Krone der Schöpfung (Hörspiel) – Blackfear Flashback / Kritik

Vor ein paar Tagen habe ich das Hörspiel Krone der Schöpfung (von Marc Fehse) kurz vorgestellt. Da es mich seitdem nicht mehr los gelassen hat und ich unglaublich gespannt darauf war, bin ich sehr glücklich euch jetzt exklusiv meine Kritik zu dem Werk vorstellen zu können:

Krone der Schöpfung

Krone der Schöpfung (Marctropolis Verlag)

Worum geht es im dem Hörspiel?
Die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Durch einen großen Nuklearkrieg wurde die menschliche Zivilisation bis auf ein paar Überlebende ausgelöscht. Diese verkriechen sich in Bunker ähnlichen Siedlungen, Ciudas genannt, oder reisen als Nomaden umher, immer auf der Flucht vor großen, mutierten Insekten, die inzwischen den Planeten beherrschen.
In dieser dunklen Zukunft reist der Pilger Noa mit einer kleinen Gruppe um her, um die Pforte in das gelobte Land zu finden, die ihm in Visionen erschienen ist. Auf ihrem Weg treffen sie auf eine Karavane, den Traumhütern, eine mächtige Organisation, die viele Siedlungen beherrscht und überfallen sie um an deren Vorrate zu kommen. Dabei befreien sie eine Frau Names Eve, doch bei einem nächtlichen Angriff geraten Noa und Eve wieder in die Fänge der Traumhüter. Josua, Noas Bruder macht sich auf um die beiden zu retten…

Mein Eindruck:
Ich war zwar sehr gespannt auf das Hörspiel. Meine Erwartungen an „Krone der Schöpfung“ waren aber eher gering, da die meisten Hörspiele zwar ganz nett, im Endeffekt aber sehr amateurhaft sind. Darum war ich schon vom Intro überrascht: Die bedrohliche Musik und der markante Sprecher schaffen es sofort eine erdrückende, bedrohliche Atmosphäre aufzubauen.
Und genau so geht die Geschichte auch weiter. Die Sprecher der Protagonisten schaffen es perfekt eine authentische Endzeitstimmnung, getrieben von der Hoffnung auf ein besseres Leben, aufzubauen und auch der Erzähler treibt diese Stimmung weiter voran. So werden z.B. die Kämpfe sehr detailreich und brutal geschildert und das Kopfkino arbeitet sofort.
Was mich aber sehr beeindruckt hat, ist die Soundkulisse. Nicht nur die Musik ist zu jeder Situation passend gewählt, es wurden sogar an sämtliche Effekte, wie Fußschritte, Waffen, elektrische Geräte und sehr viele Umgebungsgeräusche gedacht. Gerade letztere vermisse ich in anderen Hörspielen oft. Aber gerade diese Kleinigkeiten, die fast schon liebevoll, in das Geschehen eingebaut wurden geben „Krone der Schöpfung“ diese einzigartige, glaubwürdige Atmosphäre. Die spannende, mitreisende Geschichte tut ihr übriges dazu. Ich war schon fast etwas enttäuscht als die 62:42 Minuten Spielzeit vorbei waren, so sehr wurde man mitgerissen. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung und mit gespannt, ob noch weitere Abenteuer auf die Pilger zukommen, bevor sie das Portal erreichen…

Fazit:
Mit „Kronde der Schöpfung“ ist Marc Fehse ein wirklich großartiges Endzeithörspiel gelungen. Bedrückende Atmosphäre, brutale Aktion und authentische Figuren in einer Welt in der nur noch die Hoffnung bleibt. Was will man als Endzeit-Fan mehr…!

Hier zu kaufen:
Krone der Schöpfung

Weiter Infos und Trailer hier:
utopia.blogderangst.de

Vielen Dank an Marc Fehse für die freundliche Unterstützung!

2 thoughts on “Krone der Schöpfung (Hörspiel) – Blackfear Flashback / Kritik”

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