Forscher entdecken Supervulkan im Uturuncu (Anden)

Der Vulkan Uturuncu befindet sich im Südwesten Boliviens (c) Wikipedia/Ceky

Oft denken wir, man wüsste schon alles über unseren Planeten, aber damit liegen wir wieder einmal falsch, wie die neueste Entdeckung in den Anden zeigt. Forscher haben raus gefunden, dass sich unter dem Vulkan Uturuncu ein richtiger Supervulkan befindet.
Shan de Silva von der Oregon State University in den USA ist jedenfalls davon überzeugt, nachdem immer wieder Messungen durchgeführt wurden. So schreiben Forscher um Jennifer Jay von der Cornell University in Ithaca, USA, in einer Studie, die in Kürze im Fachmagazin „Bulletin of Volcanology“ erscheinen wird, dass sich das Dach des Hochgebirges auf einer Fläche zehnmal so groß wie der Bodensee hebt und das mit einer Geschwindigkeit von zwei Zentimetern pro Jahr. Diese Theorie wird mit täglichen, kleinen Erdbeben untermauert, die auf ein stetiges Ansteigen von Magma hindeuten.

Das was bedeutet das nun für uns? Im Prinzip nicht viel, „Was passieren wird, können wir nicht vorhersagen“, sagt Matthew Pritchard von der Cornell University. Aber Seeablagerungen zeigen, dass dieser Supervulkan gerade erst aus seinem Jahrtausendschlaf erwacht ist es keine direkten Anzeichen für einen bevorstehenden Ausbruch gibt. Dennoch ist die Liste der Supervulkane damit um eine tötliche Bedrohung gestiegen.

Quelle: web.de

One thought on “Forscher entdecken Supervulkan im Uturuncu (Anden)”

  1. Jens says:

    Hallo,

    da gibt es ganz bestimmt noch jede Menge andere Kollegen der gleichen Gewichtsklasse, die ebenfalls jeder Zeit ihre Lebendigkeit unter Beweis stellen können.

    Aus der Mischung dieses mannigfaltigen oder multiple-choice Risikos kann sich schon die eine oder andere globale Katastrophe ergeben.

    Aber immer guter Dinge sein, denn Vulkane und andere Krasse Willkürliche Katastrophen kann man halt eher wenig beeinflussen.

    Gerade dies macht die ganze Sache ja so wahnsinnig faszinierend.

    Hier in Delmenhorst haben wir zwar keine Vulkane, aber die Eifel ist ja auch nicht sehr weit weg; und da gibt es ja auch jede Menge Vulkane, die sehr hartes Gestein transportieren wurden und sich daher wohl eher explosionsartig zu Wort melden.

    Gruß aus Delmenhorst

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