Wenn dich die Hitze nicht töte, wird es etwas anderes tun… so ungefähr ist der Wortlaut im Trailer zum Zombiefilm It Stains the Sands Red und damit lässt sich auch schon fast die Handlung beschreiben.

Handlung:
Molly wird in der Wüste von Las Vegas ausgesetzt und landet mitten in einer Zombie Apokalypse.

Das mag sich zwar flach anhören, aber seien wir doch mal ehrlich… braucht ein guter Zombiefilm eine tiefgreifende Handlung? Eher nicht. Hauptsächlich braucht er Untote. Und Blut. Beides findet ihr im Trailer:

It Stains the Sands Red soll Ende Sommer 2017 erscheinen. Ob und wann es eine deutsche Fassung gibt, ist nicht bekannt.

In Zeiten an denen Personen wie Kim Jong Un oder Donald Trump die Macht haben einen atomaren Krieg auszulösen, stellt man sich schon einmal die Frage, was bei der Explosion einer Atombombe eigentlich passiert. Und vor allem, was passiert, wenn die eigene Stadt, bzw. der eigene Wohnort betroffen ist? Wir haben das Ganze mal mit Hilfe des Tools Nukemap von Alex Wellerstein am Beispiel unserer (Fast-) Heimatstadt Osnabrück durchgespielt.

Um das Ganze zu veranschaulichen zeigen wir euch erst einmal das Ergebnis. Hierbei handelt es sich um ein Screenshot des oben angesprochenen Programms:

Quelle: https://nuclearsecrecy.com/nukemap/

Die Ausgangssituation ist eine 500 Kilotonnen Bombe, die genau über das Zentrum von Osnabrück abgeworfen wird. Zum Vergleich, die Hiroshima Bombe hatte lediglich 15 Kilotonnen und gilt heutzutage als relativ „kleine“ Atombombe. Wie ihr oben sehen könnte, wäre das Ausmaß der Zerstörung unfassbar groß und erreicht einen Radius von fast 200 km². Dabei unterteilt sich der Grad der Zerstörung in unterschiedliche Zonen, bzw. Phasen.

Das passiert, wenn die Atombombe explodiert

Phase 1: Die „Explosion“ innerhalb der Bombe

Innerhalb des Bombenmantels steigt die Temperatur auf 60 bis 100 Millionen Grad Celsius. Dieser Zustand hält nur für ein paar Mikrosekunden, woraufhin Phase 2 ausbricht.

Phase 2: Der Feuerball

Dabei handelt es sich um den mittleren, gelben Kreis in der oberen Grafik. Darin würde sich ein atomarer Feuerball mit einem Radius von 2,85 km² ausbreiten, der in nur wenigen Sekunden entsteht und mit einer Durchschnittstemperatur von ungefähr 5000 Grad Celsius alles in sich erhitzt und verbrennt. Ein Überleben in dieser Zone ist unmöglich. Im Falle von Osnabrück würde sich der Feuerball bis Westerberg, Bürgerpark und Gartlage ausbreiten.

Phase 3: Die Druckwelle

Gefolgt von dem unfassbar heißen Feuersturm breitet sich eine innere Druckwelle aus. Eigentlich ist so eine Druckwelle unsichtbar, allerdings reißt sie Gebäude, Schutt und Teile des Bodens mit sich, sodass sie wie eine große, schwarz-graue Wand auf einen zukommen würde. Innerhalb der ersten 9,37 km² ab Ausgangspunkt der Detonation werden sämtliche Gebäude zerstört oder zumindest stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Halle Gartlage, das Krankenhaus und die Universität wären vermutlich Schutt und Asche.

Die gesamte Druckwelle würde sich auf einer Fläche von ca. 41,5 km² ausbreiten. Sie würde damit den Osnabrücker Zoo, die Gesamtschule Schinkel und das Nettebad zerstören. Innerhalb dieser äußeren Welle werden fast alle Gebäude stark beschädigt, ein Überleben ist wenn überhaupt nur mit großem Glück möglich.

Phase 4: Wärmestrahlung

Eine 500 Kilotonnen Bombe würde in einem Gebiet von ca. 196 km² enorme Wärmestrahlung erzeugen. Innerhalb dieses Radius erleiden Opfer Verbrennungen auf und unter der Haut. Diese sind zwar oft schmerzlos, da diese Strahlung die oberen Hautschichten verschont, allerdings verbrennen die Nervenbahnen darunter. Die Folgen sind meist der Tod, Behinderung oder Amputationen.
In dieser Zone werden außerdem leicht brennbare Stoffe entzündet und so kommt es zu neuen Brandherden und Feuerstürmen, die von der immer noch vorhandenen Druckwelle umhergewirbelt werden.

Die Wärmestrahlung würde in diesem Fall sogar noch Lotte und Georgsmarienhütte erreichen. Auf der anderen Seite würde sie kurz vor Bissendorf halt machen, was aber natürlich keine Garantie dafür ist, nicht doch noch dort ein paar Reste ab zubekommen. Hier spielen Faktoren wie die Windrichtung auch eine Rolle.

Phase 5: Radioaktive Verstrahlung

Abschließend bleibt noch die radioaktive Strahlung. In einem Radius von 16,5 km² wird alles hoffnungslos verstrahlt werden. Bei ca. 500 rem Strahlung gibt es in diesem Kerngebiet kaum eine Überlebenschance und Menschen sterben in Stunden, Tagen und sogar noch Wochen später daran. Diese Strahlung wird dann vom Wind weiter getragen und erreicht weit entfernte Gebiete und ist kaum voraussehbar. Die Strahlung nimmt zwar immer weiter ab, allerdings werden die Folgen für Mensch und Umwelt noch Jahrzehnte folgenschwer sein. Die Osnabrücker Innenstadt wäre für lange Zeit eine tote Zone.

Die Hölle auf Erden

Angesichts dieser Zahlen und Fakten ist es kaum auszumahlen, wie es seinerzeit in Hiroshima und Nagasaki gewesen sein muss und was passieren könnte, wenn Nord Korea oder die USA wirklich den Abzug betätigen sollten. Wir würden die Hölle auf Erden erleben und Städte wie Osnabrück wären nur noch Asche, versuchter Boden und eine tote Zone. Hoffen wir, das es so weit niemals kommen wird.

Falls Ihr eine Dramaserie über die Entstehung der ersten Atombombe sehen möchte, empfehlen wir folgende Serie:

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Als ich im letzten Jahr Hörbücher, bzw. Audible, für mich entdeckt habe, bin ich eher zufällig über den Roman Transport* von Phillip P. Peterson gestoßen. Aufgrund meiner persönlichen Vorlieben wurde mir dieses Buch vorgeschlagen, außerdem hatte der Autor für ein ähnliches Werk wohl auch noch einen Preis gewonnen. Ich überflog den Klappentext und schon hatte man mich.

Das ist ja wie bei Stargate…

Ich bin ein großer Fan der Stargate Serie, habe SG-1 zehn Staffeln lang verfolgt, haben mit meinen Helden auf Stargate: Atlantis gezittert und war am Boden zerstört, als Stargate: Universe abgesetzt wurde. Und nun soll es einen Roman geben, der eine ähnliche Ausgangssituation bietet? Ich habe das Hörbuch auf Audible gekauft, auf mein Smartphone geladen und in Rekordzeit durch gehört.

Doch gehen wir erst einmal einen Schritt zurück. Warum geht es in Transport eigentlich?

Vor der Küste Kaliforniens wird ein außerirdisches Artefakt geborgen, das Menschen zu anderen Sternensystemen transportieren kann.
Der zum Tode verurteilte Russell Harris und neun andere Häftlinge bekommen als Versuchspersonen für den Teleporter die Chance, ihr Leben zu retten. Doch das Unternehmen entpuppt sich als gnadenloses Todeskommando, nachdem der erste Freiwillige auf grauenhafte Weise stirbt. Russell und seinen Kameraden wird klar, dass sie das Projekt nicht überleben werden. Der einzige Ausweg besteht darin, das Geheimnis des Artefakts zu lüften. Aber auch das scheint hoffnungslos – denn von den Erbauern fehlt jede Spur. (Klappentext / Amazon)

Es gibt also unverkennbare parallelen zu meiner Lieblingsserie. Ein altes Artefakt, eine Technologie die viele Geheimnisse in sich verbirgt und die Möglichkeit auf fremde Planeten zu reisen. Der erste Teil der Trilogie erzählt in dramatischer Art und Weise wie das US Militär versucht diese Technologie zu verstehen und wie es dabei buchstäblich über Leichen geht.

…aber doch völlig anders.

In der Fortsetzung Transport 2: Todesflut geht es dann eher um das Überleben auf einem dieser fremden Planeten, während der dritte und finale Teil Transport 3: Todeszone wieder den Fokus auf das mysteriöse Artefakt und dessen Geheimnisse konzentriert.

In diesen drei Teilen erzählt Autor Phillip P. Peterson eine wilde Reise quer durch die Milchstraße. Dabei verliert er aber nie den roten Faden. Im Fokus steht immer der Held Russell Harris und eine kleine Gruppe von Menschen, die das große Abenteuer mit ihm erlebt. Russell ist dabei eine sehr sympatische und gut gezeichnete Figur, die zumindest ich, gleich als neuen Helden in mein Herz geschlossen habe. Was seiner Zeit Col. Jack O’Neill für mich war, war nun Russell Harris.

Da ich äußerst lesefaul bin, habe ich alle drei Teile als Hörbuch angehört. Sprecher aller Bücher ist Heiko Grauel, der meiner Meinung nach einen sehr guten Job gemacht hat. Er verleit jedem Charakter im Buch durch gekonnte Tonlagen und Sprachstile ein ganz individuelles Auftreten und nach kürzester Zeit weiß man schon aufgrund der Tonlage, wer gerade im Buch spricht.

Aus all dem ensteht ein wunderbares Kopfkino, das mich immer wieder an Stargate zurück denken lässt, ohne es aber zu kopieren. Transport erzählt eine komplett eigene, unerwartete und im Endeffekt völlig andere Geschichte als meine damalige Serie. Eine Geschichte mit einem hohen Spannungsbogen, viel „harte“ Science Fiktion über Physik, deren Grenzen und Möglichkeiten und einzigartige Charaktere.

Man Merkt, das Phillip P. Peterson vom Fach ist und als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen gearbeitet hat. Der Mann weiß also wovon er schreibt, zumal er auch immer wieder wissenschaftlichen Veröffentlichungen raus gebracht hat.

Tipp:

Alle Teile kostenlos im drei monatigem Probeabo von Audible hören!*

Daran erkennt man eine gute Geschichte

Als ich auch den letzte Band fast in einem Rutsch durchgehört habe und die Handlung um meinen neuen Helden zu Ende war, war ich wieder traurig. Traurig, dass es vorbei war. Und genau daran erkennt man eine verdammt gute Geschichte.

Phillip P. Peterson zählt für mich seit dem zu einem der besten Sci-Fi Autoren unserer Zeit. Sein Buch Paradox ist fast genau so spannend und ebenfalls eine klare Empfehlung. Dazu hatte ich aber ja schon genug geschrieben.

Transport

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Transport 2: Todesflut

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Transport 3: Todeszone

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BBC gab in den vergangenen Tagen bekannt, welche neue Projekte und Serien das Studio auf den Markt bringen wird. Zu unserer Überraschung und Freude ist dabei auch von einer Neuauflage des Endzeit-Klassikers The War of the Worlds, oder in Deutschland besser bekannt als Krieg der Welten, die Rede.

Nah am Original von H. G. Wells

Es wird sich dabei um eine dreiteilige Science-Fiction-Serie handeln, die unter der Federführung von Peter Harness entsteht. Dieser war bereits für das sehr erfolgreiche Doctor Who verantwortlich. Die Serie soll sich stark am Original von  H. G. Wells orientieren und ebenfalls im viktorianischem Zeitalter spielen. Ein Komet schlägt dabei in Horsell Common, ein Landkreis Surrey nordwestlich von London, ein und von dort aus starten Marsianer eine Invasion. Die Menschheit ist völlig unterlegen und so bleibt nur die Flucht vor der Außerirdischen übermacht.

Es dauert noch ein wenig

Wann genau die Serie ausgestrahlt wird ist nicht bekannt, es ist aber die Rede von Anfang nächsten Jahres.

Krieg der Welten [Blu-ray]

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3.2 von 5 Sternen (553 Kunden Reviews)

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Im Jahr 1995 hat Mamoru Oshii mit dem Anime Ghost in the Shell* Geschichte geschrieben. Die Manga Verfilmung war für mich damals der Einstieg ins Cyberpunk und blieb mir vor allem wegen der tiefgründigen Geschichte, der hoch technologisierten Welt und der fantastischen Musik von Kenji Kawai im Kopf. Ich konnte mit Mangas und Animes nie wirklich viel anfangen, allerdings konnte man merken, dass dieser Film auch ein wenig für den „westlichen Markt“ ausgelegt war und man der Geschichte problemlos folgen konnte. Der Anime an sich war, bzw. ist, ein kleines Kunstwerk, bestehend aus beeindruckenden Bildern, tollen Kamerafahrten und habe ich die Musik erwähnt? Jedenfalls war es eine kleine Offenbarung.

Ein Ausblick auf unsere Zukunft?

Jetzt, fast 22 Jahre säter, ist von diesem Anime eine Realverfilmung erschienen und endlich auf DVD und Blu-ray* erhältlich. Ich habe den Film seinerzeit im Kino verpasst und irgendwie habe ich immer daran gezweifelt, dass man eine richtige Verfilmung dieses Animes umsetzen kann. Doch zu meiner Überraschung ist genau das gelungen, was ich an der Version von 1995 so geliebt habe. Die Macher haben eine tolle, realistische Cyberpunktwelt erschaffen und eine tiefgründige Geschichte darin verpackt. Hier werden Themen des Transhumanismus aufgegriffen und es stellt sich wieder einmal die Frage, ab wann man sich oder jemanden als „menschlich“ bezeichnen kann und darf. Ein Thema das in Zukunft sicherlich auch für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung sein mag.

Was ist Intelligenz? Wie definiert man Leben und wo liegen die Grenzen in der modernen Forschung um diese Ziele zu erreichen. Fragen die der Anime bereits 1995 aufgeworfen hat, werden hier wieder aufgegriffen. Dazu sei noch gesagt, das viele künstlerische Elemente wie die Musik oder bestimmte Szenen im Film nah am Original sind.

Stream der Realverflimung: Ghost in the Shell (2017)*
Stream des Animes: Ghost in the Shell (1996)*

Über Ghost in the Shell:
In der nahen Zukunft ist Major der Prototyp einer neuen Generation. Als Überlebende eines verheerenden Unfalls wurde sie mit kybernetischen Fähigkeiten ausgestattet, die sie zur perfekten Soldatin machen. Ihre Aufgabe: Die gefährlichsten Kriminellen der Welt zu stoppen. Als der Terrorismus ein bisher ungekanntes Ausmaß erreicht und es Hackern gelingt, sich in die menschliche Psyche einzuloggen und diese zu kontrollieren, ist Major die einzige, die die Attentäter aufhalten kann. Auf ihrer Jagd nach einem mächtigen neuen Feind wird sie mit einer unerwarteten Wahrheit konfrontiert: Ihr Leben wurde nicht gerettet – es wurde ihr gestohlen. Ohne Rücksicht auf Verluste versucht sie nun, ihre Vergangenheit zu rekonstruieren, herauszufinden, wer ihr das angetan hat, und die Verantwortlichen zu stellen. (Text: Amazon.de)

Hier noch einmal der Trailer:

Fazit:
Wer einen Hang zum Cyberpunk hat, sich mit Themen wie Transhumanismus beschäftigt oder einfach eine Alternative zum Anime sucht, sollte sich die Realverfilmung von Ghost in the Shell unbedingt anschauen. Von meiner Seite gibt es eine klare Empfehlung.

Meine Bewertung:

5 Stars (5 / 5)

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3.8 von 5 Sternen (51 Kunden Reviews)

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