untotAls ich im Januar 2013 den ersten Untot Groschenroman in den Händen gehalten habe, musste ich doch leicht schmunzeln. Es war der erste Versuch des ambitionierten Schreiberlings „Rufus Ziegelstein“ eine eigene Zombiewelt  zu kreieren und man wusste als Rezensent nicht so richtig wohin die Reise gehen wird. Schafft es dieser Herr Ziegelstein wirklich eine fortlaufende Romanreihe zu schreiben oder handelt es sich dabei um eine Eintagsfliege? Inzwischen kann ich aber mit Sicherheit sagen, dass wir es hier mit einem waschechten Zombie-Autor zu tun haben, der sein Handwerk versteht und es geschafft hat sein eigenes, kleines Unsiversum in einer glaubhaften postapokalyptischen Welt zu erschaffen.

Worum geht es in „Untot“?
Grob gesagt geht es um  eine Gruppe namens “Viktorias”, die paramilitärisch organisiert ist und es sich zur Aufgabe gemacht hat die Menschen vor Zombiehorden und anderen Bedrohungen zu beschützen. „Untot“ erzählt die Geschichten einzelner Mitglieder und beleuchtet das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven.

Über „Untot 3: Sie beisst“:
Im dritten Roman der Reihe stehen endlich wieder die “Viktorias” direkt im Fokus. Ihnen steht ein schwieriger und komplexer Auftrag bevor, der es in sich hat und bei dem sie eine erschütternde Entdeckung machen. Während der Erzählung erfahren wir auch noch viel über die einzelnen Mitglieder der Gruppe, ihre Geschichten, wie sie zu den “Viktorias” kam usw. Das gefällt mir besonders gut, da die Charaktere dadurch wesentlich mehr Profil bekommen. Rufus Ziegelstein schafft es dadurch seiner postapokalyptischen Welt  mehr Tiefe als je zu vor zu geben. So wird das Zwischenmenschliche und das Denken und Handeln der Charaktere gut hervorgehoben. Es ist interessant zu sehen, wie sie versuchen, trotz ihrer armseligen Lage den Schein von Normalität zu wahren, in dem sie sich z.B. necken oder rumspaßen. In dieser Art und Weise wünsche ich mir eine Fortsetzung, denn so können wir in eine Welt eintuchen, die wir Zombiefans lieben. Einer glaubhaften Endzeitwelt voller Zombies mit realistischen, sympatischen Charakteren, die man richtig ins Herz schließt.

Hier zu kaufen:
“Untot” kann zur Zeit exklusiv über www.pulpx.de bzw. info@pulpx.de bezogen werden.

Untot Teil2Anfang des Jahres habe ich euch den ersten Teil des meines Wissens nach ersten „Zombie-Groschenromans“ vorgestellt. Mit Eisenfaust stellte uns Autor Rufus Ziegelstein den tollen Auftakt einer spannenden Zombieapokalypse, angesiedelt nach einem dritten Weltkrieg, namens „Untot“ vor und seitdem warteten wir schon fast ungeduldig auf die Fortsetzung Tanz der Verdammten. Nachdem ich nun endlich zum Lesen gekommen bin, möchte ich euch erzählen ob die Erwartungen erfüllt wurden und ob man auf einen dritten Teil gespannt sein darf.

Worum geht es in diesem Teil?
Wieder erwaten stehen dieses mal nicht die Viktorias, eine Art paramilitärische Gruppe von Zombiejägern, im Mittelpunkt der Geschichte, sondern zwei junge Männer namens Pigtool und Gunfood. Die beiden sind ein eingeschworenes Team und haben gelernt im zombieverseuchten Deutschland zu überleben. Wie selbstverständlich meistern sie die meisten Alltagssituationen und passen aufeinander auf. Ihr Ziel ist es sich den Viktorias anzuschließen, doch der Weg oder viel mehr die Suche nach dieser Gruppe ist alles andere als einfach. Immer wieder müssen die beiden lebensgefährliche Situationen bewältigen und ihr Können im Umgang mit den Untoten unter Beweis stellen. Und das können Sie gut, nicht auf die Rambo-Art, sondern mit Verstand. Und so nimmt eine spannende Reise ihren Verlauf…

Mein Eindruck:
Der zweite Teil ist stilistisch genau so gehalten wie sein Vorgänger. In relativ einfachen Sätzen, die sich sehr flüssig lesen lassen, wird die Handlung und die dazugehörigen Orte sehr genau beschrieben. Für mich ist das gerade bei Groschenroman immer sehr wichtig, da ich sie oft unterwegs mit ständigen Unterbrechungen lese und so wieder leicht in die Geschichte eintauchen kann. Ich habe sogar das Gefühl das mir genau dies in diesem zweiten Teil deutlich besser gelang als im ersten. Die Schreibweise erschafft eine noch dichtere Atmosphäre und so kann man richtig Tief in die Welt der Untoten eintauchen.

Zugegeben, anfangs war ich etwas enttäuscht da ich gerne erfahren hätte wie es mit den Viktorias weiter geht und war mir nicht ganz sicher, wie die beiden neuen Protagonisten in die Geschichte passen sollen. Allerdings sind mir Pigtool und Gunfood schon nach ein paar Seiten richtig ans Herz gewachsen die Geschehnisse auf der Suche nach den Viktorias waren fast spannender als die Frage ob sie ihr Ziel erreichen. So sollte ein Zombie-Roman sein. Ich möchte in die Welt eintauchen können, sympatische Charaktere und eine spannende Handlung erleben. Genau das bietet Untot auch im zweiten Tei, sodass ich unbedingt die Fortsetzung lesen muss.

Fazit:
„Tanz der Verdammten“ startet einen zweiten Handlungsstrang der perfekt in die Welt von „Untot“ passt und in gewohnt lockerer Erzählweise eine spannende Geschichte in meinem Lieblingsgenre erschafft. Was wünscht man sich mehr, außer einer Fortsetzung?

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“Untot” kann zur Zeit exklusiv über www.pulpx.de bzw. info@pulpx.de bezogen werden. Preise gibt es dort auf Anfrage.

Untot_EisenfaustGroschenromane… sind das nicht diese kleinen, dünnen Heftchen, die meine Oma immer liest? Die Frage werden sich sicherlich einige von euch nun stellen. Aber genau die meine ich. Zugegeben, die Hefte haben ihren Ruf weg. Was viele aber nicht wissen, ist das es neben dem Bergdoktor oder Dr. Stefan Frank auch richtige hochwertige Geschichten im SciFi- oder Horror-Genre gibt. Ein tolles Beispiel ist MADDRAX, dessen Reihe eine fantastische postapokalyptische Geschichte erzählt. Allerdings gibt es darin etwas, was vielen von euch ganz bestimmt fehlen wird: Zombies! Und genau hier kommt „Untot“ von Rufus Ziegelstein ins Spiel. Aufgemacht wie ein klassischer Groschenroman will uns diese Reihe eine packende Zombie-Geschichte erzählen. Aber klappt das? Wir haben den ersten Band für euch gelesen…

Worum geht es?
Nach einem dritten Weltkrieg hat sich die Menschheit fast halbiert und die Zivilisation befand sich gerade im Wiederaufbau, doch da kam schon die nächste Katastrophe in Form einer globalen Zombie-Pandemie auf die bereits gebeutelten Überlebenden zu. Erneut brach die zivilisierte Welt zusammen und die Menschheit muss wieder um ihr Überleben kämpfen. Im Mittelpunkt der Romanreihe stehen die „Viktorias“, eine Art paramilitärische Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Menschen in ihrer Umgebung vor den Untoten zu schützen und die Ordnung halbwegs aufrecht zu halten. In diesem ersten Band geht es um den Soldaten „Dog“ der mit seinem Fahrzeug mitten im Zombiegebiet liegen bleibt und sich einen Weg zurück zu seinem Stützpunkt frei kämpft. Dabei bekommt er unerwartete Hilfe und eine actionreiche Flucht beginnt… Continue reading „Untot – Ein „Groschenroman“ mit Zombies“