Monochroma

Der obere Screenshot stammt auf dem Spiel Monochroma, dass am 28. Mai auf Steam erscheinen wird und wieder einmal beweist, dass Kunst und Computerspiele inzwischen nah beieinander liegen. In Monochroma werden die Spieler in einen dystopischen Staat in den 1950ern versetzt, als zwei Brüder Zeugen eines unglaublich schrecklichen Verbrechens durch eine böse Riesenfirma werden. Ohne Cutscenes, Text oder gesprochene Worte müssen die Spieler sich in die Geschichte emotional hineinfinden, um den Brüdern dabei zu helfen, gemeinsam anspruchsvolle Rätsel zu lösen und die Welt von Tyrannei zu befreien.

Wer mit den beiden Brüdern  zusammen rätseln möchte, kann das Spiel ab den 28. Mai per Steam auf Windows PC, MAC und Linux runter laden.

Offizielle Webseite: http://monochromagame.com/

Republique_EP2_CoverGute Nachrichten für alle IPad Besotzer. Heute, am 1. Mai, kommt endlich der zweite Teil von République raus.

Nach der zweijährigen Entwicklungsphase vonEpisode 1: Exordium, hat sich das Entwicklungsteam aus Bellevue, Seattle, keine Pause gegönnt und sich sofort an die Entwicklung von Episode 2gemacht, immer ihrer Vision folgend, dass drei Schlüsselfakten wichtig sind: Erkundung, Rätsel und eine tiefe Verbundenheit zu Hope. Im Kern der Erfahrung liegt die luftige, vom Mond beschienene Bibliothek, ein Labyrinth-artiges Areal, das über 13.000 Quadratfuß umfasst.

Dieser Teil beschäftigt sich mit den Ursprüngen des intellektuellen Faschismus durch die weiteren Bemühungen des Spielers, einer jungen Frau namens Hope zur Flucht aus einem Orwell’schen Gefängnis zu verhelfen. Inmitten wachsender Intrigen und immer schlimmer werdender Konsequenzen sucht sie den Bibliothekar Señor Luis Octavo (gesprochen von Marcelo Tubert) auf, einen sympathischen Mentor, dessen Sorge um Hope ihn zum Ziel des Zorns des Aufsehers macht. Dieser zweite Teil der Geschichte ist sowohl actionorientiert als auch nachdenklich, da der Schleier über Hopes Augen gelüftet wird. Durch die Hilfe des Spielers bekommt sie ein besseres Verständnis über ihre Kidnapper und die verzweifelten Maßnahmen, die sie ergreifen muss, um sich zu befreien.

Hier geht es zum Spiel: AppStore

urban_coverDas Splitter inzwischen eine große, sehr gute Auswahl an postapokalyptischen und dystopischen Comics führt, dürfte inzwischen ja bekannt sein. Erfreulicher Weise wird diese Erfolgsstrategie weiter verfolgt und so wurde nun ein neue Reihe veröffentlicht: „Urban“ . Wir haben uns den ersten Band „Die Spielregeln“ angeschaut und sagen euch ob der Kauf lohnt.

Worum geht es in dem Comic?
Bei „Urban“ handelt es sich um eine Dystopie wie sie im Buche steht. Die Menschheit arbeitet Tag und Nacht um das Überleben der eigenen Rasse zu sichern, für Spaß und vergnügen bleibt keine Zeit. Mit einer Ausnahme, der gigantischen Stadt „Myjoy“. Hierbei handelt es sich um einen riesigen Vergnügungskomplex, der nur ein Ziel verfolgt, der Mensch soll unterhalten werden. Kontrolliert wird diese völlig überdrehte Stadt von einem totalitärem System, das alle Einwohne, Mitarbeiter und Besucher auf Schritt und Tritt überwacht und dafür sorgt, das alles genau so läuft, wie das Regime es wünscht.
Zachary Buzz, der Protagonist der Serie, findet sich in dieser Stadt wieder, nachdem er seinen elterlichen Bauernhof verlassen hat. Sein größter Wunsch ist es den Urban Interceptors beizutreten. Dabei handelt es sich um eine spezielle Polizei-Truppe, die sich auf besonders schwere und spektakuläre Fälle spezialisiert hat. In diesem ersten Band lernt Zachary wie das Leben in Myjoy abläuft, was es mit dieser Spezialeinheit auf sich hat und wie kompliziert so ein System sein kann…

Mein Eindruck:
Dystopien gibt es inzwischen wie Sand am Meer und man muss sich wirklich etwas einfallen lassen um den Leser in einer solchen Zukunftsvision noch fesseln zu können. Zum einen braucht es eine glaubhafte, düstere Welt und auf der anderen Seite steht und fällt die Geschichte mit ihren Charakteren. „Urban“ schaft es mit genau diesen Attributen zu überzeugen. Die Welt, diese riesige Vergnügungsstadt Myjoy ist so spannend dargestellt und lässt sich am Besten als Mix aus Blade Runner und Transmetropolitan beschreiben. Es gibt allein in den sehr gut gemachten Zeichnungen so viele Details zu entdecken, das man selbst beim dritten Durchblättern immer wieder was Neues entdeckt. Die Farben sind dabei in atmosphärischen Braun- und Grautönen gehalten, was wirklich stimmungsvoll wirkt.

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Unser Hauptprotagonist ist in „Urban“ mal kein runtergekommener Ex-Cop, wie in so vielen anderen Geschichten, sonder das was wir am besten als unbeholfenen Bauerntölpel beschreiben würden. Seine überforderte, naive, aber immer doch gut gemeinte Art macht ihn sehr liebenswert und es ist amüsant zu sehen, wie er in seiner neuen Umgebung klar kommt. Oder auch nicht, wenn er mal wieder völlig überfordert ist und in irgendwelche Fettnäpfen tritt. Aus ihm könnt ein richtiger Antiheld werden.
Was mich allerdings etwas verwirrt hat ist ein Element in diesem Comic, das ich noch nicht ganz zuordnen kann. Unser Hauptcharakter hat einen Fernsehheld aus seiner Kindheit, mit dem er immer wieder Selbstgespräche führt. Allerdings scheint es diese Person in Myjoy auch wirklich zu geben. Oder auch nicht. So genau verstanden habe ich das nicht, aber ich denke, es wird sich mit den nächste Episoden aufklären. Wichtig ist aber, dass „Urban“ wirklich Spaß macht und ich mich auch die Fortsetzung sehr freue.

Fazit:
„Urban“ ist der Auftakt einer düsteren, dysoptischen Reihe, die das potential hat eine ganz große, spannende Geschichte zu erzählen. Ich bin mehr als gespannt auf den zweiten Teil!

Urban: Band 1. Die Spielregeln

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5.0 von 5 Sternen (2 Kunden Reviews)

72 Neu & Gebraucht ab EUR 9,80

Für all jene, die mit englischen Büchern gut zurecht kommen, haben wir einen Tipp für euch. Das dystopische Buch The Woodlands (The Woodlands Series) gibt es zur Zeit gratis bei Amazon, also schlagt zu! Es erinnert ein wenig an „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ und dürfte Fans gefallen.

Über das Buch:
Rosa never thought she’d make it to sixteen…
When being unique puts you in danger and speaking your mind can be punishable by death, you might find yourself fighting to survive. Sixteen-year-old Rosa lives in one of the eight enclosed cities of The Woodlands. Where the lone survivors of a devastating race war have settled in the Russian wilderness because it’s the only scrap of land left habitable on the planet. In these circular cities, everyone must abide by the law or face harsh punishment. Rosa’s inability to conform and obey the rules brands her a leper and no one wants to be within two feet of her, until she meets Joseph. He’s blonde, fair-skinned, green-eyed, and the laid-back complete opposite of Rosa. She’s never met anyone quite like him, and she knows that spells danger.
But differences weren’t always a bad thing. People used to think being unique was one of the most treasured of traits to have. Now, the Superiors, who ruthlessly control the concrete cities with an iron fist, are obsessed with creating a ‚raceless‘ race. They are convinced this is the only way to avoid another war. Any anomalies must be destroyed.
The Superiors are unstoppable and can do anything they want. After all, they are considered superheroes by the general public. But not everyone sees them this way. When they continue to abuse their power by collecting young girls for use in their secret, high-tech breeding program, they have no idea that one of those girls has somehow managed to make friends even she didn’t know she had. And one man will stop at nothing to save her. (Text: Amazon.de)

The Woodlands (The Woodlands Series Book 1) (English Edition)

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3.0 von 5 Sternen (1 Kunden Reviews)

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Erinnert ihr euch noch an Strider Hiryū für das NES? Man spielte dort einen futuristischen Ninja und musste sich durch hammerschwere Level kloppen und regte sich des öfteren über den virtuellen Tod auf, aber irgendwie hat es trotzdem verdammt viel Spaß gemacht. Grund war wohl diese einzigartige Stimmung, die das Spiel rüber brachte. Darum gibt es gute Nachrichten, denn Capcom bringt Strider zurück auf Xbox One, Xbox 360, PlayStation 4, PlayStation 3 und PC:

Wir schreiben das Jahr Meio: 048 in einer alternativen, dystopischen Zukunft der Erde. Der gesamte Planet leidet unter der Unterdrückung durch den mysteriösen Herrscher Grand Master Meio. Als jüngster Rekrut mit Special-A-Auszeichnung im höllischen Strider-Ausbildungsprogramm, ist Hiryu, Experte in Sachen Sabotage und Auftragsmord, die einzige Hoffnung. Seine Aufgabe: Grand Master Meio zu töten.

Strider wird entwickelt von Double Helix Games in Zusammenarbeit mit Capcom und erscheint Anfang 2014.