Letzten Sonntag sollte die Erde überschwemmt werden

Letzten Sonntag, den 6. November 2011, sollte die Erde beben und ein Tsunami alles überschwemmen. Wo sollte das Unglück beginnen? An der Nordsee? An der Ostsee? Nein, sondern in einen Dorf in Niedesachsen namens Quakenbrück.  Aber wie sollte das gehen? So 100 km von der Norsee entfernt? Quakenbrück liegt im Binnenland. Was war passiert?

Um 22:30 Uhr ging ein Anruf bei der Polizei ein: “ Gleich werde die Erde beben und anschließend ein Tsunami alles überschwemmen.“ Noch weitere zehn Anrufer meldeten diese Katastrophe, doch was auffiel: Jedes Mal waren es moslemische Griechen, die mehrere Häuser in einer Strasse bewohnten.  Sie hätten davon im Internet gelesen und um 23 Uhr würde es zum Unglück kommen. Eine Polizeistreife machte sich sofort auf den Weg und traf ca. 20 Anwohner an. Männer, Frauen und Kinder waren nach draussen geflüchtet mit Koffer und Wertgegenstände, soviel wie sie tragen konnten.  Die Beamten bemühten sich die Anwohner wieder nach Hause zu schicken, doch sie wollten bis 23 Uhr warten. Als dann um 23 Uhr nichts passierte gingen sie dann doch wieder heim.

Die Aktion ist bislang schleierhaft. Man vermutet einen schlechten Scherz oder es gab Schwierigkeiten beim Lesen im Internet. Wer weiss, vielleicht hatte ja nur jemand seine Brille nicht richtig auf. ;) Auf jeden Fall, hatten die Anwohner an diesem Tag viel Action in dem kleinen Dorf, wo sonst nicht wirklich etwas passiert.

 

(Foto: Imago)

3 thoughts on “Letzten Sonntag sollte die Erde überschwemmt werden”

  1. Marco says:

    Sehr schöne Geschichte :D

  2. Sally says:

    Die moslimischen Griechen von Quakenbrück, die alle in einer Straße wohnen, haben im INTERNET erfahren dass in Quakenbrück alles überschwemmt wird?
    Hört sich ja komisch an^^
    Na vielleicht haben sie bei einem gemeinsamen muslimisch-griechischen Essen das falsche Gewürz benutzt…

  3. psychonicbitch says:

    Das Gewürz möchte ich gerne mal kennenlernen. ;)

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