout denken. Und auch die ersten Bilder erinnern an diese Reihe. Viel mehr Infos gibt es leider noch nicht, aber vielleicht kann ja einer von euch die kyrillische offiziele Novy Soyuz-Homepage entziffern ;)

Hier der erste Trailer:

Spec Ops: The Line – Interview mit Art Director Mathias Wiese

Mathias Wiese Blackfear

Langsam geht es für Spec Ops: The Line in die heiße Phase: Der Shooter soll ab den 29. Juni bei uns in den Regalen stehen und wir sind mehr als gespannt auf den viel versprechenden Wüsten-Shooter mit Endzeitflair. Freundlicherweise stand uns Mathias Wiese, einer der fünf Gründer von YAGER und Art Director von Spec Ops für ein Interview zur Verfügung, da uns noch ein paar Fragen brennend auf der Zunge lagen.

Blackfear: In den Videos und Screenshots von Spec Ops: The Line sehen wir eine verwüstetes, apokalyptisches Dubai.
Was hat euch zu diesem Setting inspiriert? Warum gerade Dubai?

Mathias:  Dubai war in mehrerlei Hinsicht das perfekte Szenario für unser Spiel. Die Stadt hat eine Vielzahl spektakulärer Bauwerke und Sehenswürdigkeiten zu bieten und ist auch ohne von Sandstürmen verwüstet worden zu sein eine Reise wert.
Hier findet man unzählige ambitionierte Projekte (z.B. die riesigen künstlichen Inseln oder experimentelle in
sich rotierende Wolkenkratzer). All das hat uns inspiriert, in Dubai scheint nichts unmöglich.  Die Stadt erhebt sich wie eine Fata Morgana aus der 50 Grad heißen Wüste, trotzdem kann man dort Ski
fahren, oder auf gekühltem Sand den Strand entlangschlendern.
Das ist ökologisch höchst fragwürdig, gibt uns aber ein glaubwürdiges und zugleich surreales Szenario für
unsere ungewöhnliche Geschichte.

Blackfear: Die Geschichte soll sehr tiefgreifend sein und den Spieler immer wieder vor moralischen Entscheidungen 
stellen. Wie müssen wir uns das vorstellen?

Mathias: Bei uns steht die Geschichte dreier recht typischer Soldaten der US Delta Force Spezieleinheit im Mitttelpunkt,
die auf eine scheinbar recht einfache Aufklährungsmission geschickt werden. Schnell wird klar, nichts in Dubai ist wie es scheint.

Die Stadt ist mitnichten verlassen, sondern befindet sich in einem bürgerkriegsähnlichen Zustand.
Neben einer abtrünnigen US Einheit, die eigentlich bei der Evakuierung helfen wollte, und nur die besten
Absichten hatte, gibt es noch viele Zivilisten in der Stadt, viele davon bewaffnet.
Walker, Adams und Lugo werden unweigerlich in den Konflikt hineingezogen.
Sie werden Zeugen von schrecklichen Gewaltakten, können diese manchmal verhindern, oft aber bleibt ihnen
aber nur die Wahl zwischen schlecht und noch schlechter.

Immer wieder gibt es Situationen im Spiel, in denen der Spieler ungewöhnliche Entscheidungen treffen muss.
Dabei geht es nicht darum, wie schnell seine Reflexe sind. Vielmehr wird seine moralischen Überzeugungen auf
die Probe gestellt.
Viele Situationen sind verstörend, was durchaus beabsichtigt ist, da wir den Krieg in aller Schonungslosigkeit
zeigen wollen, inklusive der vielen Grauzonen die es in einem solchen Konflikt gibt.
Ein tatsächliches und eindeutiges „gut“ und „böse“ gibts nur in Star Wars und James Bond.

Blackfear: Liegt der Fokus somit mehr auf den Single-Player-Modus?

Mathias:  Wir erzählen eine persönliche Geschichte, die sich an Filmen wie Apokalypse Now oder Full Metal Jacket
orientiert. Es geht um eine Reise, die Erfahrungen, die man dabei macht und die Veränderungen, die sich durch
das Erlebte ergeben. Der Aufwand der, in die Einzelspieler Kampagne gesteckt wurde ist daher enorm.

Parallel dazu gibt es auch ein Mehrspielermodus, der einen anderen Teil des Konflikts beleuchtet.

Blackfear: Anders als in vielen aktuellen Shootern basiert der Mehrspieler-Modus von The Line nicht auf
Massenschlachten, sondern auf kleine 4vs4 Partien. Warum wurde diese Entscheidung getroffen? Werden die
Maps auch entsprechend klein sein?

Mathias:  4 vs. 4  ermöglicht es, unsere auf Teamplay ausgelegte Spielmodi optimal zu unterstützen.
Es wird nie zu unübersichtlich und das Kern-Gameplay kann seine Stärken perfekt ausspielen.
Die Gefechte finden meist auf kurzer bis mittlerer Distanz statt und die Verwendung von Deckung ist enorm
wichtig. Teamplay bedeutet auch Kommunikation, und das geht in kleinen Gruppen, am besten mit Freunden,
am besten.
Zudem spielt im Multiplayer-Modus, genau wie in der Kampagne, Sand in all seinen verschiedenen Facetten
eine wichtige Rolle. Bei zu vielen Spieler würde das Gameplay zu unübersichtlich und chaotisch.

Blackfear: In Spec Ops: The Line steuert man seinen Charakter aus der Schulterperspektive. Warum nicht aus der
klassischen First-Person-Ansicht?

Mathias:  Die Entwicklung von Capt. Martin Walker, in dessen Haut der Spieler schlüpft, ist enorm wichtig. Tagelange
Kämpfe und Entbehrungen hinterlassen ihre Spuren.
Am Anfang des Spiels ist er und sein Squad noch fit und unversehrt, ihre Ausrüstung in guter Verfassung,
später sind sie von Wunden übersät, teilweise provisorisch verarztet.
Sand bedeckt ihre zerrissene Kleidung und der Schlafmangel und Stress zeichnet sich in ihren Gesichtern ab.

In unserem Spiel ist Deckung sehr wichtig. Wenige gegnerische Kugeln bedeuten das Ende des Spielers, somit
ist es ein Kernbestandteil des Spieles, die Spielfigur auch zu sehen, nicht nur die Waffe.
Wenn man sich hinter Objekten verschanzt hat, eröffnen sich weitere Optionen. Man kann zu anderen
Deckungen wechseln, hinüberspringen und gezielt oder ungezielt feuern, das sieht alles sehr dynamisch aus
und die Schulterperspektive bietet die nötige Übersicht.

Blackfear: Abgesehen davon, dass sie phantastisch aussehen, sollen Sandstürme eine wichtige Rolle spielen. Inwiefern? 

Mathias:  Sandstürme sind ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Es ist eine kilometerhohe Staubwand die auf einen zurollt und sich über den gesamten Horizont erstreckt,
und wenn sie einen erreicht wird der Tag zur surrealen, rot getönten Nacht mit sehr eingeschränkter Sicht.
Unter diesen Umständen zu kämpfen ist etwas vollkommen anderes und pumpt einem das Adrenalin in die
Arterien: Gegner tauchen aus dem Nichts auf, Mündungsfeuer verrät die Position von Spieler und Feinden
gleichermaßen und Schrotflinten zählen plötzlich zu den effizientesten Waffen.

Sandstürme verändern das Gameplay und können, wenn man sie für sich zu nutzen weiß, zum Verbündeten
werden, auch im Mehrspielermodus.

Blackfear: Sind schon Addons oder Download-Contents geplant? Oder gibt es vielleicht sogar schon Pläne für eine
Fortsetzung?

Mathias:  Dazu kann ich leider noch nichts sagen.

Blackfear: Gibt es noch etwas was unsere Postapokalypse-Fans über Spec Ops: The Line wissen sollten?

Mathias: Freut Euch auf eine dramatische und anspruchsvolle Geschichte, die sich von den üblichen patriotischen
militärischen Shooter ganz deutlich abhebt, und ein Szenario das es so noch nicht gab.

Mit Dubai haben wir ein real existierendes Utopia, ein neues und unverbrauchtes Setting.
Die durch Sandstürme transformierte Metropole und der Konflikt in der Stadt sorgen für viele interessante
Momente, die schockierend oder beeindruckend sein können, und die man auf keinen Fall vergessen wird.

Blackfear: Vielen Dank für das Interview. Nun sind wir noch gespannter auf Spec Ops: The Line!

Spec Ops: The Line ist ab dem 29. Juni 2012 für die Xbox360, der PS3 und für PC erhältlich und kann bereits vorbestellt werden:

Spec Ops: The Line (uncut)

Preis inkl. MwSt (zzgl. Versand): EUR 11,99

4.3 von 5 Sternen (51 Kunden Reviews)

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Der Incal 01. Der schwarze Incal – Rezension / Kritik

Der Incal_Cover

Jean Giraud alias Moebius hat in den 80ern gemeinsam mit dem SciFi-Autor Jodorowsky eine schon fast legendäre Comic-Reihe erschaffen. Den Incal-Zyklus. Aufgrund des Alters ist dieser Comic in der jüngeren Generationen aber kaum bekannt, darum möchte ich euch heute den ersten Teil “Der schwarze Incal” vorstellen:

Worum geht es in dem Comic?
John Difool ist Privatdetektiv in einer dystopischen Zukunfts-Stadt, regiert durch einen Präsidenten, der immer wieder aufs Neue geklont wird. Durch mehr oder weniger unglücklichen Zufällen stößt er zusammen mit seinem federlosen Vogel Dipo auf den Incal, ein pyramaidenartiges Wesen unbekannter Herkunft. Um dieses mächtige Lebewesen (?) entbricht ein regelrechter Kampf und der Detektiv steht auf einmal zwischen den Fronten der Regierung und einigen außerirdischen Rassen. Alle wollen den Incal besitzen, was John Difool nicht nachvollziehen kann. Da aber alle auf der Jagd nach diesem kleinen Ding sind, muss es wohl wichtig sein, darum beschützt er es mit seinem Leben und gerät dadurch in einen Strudel aus Geheimnissen und Intrigen. Dabei dringt er immer tiefer in die entsetzlichen Wahrheiten der hochtechnisierten Welt ein…

Mein Eindruck:
Ich muss wirklich sagen, dass “Der Incal” ganz anders als die üblichen, modernen Comicbücher ist. Das fängt schon mit den Zeichnungen an. Während wir in vielen Comics schon fast computerartige Grafiken sehen, wird hier ein richtiger Retro-Look zurück ins Leben gerufen. Die Zeichnungen erinnern mich irgendwie an die alten Tim und Struppi Bücher, sind dabei aber deutlich detailreicher. In den einzelnen Bildern passiert sehr viel und es gibt so viel zu entdecken, dass man öfters genau hinschauen muss. Für “Der schwarze Incal” habe ich sowieso relativ lange gebraucht, bis ich diesen ersten Band durch hatte. Das lag aber nicht nur an den Zeichnungen, sondern auch viel mehr an der hektischen, man muss schon fast sagen, fantastischen Story. Fantastisch aber im Sinne von großartig UND abgedreht. Immer wenn man dachte, man würde erahnen wie die Geschichte weiter geht, ist etwas Unerwartetes passiert oder eine neue Partei trat in Erscheinung. Der Lesefluss ist sehr flüssig und die Gespräche sind auch leicht verständlich, aber hin und wieder musste ich einen Teil noch einmal lesen, weil ich wieder bei irgend einem komischen Ereignis nicht ganz mitgekommen bin. Aber genau das macht diesen Retro-Charme aus und ich bin dem Splitter Verlag dankbar, diesen Comic-Band für uns wiederbelebt zu haben. Wer also auf SciFi mit einem Retro-Touch steht, sollte sich “Der Incal” unbedingt mal anschauen.

Fazit:
“Der Incal” ist ganz große Retro-SciFi, angesiedelt in einer dystopischen Welt voller Geheimnisse. Spannend und lesenswert!

Hier zu kaufen:

Incal, Der: Band 1. Der schwarze Incal

Preis inkl. MwSt (zzgl. Versand): EUR 15,80

5.0 von 5 Sternen (7 Kunden Reviews)

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Vielen Dank an den Splitter Verlag für die freundliche Unterstützung!

Neue Endzeitserie von NBC: Revolution

Na wenn das mal keine guten Nachrichten sind: J. J. Abrams (Lost) und Eric Kripke (Supernatural), meiner Meinung nach zwei der besten Serien-Macher, arbeiten an einer neuen Serie mit dem Titel Revolution, die im Herbst diesen Jahres in den USA starten soll.
Revolution spielt in einer Welt in der sämtliche elektrischen Geräte ausgefallen sind, keine Autos, kein Internet, keine Telefone, nichts geht mehr. Die Haupthandlung der Serie setzt 15 Jahre nach dem globalen Ereignis an und die Menschen haben sich an die neuen Lebensumstände gewöhnt. Sie leben wie in den Zeiten vor der industriellen Revolution, Regierungen sind zerfallen und meist haben lokale Machthaber das Sagen. Das Leben ist zu einem Überleben geworden und eine im Mittelpunkt stehende Gruppe versucht die Liebsten und eigene Familie wieder zu vereinen.
Wie für J. J. Abrams typisch darf dabei natürlich auch eine tief gehende und weitreichende Verschwörung nicht fehlen, über die aber noch nicht viel verraten wurde. Ich bin jedenfalls verdammt gespannt auf Revolution, allein schon weil Abrams und Kripke die Fäden in den Händen halten!

Hier der erste Trailer:

Bild: Der Cast NBC-Serie Revolution (c) NBC

Kanadische Provinz bereitet Bewohner auf Zombie-Apokalypse vor

(c) emergencyinfobc.gov.bc.ca

Wie kann man die junge Generation dazu bringen auf eine Regierungs-Webseite zu gehen, um sich dort dann Notfalltipps für Naturkatastrophen durchzulesen? Ganz einfach: Man verpackt das Ganze als “Vorbereitung für eine Zombie-Apokalypse”!
Das hat jetzt die kanadische Provinz British Columbia gemacht und gibt auf der Seite http://www.emergencyinfobc.gov.bc.ca wertvolle Überlebenstipps, da diese Region immer wieder von Überschwemmungen, Erdbeben und Tsunamis bedroht ist. Natürlich stufen die Behörden die Wahrscheinlichkeit eines Zombie-Angriffs als äußert gering ein, geben aber trotzdem Tipps für die Zusammenstellung eines Überlebens-Sets für den Fall einer Attacke von lebenden Toten.

Einen offiziellen Youtube-Chanel gibt es auch noch, den Ihr euch unbedingt anschauen solltet: