RAMMBOCK – Blackfear Flashback / Kritik

Vor drei Wochen hat mir der Film “RAMMBOCK” noch nichts gesagt, eigentlich komisch, denn der Streifen hat im Netz schon für einige Aufmerksamkeit gesorgt. Davon abgesehen, hat er auch eine Menge Preise abgeräumt, wie z.B. beim new berlin film award 2010 als “bester Film”. Aber lest selbst:

Bild: filmgalerie451.de

Worum geht es in dem Film?
Der Österreicher Michael kommt nach Berlin um seiner Ex-Freundin denn Wohnungsschlüssel zurückzugeben. Bei ihr angekommen trifft er allerdings nur auf zwei Handwerker, doch dann bricht auch schon die Hölle aus: Einer der Handwerker fängt an zu krampfen und greift seinen Kollegen und Michael an. Schnell verschanzen sich die beiden und müssen feststellen, dass um ihnen herum eine Zombie Epidemie ausgebrochen ist…

Mein Eindruck:
Da es eine Low-Budget Produktion ist habe ich eigentlich nicht viel erwartet. Nach dem einlegen der DVD erhält man von dem gut gemachten Menü und den vielen Extras (Kurzfilm SCHAUTAG, Interviews , Making of, Teaser, Fotogalerie, Trailer) aber gleich einen positiven Eindruck. Doch nach dem Start des Films kommt gleich zu Anfang eine große Ernüchterung:
Der Hauptdarsteller hat einen so starken österreichischen Dialekt das man als Norddeutscher, nur mit Hochdeutsch aufgewachsener, arge Probleme mit dem Verständnis bekommt. Die ersten Dialoge wirken auch sehr hölzern und man kommt sich eher vor wie bei einer Folge “Bauer sucht Frau”. Genauso sieht übrigens auch die Wohnung aus, in der der Film zu Anfang spielt. Warum denken deutsch / österreichische Filmemacher immer, das wir wie im Mittelalter hausen?
Aber dann geht der Film richtig los:  Schon nach wenigen Minuten macht RAMMBOCK einen qualitativ großen Sprung nach vorne: Gleich der erste Zombieangriff ist verdammt gut gemacht und reißt den Zuschauer richtig mit. Der Film schafft es sehr schnell, viel besser als viele Hollywood Produktionen, eine beklemmende Endzeit Atmosphäre aufzubauen und die Spannung konstant hoch zu gehalten. Bis zum Schluss wird dem Zuschauer keine Pause gegönnt, Gefühle wir Klaustrophobie und Panik der Hauptdarsteller ziehen einen richtig mit. Selbst die anfänglichen Schwächen sind gestrichen, oder fallen zumindest nicht mehr auf. Man ist einfach nur gespannt, wie es weiter geht.

Fazit:
RAMMBOCK ist für mich die Überraschung zum Jahresende. Trotz Startschwierigkeiten wird schnell ein klaustrophobischer, spannender Endzeitfilm erschaffen. Ich wünsche mir eine Fortsetzung,… allerdings mit einem Hochdeutsch sprechendem Hauptdarsteller ;-)

Weitere Infos zu Film findet Ihr bei Filmgalerie 451

Selbstverständlich habe ich RAMMBOCK auch in die Liste der Endzeitfilme aufgenommen!

4 comments

  1. Oh, ich danke dir für den Tipp. @Thompson
    Gut, dass ich hier wieder vorbeigeschaut habe. *hehe

    Mich gruselt es zwar jetzt schon vor dem Dialekt, aber deine anderen Eindrücke oben klingen vielversprechend.

    LG SONBlume

  2. Ich habe leider etwas zu spät reingeschaltet, war aber sehr gespannt….und habe ihn dann aber nur 15 Minuten gucken können – ich fand ihn zu langweilig… Der Dialekt war übrigens wirklich gräuselig…

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>