Falling Skies: Staffel 2 startet am 22. Juni auf TNT-Serie!

Endlich ist es soweit, die deutsche Ausstrahlung der zweiten Staffel “Falling Skies” rückt in greifbare Nähe:  Ab dem 22. Juni werden die neuen Episoden jeweils Freitag um 20.15 Uhr auf TNT-Serie zu sehen sein und wir erfahren endlich, ob und wie Geschichtsprofessor Tom Mason von den Aliens zurück kehrt, nachdem er am Ende der letzten Episode der ersten Staffel mit ihnen gegangen ist.

Executive Producer Remi verspricht für die kommende Staffel eine Menge Aktion. Während es bisher vor allem darum ging den täglichen Überlebenskampf der verbliebenen Menschen zu zeigen, geht es jetzt zum Gegenangriff über. „Die erste Staffel zeigt, wie unsere Charaktere damit zurechtkommen, dass ihre Welt vollkommen aus den Fugen geraten ist. Die zweite Staffel erzählt davon, wie sie die Initiative ergreifen und zurückschlagen. Unsere Helden der ‚Zweiten Massachusetts’ werden in der zweiten Staffel zahlreiche Herausforderungen meistern und Hürden überwinden müssen. Einige werden die Reise nicht überleben. Aber am Ende werden die, die es schaffen, sehr viel stärker als zuvor sein und bereit für alles, was kommt.“, so Remi. Wir dürfen also gespannt sein!

Hier der Trailer zur zweiten Staffel:

Quelle / Foto (c) TNT

Cooler Kurzfilm zum Spiel: Metro – Last Light

Gehört Ihr auch zu denjenigen, die es kaum erwarten können, bis Metro: Last Light endlich erhältlich ist? Zumindest geht mir so, nachdem ich den Vorgänger Metro 2033 voller Begeisterung gespielt habe. Endzeit und Horror verpackt in einen Shooter mit einer tollen Hintergrundgeschichte. Das war schon was. An dieser Stelle: Wer das Spiel noch nicht gespielt hat, dann das bitte sofort nachholen. Es lohnt sich!

Um uns die Wartezeit etwas zu verkürzen und uns noch heißer auf den kommenden Titel zu machen, wurde nun ein richtiger Kurzfilm zum Spiel veröffentlicht. Der Streifen zeigt sozusagen die Vorgeschichte:

 

Weitere, coole Kurzfilme findet Ihr HIER!

Aber auch zum eigentlichem Spiel gibt es ein paar neue Infos. Man spielt wieder den Hauptprotagonisten Artjom, den man schon im ersten Teil gesteuert hat. Anders als der Vorgänger entspricht die Geschichte aber nicht mehr der der Buchvorlage von Dmitry Glukhovsky, was auch gut ist da der zweite Teil der Buchreihe bei den Fans nicht allzu gut angekommen ist. Zum Spiel selber wird es später auch einige DLC (Downloadcontents) geben, die die Geschichte weiter vertiefen sollen.
Die sich im Gespräch befindliche Wii U-Version wurde inzwischen übrigens eingestellt. Das Spiel ist im Moment für 2013 angekündigt und ein paar (schon ältere) Spielszenen gibt es auch schon zu sehen:

Gipsy: Der Stern des Zigeuners – Rezension / Kritik

Gipsy: Band 1 - Der Stern des Zigeuners

Der Splitter-Verlag ruft bekanntlich französische Comics für uns Deutsche zurück ins Leben, was gerade den Leuten zu Gute kommt, die in der Comicwelt nicht ganz so bewandert sind und denen sonst viele gute Geschichten entgangen wären. Und  so ist es auch bei der Gipsy-Reihe, die in Frankreich bereits 1992 erschienen ist.  Darum schauen wir uns heute den ersten Teil der Neuauflage  “Der Stern des Zigeuners” mal etwas genauer an:

Gipsy: Band 1 - Der Stern des Zigeuners

Worum geht es in dem Comic?
In nicht all zu ferner Zukunft gibt es ein riesiges Ozonloch über der Erde und das Klima, wie wir es kennen, ist zusammen gebrochen. Die Nordhalbkugel ist durch eine neue Eiszeit fast unbewohnbar geworden und in den restlichen Regionen wird die Bevölkerung durch Hautkrebs dahin gerafft. Um die Umwelt nicht mehr so stark zu belasten hat man den Flugverkehr fast komplett eingestellt und anstelle dessen eine großen, den Erdball umspannende Autobahn  gebaut. Diese ist die Heimat des Zigeuners und Lastwagenfahrers Tsagoi, der nach Jahren seine Schwester Oblivia wieder sieht und sie mit auf die Straße nimmt. Dabei muss sie aber feststellen, das Tsagoi ein knallharter Hund ist und nur an sich uns seine Aufträge denkt…

Mein Eindruck:
Als ich “Der Stern des Zigeuners” durch hatte und zugeklappt habe, dachte ich nur “Wow…” und habe gar nicht bemerkt, wie die Zeit verfolgen ist. Die Gipsy-Reihe fängt mit diesem Band sehr actionreich an und hält durchgehend dieses schnelle und spannende Leseniveau. Die Dialoge sind kurz, schaffen es aber trotzdem eine gute und auch recht große Geschichte entstehen zu lassen. Und genau so sind auch die Zeichnungen: Sie sind auf der einen Seite sehr detailreich und laden zum langen Betrachten ein, allerdings passiert immer so viel Action, dass man automatisch schnell ließt und schaut.
Zu Anfang ist der Lesefluss etwas befremdlich, da der Hauptprotagonist Tsagoi oft in der dritten Person von sich spricht und Flüche von sich lässt, die selbst ich noch nicht kannte und seine Schwester Oblivia ihn in der Sie-Form anspricht. Aber hat man sich erst einmal an diese Marotten, die ja storytechnisch auch durchaus Sinn machen, gewöhnt wird man mit einem tollen Road-Abenteuer belohnt, bei dem man öfters mal an das LKW-Rennen aus MadMax 2 denken muss. Nur halt nicht in der Wüste, sondern im Polareis. Ob aber so eine Autobahn, quer über die Welt, mit riesigen LKWs unser Klima retten kann sei mal dahin gestellt. Aber hier gilt das selbe wie in  den meisten Action-Filmen. Nicht nachdenken, sondern genießen!

Fazit:
Gipsy – Der Stern des Zigeuners ist der gelungene Auftakt zu einem actionreichen Roadtrip in einer postapokalyptischen Welt.

Hier zu kaufen:

Gipsy: Band 1. Der Stern des Zigeuners

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3.0 von 5 Sternen (4 Kunden Reviews)

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Vielen Dank an den Splitter-Verlag für die tolle Unterstützung!

Novy Soyuz – cooler, ukrainischer Fallout-Ableger

Aus der ehemaligen Sowjetunion gab es schon einige coole Endzeitspiele, wie z.B. S.T.A.L.K.E.R. oder Metro 2033. Jetzt ist ein ebenso viel versprechender Titel in der Mache: Novy Soyuz!

Das Spiel aus dem ukrainischen Entwicklerstudio Best Way, spielt im Jahr 2012 und ihr schlüpft dabei in die Rolle eines 70-jährigen Überlebenden der Kuba-Krise. Die ist nämlich ganz anders als in der Realität ausgegangen und die Supermächte USA und UDSSR haben einen vernichtenden, gegenseitigen Atomschlag ausgeführt.

Da es sich hierbei um einen Open-World-Titel handelt, in dem man die Spielwelt frei erkunden kann, muss man zwangsläufig an Fallout denken. Und auch die ersten Bilder erinnern an diese Reihe. Viel mehr Infos gibt es leider noch nicht, aber vielleicht kann ja einer von euch die kyrillische offiziele Novy Soyuz-Homepage entziffern ;)

Hier der erste Trailer:

Spec Ops: The Line – Interview mit Art Director Mathias Wiese

Mathias Wiese Blackfear

Langsam geht es für Spec Ops: The Line in die heiße Phase: Der Shooter soll ab den 29. Juni bei uns in den Regalen stehen und wir sind mehr als gespannt auf den viel versprechenden Wüsten-Shooter mit Endzeitflair. Freundlicherweise stand uns Mathias Wiese, einer der fünf Gründer von YAGER und Art Director von Spec Ops für ein Interview zur Verfügung, da uns noch ein paar Fragen brennend auf der Zunge lagen.

Blackfear: In den Videos und Screenshots von Spec Ops: The Line sehen wir eine verwüstetes, apokalyptisches Dubai.
Was hat euch zu diesem Setting inspiriert? Warum gerade Dubai?

Mathias:  Dubai war in mehrerlei Hinsicht das perfekte Szenario für unser Spiel. Die Stadt hat eine Vielzahl spektakulärer Bauwerke und Sehenswürdigkeiten zu bieten und ist auch ohne von Sandstürmen verwüstet worden zu sein eine Reise wert.
Hier findet man unzählige ambitionierte Projekte (z.B. die riesigen künstlichen Inseln oder experimentelle in
sich rotierende Wolkenkratzer). All das hat uns inspiriert, in Dubai scheint nichts unmöglich.  Die Stadt erhebt sich wie eine Fata Morgana aus der 50 Grad heißen Wüste, trotzdem kann man dort Ski
fahren, oder auf gekühltem Sand den Strand entlangschlendern.
Das ist ökologisch höchst fragwürdig, gibt uns aber ein glaubwürdiges und zugleich surreales Szenario für
unsere ungewöhnliche Geschichte.

Blackfear: Die Geschichte soll sehr tiefgreifend sein und den Spieler immer wieder vor moralischen Entscheidungen 
stellen. Wie müssen wir uns das vorstellen?

Mathias: Bei uns steht die Geschichte dreier recht typischer Soldaten der US Delta Force Spezieleinheit im Mitttelpunkt,
die auf eine scheinbar recht einfache Aufklährungsmission geschickt werden. Schnell wird klar, nichts in Dubai ist wie es scheint.

Die Stadt ist mitnichten verlassen, sondern befindet sich in einem bürgerkriegsähnlichen Zustand.
Neben einer abtrünnigen US Einheit, die eigentlich bei der Evakuierung helfen wollte, und nur die besten
Absichten hatte, gibt es noch viele Zivilisten in der Stadt, viele davon bewaffnet.
Walker, Adams und Lugo werden unweigerlich in den Konflikt hineingezogen.
Sie werden Zeugen von schrecklichen Gewaltakten, können diese manchmal verhindern, oft aber bleibt ihnen
aber nur die Wahl zwischen schlecht und noch schlechter.

Immer wieder gibt es Situationen im Spiel, in denen der Spieler ungewöhnliche Entscheidungen treffen muss.
Dabei geht es nicht darum, wie schnell seine Reflexe sind. Vielmehr wird seine moralischen Überzeugungen auf
die Probe gestellt.
Viele Situationen sind verstörend, was durchaus beabsichtigt ist, da wir den Krieg in aller Schonungslosigkeit
zeigen wollen, inklusive der vielen Grauzonen die es in einem solchen Konflikt gibt.
Ein tatsächliches und eindeutiges „gut“ und „böse“ gibts nur in Star Wars und James Bond.

Blackfear: Liegt der Fokus somit mehr auf den Single-Player-Modus?

Mathias:  Wir erzählen eine persönliche Geschichte, die sich an Filmen wie Apokalypse Now oder Full Metal Jacket
orientiert. Es geht um eine Reise, die Erfahrungen, die man dabei macht und die Veränderungen, die sich durch
das Erlebte ergeben. Der Aufwand der, in die Einzelspieler Kampagne gesteckt wurde ist daher enorm.

Parallel dazu gibt es auch ein Mehrspielermodus, der einen anderen Teil des Konflikts beleuchtet.

Blackfear: Anders als in vielen aktuellen Shootern basiert der Mehrspieler-Modus von The Line nicht auf
Massenschlachten, sondern auf kleine 4vs4 Partien. Warum wurde diese Entscheidung getroffen? Werden die
Maps auch entsprechend klein sein?

Mathias:  4 vs. 4  ermöglicht es, unsere auf Teamplay ausgelegte Spielmodi optimal zu unterstützen.
Es wird nie zu unübersichtlich und das Kern-Gameplay kann seine Stärken perfekt ausspielen.
Die Gefechte finden meist auf kurzer bis mittlerer Distanz statt und die Verwendung von Deckung ist enorm
wichtig. Teamplay bedeutet auch Kommunikation, und das geht in kleinen Gruppen, am besten mit Freunden,
am besten.
Zudem spielt im Multiplayer-Modus, genau wie in der Kampagne, Sand in all seinen verschiedenen Facetten
eine wichtige Rolle. Bei zu vielen Spieler würde das Gameplay zu unübersichtlich und chaotisch.

Blackfear: In Spec Ops: The Line steuert man seinen Charakter aus der Schulterperspektive. Warum nicht aus der
klassischen First-Person-Ansicht?

Mathias:  Die Entwicklung von Capt. Martin Walker, in dessen Haut der Spieler schlüpft, ist enorm wichtig. Tagelange
Kämpfe und Entbehrungen hinterlassen ihre Spuren.
Am Anfang des Spiels ist er und sein Squad noch fit und unversehrt, ihre Ausrüstung in guter Verfassung,
später sind sie von Wunden übersät, teilweise provisorisch verarztet.
Sand bedeckt ihre zerrissene Kleidung und der Schlafmangel und Stress zeichnet sich in ihren Gesichtern ab.

In unserem Spiel ist Deckung sehr wichtig. Wenige gegnerische Kugeln bedeuten das Ende des Spielers, somit
ist es ein Kernbestandteil des Spieles, die Spielfigur auch zu sehen, nicht nur die Waffe.
Wenn man sich hinter Objekten verschanzt hat, eröffnen sich weitere Optionen. Man kann zu anderen
Deckungen wechseln, hinüberspringen und gezielt oder ungezielt feuern, das sieht alles sehr dynamisch aus
und die Schulterperspektive bietet die nötige Übersicht.

Blackfear: Abgesehen davon, dass sie phantastisch aussehen, sollen Sandstürme eine wichtige Rolle spielen. Inwiefern? 

Mathias:  Sandstürme sind ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Es ist eine kilometerhohe Staubwand die auf einen zurollt und sich über den gesamten Horizont erstreckt,
und wenn sie einen erreicht wird der Tag zur surrealen, rot getönten Nacht mit sehr eingeschränkter Sicht.
Unter diesen Umständen zu kämpfen ist etwas vollkommen anderes und pumpt einem das Adrenalin in die
Arterien: Gegner tauchen aus dem Nichts auf, Mündungsfeuer verrät die Position von Spieler und Feinden
gleichermaßen und Schrotflinten zählen plötzlich zu den effizientesten Waffen.

Sandstürme verändern das Gameplay und können, wenn man sie für sich zu nutzen weiß, zum Verbündeten
werden, auch im Mehrspielermodus.

Blackfear: Sind schon Addons oder Download-Contents geplant? Oder gibt es vielleicht sogar schon Pläne für eine
Fortsetzung?

Mathias:  Dazu kann ich leider noch nichts sagen.

Blackfear: Gibt es noch etwas was unsere Postapokalypse-Fans über Spec Ops: The Line wissen sollten?

Mathias: Freut Euch auf eine dramatische und anspruchsvolle Geschichte, die sich von den üblichen patriotischen
militärischen Shooter ganz deutlich abhebt, und ein Szenario das es so noch nicht gab.

Mit Dubai haben wir ein real existierendes Utopia, ein neues und unverbrauchtes Setting.
Die durch Sandstürme transformierte Metropole und der Konflikt in der Stadt sorgen für viele interessante
Momente, die schockierend oder beeindruckend sein können, und die man auf keinen Fall vergessen wird.

Blackfear: Vielen Dank für das Interview. Nun sind wir noch gespannter auf Spec Ops: The Line!

Spec Ops: The Line ist ab dem 29. Juni 2012 für die Xbox360, der PS3 und für PC erhältlich und kann bereits vorbestellt werden:

Spec Ops: The Line (uncut)

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4.3 von 5 Sternen (52 Kunden Reviews)

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