Aus der Hauptstadt Russland ist man ja die ein oder andere skurrile Meldung gewohnt, aber die aktuellen Ereignisse dort sind doch ein kleines Posting wert. Wie SPON berichtet treiben dort Zombie-Tauben ihr Unwesen und versetzen einige Einwohner in Angst und Schrecken. Die Tiere verhalten sich äußerst Merkwürdig, verdrehen seltsam die Köpfe, laufen im Kreis und scheinen ihre Umwelt kaum mehr war zu nehmen. Hintergrund scheint ein mysteriöses Taubensterben zu sein, das eventuell auf einen Virus zurück zu führen ist.

Hier geht es zum kompletten Bericht:
http://www.spiegel.de/panorama/moskau-zombie-tauben-veraengstigen-einwohner-a-917187.html

Ich habe hier ja schon öfters über Nordkorea geschrieben und Vergleiche zu dystopischen Romanen wie 1984 und andere gezogen, aber was im Moment in diesem Land abgeht übertrifft alle Dummheiten der diktatorischen Regierung der letzten Jahre.

Nachdem Nordkorea in den letzten Tagen mal wieder mit einem Atomangriff gedroht hat, hat Kim Jong Un wohl langsam begriffen, dass ihn keiner so richtig ernst nimmt. Um seine Drohung zu untermauern hat er aber nun zu drastischen Maßnahmen gegriffen und den Nichtangriffspakt mit dem Süden aufgelöst. Faktisch gesehen ist der Korea-Krieg (1950 bis 1953) nun wieder aktiv, allerdings bleibt abzuwarten welche Auswirkungen das haben wird. Fakt ist aber, dass der Verbindungskanal im Grenzort Panmunjom geschlossen werden soll und das „Rote Telefon“ als ständige Verbindung zwischen Pjöngjang und Seoul durchtrennt wurde.

Die nordkoreanische Regierung in Pjöngjang hatte der USA und dem Süden zuvor mit einem präventiven atomaren Erstschlag gedroht. Hintergrund sind die neuen Sanktionen gegen des Regimes wegen des kürzlich durchgeführten Atomtests.

Weitere Infos dazu findest ihr hier:
Spiegel Online
Focus
FAZ

Jetzt seien wir doch mal ehrlich… Was bringt diesem Land das? Dadurch gibt es nur noch mehr Sanktionen und der eh schon verhungernden Bevölkerung wird somit der letzte Rest auch noch genommen. Und was soll dieser Scheiß mit einem Atomkrieg? Nordkorea hätte keine Chance und wäre innerhalb von wenigen Minuten komplett vernichtet. Die Frage ist nur, wen das Land vorher mit in den Untergang reißt und über Langzeitfolgen für uns alle brauche ich gar nicht erst reden. Man fragt sich wirklich, was in den Köpfen der dortigen Regierung vorgeht. Warum denken und handeln Menschen so, wie man es dort gerade sieht?

Auf focus.de gibt es aktuell einen Artikel, den Ihr unbedingt lesen solltet. Es geht darin um einen anonymen Autor, der Undercover durch Nordkorea reist und uns seinen Eindruck von dem abgeschotteten Land mitteilt. Beim Lesen musste ich die ganze Zeit an George Orwell’s 1984 denken und war erschrocken, wie weit die nordkoreanische Gesellschaft und deren Denken an dieses Buch heran reicht:

Er kam als falscher Freund. Und ging als echter Gegner. Dazwischen suchte unser Autor: die Wahrheit in Nordkorea. Natürlich unter strikter Aufsicht des Regimes. Was er sehen durfte, war nicht das Grauen. Aber dessen scheußlich dumme Maskerade. Ein Ausflug in die Banalität des Bösen. Weiter lesen auf focus.de

Nach mehr als zwei Jahrzehnten nach dem Tschernobyl-GAU sorgt das Unglück schon wieder für Schlagzeilen, dieses mal aber aus Kuba. Das dortige, staatliche Hygiene-Institut Havanna hat auf eine ungewöhnliche Statistik aus dem Jahr 1987, also einem Jahr nach dem Unfall, hingewiesen. Demnach sind in diesem Zeitraum viel mehr Jungen als Mädchen in dem sozialistischem Land zur Welt gekommen. Dieses Anomalie ließ sich auch in anderen von dem nuklearen Fallout betroffenen Gebieten beobachten, doch Kuba liegt weit entfernt von Ukraine.
Den Wissenschaftlern zur Folge soll es aber eine einfache Erklärung dafür geben. So gehen sie davon aus, das aus der Ukraine oder Osteuropa importierte, teils verseuchte Lebensmittel Schuld waren. Der weibliche Embryo reagiert viel sensibler auf Strahlenbelastungen als männliche, wodurch in der Geburtenrate ein Ungleichgewicht entstand.

Weitere Infos dazu findet Ihr in dem aktuellen Artikel der taz: http://taz.de/Befund-zu-radioaktiver-Strahlung-/!103084/

Harald Lesch

Wann genau und wie lang stehe noch nicht fest, „aber es wird in jedem Fall live sein“. ZDF-Moderator und Astrophysiker Harald Lesch kündigt damit seine wohl spannendste Folge von „Leschs Kosmos“ an und möchte live von Weltuntergang 2012 berichten!
Konkret möchte er in seiner Sendung mit den Ländern und Zeitzonen in Kontakt treten, die den Maya-Kalender-Weltuntergang am 21. Dezember 2012 schon hinter sich haben und über die dortigen Ereignisse berichten. Wie auch immer diese aussehen mögen.

Lech ist Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie und Astrophysik an der Universitätssternwarte der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit September 2008 ist er auch Moderator des ZDF-Wissenschaftsmagazins Abenteuer Forschung und seit 2010 moderiert er zudem auf ZDFneo die viertelstündige Sendung Leschs Kosmos.

Also, wir sind gespannt und werden einschalten, ihr auch?

Quelle / Bild: Wikipedia