The Walking Dead (Comic) – Blackfear Flashback / Kritik

Inzwischen haben wir ja die sehr erfolgreiche erste Staffel der Endzeitserie „The Walking Dead“ gesehen und warten sehnsüchtig auf die Forstsetzung, die ja bekanntlich schon diesen Sommer starten soll. Idealerweise können wir diese Zeit also dazu nutzen uns die Comic-Vorlage etwas genauer anzuschauen. Darum folgt jetzt meine Kritik zu The Walking Dead (Cross Cult). Der Autor ist Robert Kirkman, die Zeichnungen stammen von Terry Moore. Diese Besprechung bezieht sich auf die ersten beiden Bände.

The Walking Dead (Cross Cult)


Worum geht es in dem Comic?

Der Kleinstadtpolizist Rick Grimes wacht nach einem Schusswechsel aus dem Koma auf und muss feststellen, dass das Krankenhaus völlig verlassen ist. Verwirrt will er flüchten, trifft aber sofort auf ein paar schrecklich aussehende Zombies und muss schließlich feststellen, dass die ganze Stadt von Untoten überrannt und zum Teil evakuiert wurde. Rick macht sich sofort auf die Suche nach seiner Frau und seinem Sohn und findet die beiden, mehr oder weniger zufällig, in einem kleinen Camp vor der Stadt Atlanta. Gemeinsam mit der Gruppe Überlebenden versucht er den Alltag zu meistern und für Sicherheit zu sorgen. Doch die Gruppe bricht durch den zunehmenden Druck auseinander  und nach einem Zombieangriff gibt es die ersten Toten. Die Überlebenden brechen daraufhin auf und suchen ein neues Zuhause. Dabei stoßen Sie auf eine Farm mit anderen Menschen, doch dieser Ort ist auch nicht viel sicherer. Allerdings sind nicht nur die Zombies das Problem…

The Walking Dead (Cross Cult)

Mein Eindruck:
The Walking Dead erscheint im A5 Hardcover und hat pro Band satte 140 Seiten Comic und noch ca. 20 Seiten Extras wie Interviews und Leseproben anderen Comics. Die Zeichnungen sind alle in schwarz/weiss und mit einem sehr feinen Strich geführt, sodass sie sehr detailreich sind. Das fällt vor allem bei den Mimiken der Protagonisten auf, die perfekt zu erkennen sind.
Der Comic ist wirklich ein außergewöhnliches Werk: Als ich die Serie gesehen habe, habe ich mich schon darüber gewundert, dass kein Zombiegemetzel, sonder eher das Zwischenmenschliche der Überlebenden im Vordergrund steht. Jetzt weiss ich warum das so ist: In dem Comic ist es ganz genau so. Natürlich gibt es auch heftige, brutale Kampfszenen, aber im Mittelpunkt der Geschichte stehen eindeutig die Überlebenden und ihr Umgang mit der neuen, scheinbar ausweglosen Situation. Wie in einem guten Roman werden die Gefühle, Ängste und auch verzweifelten Aktionen der Menschen äußerst detailreich gezeigt. Als Leser kann man sich perfekt in die Lage der Überlebenden versetzten und fiebert selbst bei Gefahren und Kämpfen richtig mit. The Walking Dead ist darum viel mehr als ein Comic, der einfach nur eine Geschichte erzählt. Er zeigt, wie sich Menschen in solchen extremen Situationen verhalten würden, mit allen guten und schlechten Seiten.

Fazit:
The Walking Dead ist eine der besten postapokalyptischen Comicreihen. Neben knallharter Aktion geht es vor allem um das Zwischenmenschliche der Überlenden, womit der Comic viel weiter geht als andere Reihen. Ein absolutes Muss für jeden Endzeit- und Zombiefan! Kaufen! Sofort!

Info:
Die Comicreihe besteht inzwischen aus satten 11 Bänden. Band 12 erscheint im Februar 2011.

Hier zu bestellen:
The Walking Dead – Comic Reihe
Alternativ: Cross-Cult-Shop

Vielen Dank an Corss-Cult für die zur Verfügungstellung!

4 thoughts on “The Walking Dead (Comic) – Blackfear Flashback / Kritik”

  1. NiCoLE says:

    Ich finde auch, das es einer der besten Comics überhaupt sind. :)

  2. Eragorn says:

    Als ich den ersten Band damals in den Händen hielt, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Bisher habe ich 5 Stück. Wird Zeit mal die anderen zu bestellen :)

  3. DavidHH35 says:

    Sehr geile Comic-Reihe! Verkäufst Du Deine?
    Gruß, David

  4. Pingback: Die fünf besten Endzeit Comics (Top 5) | Blackfear - Endzeit
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