Mad Max: Fury Road – Filmkritik

Am Samstag war es so weit und ich habe endlich die Zeit gefunden mir Mad Max: Fury Road im Kino anzuschauen. Selbstverständlich in 3D. Die Mad Max Reihe hat meinen Filmgeschmack fundamental geprägt und trug auch letzten Endes dazu bei, dass ich diese Seite gegründet habe. Als ich Mad Max II damals als Kind im TV gesehen habe, war ich dermaßen von dieser postapokalyptischen Welt, der rasanten Action und nicht zuletzt von Mel Gibson beeindruckt, dass ich mich in meiner Jugend immer mehr mit diesem Genre auseinander gesetzt habe. Ihr könnt euch also vorstellen, wie ich mich gefreut habe, als ich erfuhr, dass es einen neuen, vierten Teil geben wird. Als ich dann Samstag ins Kino fuhr war meine Stimmung aber irgendwie gedrückt, da ich auf einmal Angst hatte, dass der Steifen meine Erwartungen nicht erfüllen könnte und somit damit die komplette Heldenreihe meiner Jugend zur Nichte machen könnte.

Diese Angst verschwand aber schon nach den ersten 5 Minuten. Es war zwar nicht mehr Mel Gibson, aber Tom Hardy macht seine Sache als Max Rockatansky genau so gut. Er bringt den Character des einsamen Wüstenwanderer sehr glaubhaft rüber und ist der Antiheld, wie wir ihn kennen. Wortkarg, knallhart und mit einem festen Willen zu überleben. Was mich aber regelrecht umgehauen hat, sind die Größenverhältnisse und Menschenmassen, gerade zu Anfang im Film. Es gibt riesige in den Felsen geschlagene Bauwerke, Massen von Menschen, die einem Anführer huldigen und natürlich diese großen, unglaublich getunten Fahrzeuge, wie man sie in einem guten Mad Max erwartet. Hier wird alles auf die Spitze getrieben und ich müsste mich mit Superlativen überschlagen um diese Bildgewaltigkeit zu beschreiben.
Genau so ist es um die Action im Film gehalten. Fury Road lässt einem kaum Zeit aufzuatmen und ist im Prinzip eine gigantische, nicht enden wollende Actionszene, die aber in keiner Sekunde langweilig wird. Ganz im Gegenteil. Wenn man schon dachte, die Vorgänger hätten tolle Fahrzeugstunts, so kommt man hier aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Oft ging ein Lachen oder ein Raunen durchs Kino, wenn wieder ein besonders spektakulärer Stunt durchgeführt wurde oder ein noch verrückteres Fahrzeug auf der Leinwand erschien.

Man kann wirklich sagen, dass  George Miller es nach 30 Jahren noch einmal wissen wollte. Er wollte noch einmal zeigen, dass er der Vater der Mega-Fahrzeug-Stunts ist, es versteht unaufhaltsame Action in eine tolle Welt mit einer guten Geschichte wie kein anderer zu platzieren. Mad Max: Fury Road hat somit meine Erwartungen alles andere als enttäuscht. Ganz im Gegenteil, ich war überglücklich, als ich gesehen habe, das meine Lieblings-Filmreihe eine mehr als würdige und vor allem zeitgemäße Fortsetzung bekommen hat. Meine Empfehlung: Unbedingt anschauen!

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8 thoughts on “Mad Max: Fury Road – Filmkritik”

  1. Thomas says:

    Ich habe mir diesen Film angeschaut und kann dir zustimmen. Ich habe gar nicht bemerkt, wie diese zwei Stunden vergangen sind. Ich kann diesen Film nur empfehlen!

  2. Albert says:

    Also der Film ist keine Zeitverschwendung? Der Trailer hat mich nicht überzeugt.

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  7. Sabine says:

    Nein, der ist keine Zeitverschwendung !
    Auch wenn ich den Wunsch meines Freundes nachgekommen bin ;) so kann ebenfalls empfehlen !

    LG
    Sabbi

  8. Lisa says:

    Ich finde auch, dass der film keine Zeitverschwendung ist. Wir haben den mit Freunden zusammen angeschaut und alle fanden den Film gut.

    LG
    Lisa

  9. Sara says:

    Hallo,
    ich war zuerst auch sehr hin und hergerissen wie der Film wohl wird! Aber ich fand ihn genial. Tom Hardy macht seinen Job mal wieder super gut. Er ist einfach ein hervorragender Schauspieler. Wirklich alle Filme mit ihm sind super.

  10. Niklas says:

    Hallo, ich kann dir nur zustimmen. Ist zwar schon etwas her, dass ich den Film gesehen habe, aber ich kann mich noch gut daran erinnern. Habe Ihn jetzt nochmal als Blue-Ray bestellt. In Full-HD lässt sich das Ganze zuhause auf dem Beamer bestimmt schön ansehen. Gute und objektive Bewertung trotz des Kindheitsbezugs. Respekt, weiter so

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