The Walking Dead – geht der Serie die Luft aus?

Ich bin ein großer The Walking Dead – Fan, habe alle Comics, spiele die Spiele und sitze natürlich auch jeden Montag pünktlich vor dem Fernseher um mir die neusete Folge der TV-Serie anzuschauen. Für mich war TWD immer einer der besten Serien die es gibt und ich konnte gar nicht erwarten bis die nächste Folge anlief. Nachdem wir nun wieder eine längere Staffelpause hinter uns haben, ging es am Montag mit der zweiten Hälfte der vierten Staffel weiter und natürlich hat diese Folge wieder alle Rekorde gebrochen. 220.000 Zuschauer haben auf dem deutschen Pay-TV-Sender Fox geschaut (Quelle).
Ich muss aber sagen, dass ich mal wieder mehr als enttäuscht war. Zum einen empfand ich die deutsche Synchronisation überdurchschnittlich schlecht. Was ist mit Carls Stimme passiert? Und die Personen mit denen sich Michonne in ihrem Traum unterhalten hat? Die Synchro hörte sich wie in einem schlechten B-Movie an. In Zeiten in denen wir von Breaking Bad, Supernatural oder American Horror Story soundtechnisch regelrecht verwöhnt wurden viel dies nun besonders auf und machte die ganze Folge irgendwie lächerlich. Und dieser jämmerliche Versuch eine Charakterentwicklung und emotionale Tiefe mit Carl zu erzeugen ist meines Erachtens auch ziemlich nach hinten losgegangen. Die Handlung war zwar nachvollziehbar, aber völlig lustlos gespielt. Letzten Endes fanden wir die Folge so langweilig, dass wir anfingen uns über komplett andere Dinge zu unterhalten. Diese Schwäche hat aber die komplette vierte Staffel. Bis auf zwei Folgen habe ich mich wirklich gelangweilt. Da lese ich lieber die Comics und erfreue mich an die deutlich schnellere Erzählweise.

Ich hoffe mal, das wird sich in den nächsten Folgen wieder bessern. Vor allem die deutsche Synchronisation muss echt nachlegen, ansonsten denke ich dass die Serie nur noch von diesem künstlich geschaffenen Hype am leben gehalten wird und AMC immer mehr in Geld in Werbung stecken muss um diesen auf einem hohen Level zu halten. Geld, dass dann natürlich der Serie fehlt, wie man jetzt bereits merkt. Warten wir’s ab…

20 thoughts on “The Walking Dead – geht der Serie die Luft aus?”

  1. Florian says:

    Ja, sehe ich ähnlich, Staffel 4 ist etwas langweilig und ich bin auch froh dass die ganze Governor Sache jetzt mal geklärt ist. Auch dürfte der Auszug aus dem Gefängnis der Story neuen Schwung geben. Ich hoffe nur dass das „Wiederfinden“ aller Gefährten nicht zu unnötig lange in die Länge gezogen wird.

    1. Thompsen says:

      Ja, das hoffe ich auch. Aber wie sich die Serie inzwischen entwickelt hat, müssen wir genau das erwarten :(

  2. Wuwu says:

    Finde ich nicht !

    1. Thompsen says:

      Selbst wenn du die Handlung ok fandest, was sagst du zur Synchronisation?

      1. markus says:

        Die Deutsche Synchron-Stimme von Carl hat sich seit der 1 Folge der 4 Staffel schon geändert… er klingt ein wenig so wie wenn er im Stimmbruch wäre ;) ,
        Finde aber die anderen Stimmen nicht so negativ :)

        Bezüglich kritik – Ich denke wenn ihr euch die folge in ruhe angesehen hättet wäre deine einschätzung nicht so ausgefallen ;) klar die Comics haben ein anderes Tempo , aber aus verständlichen gründen geht man es bei der Serie in einen anderen Tempo an :) und nach der Pause sollte es (meiner Meinung nach) ruhiger angehen und nicht gleich wieder voll gas los :) den sonst ist wirklich schnell die luft aus der serie raus und nun sind die karten neu gemischt und man kann gespannt sein wie es weiter geht :)

  3. Sabrina says:

    Vielleicht gab es Probleme mit der Synchro aufgrund der kurzen Bearbeitungszeit.. 24h nach der US-Premiere, wird das denn so häufig gemacht?

    Ich bin aber ehrlich gesagt auch leicht enttäuscht. Die letzte Folge hatte meiner Meinung nach etwas zu wenig Handlung. Ich hoffe es nimmt wieder etwas an Dynamik auf.

  4. Wuwu says:

    Ich finde die Synchronisation in Ordnung , es reicht für eine Serie. Gibt schlimmere .
    Mfg Wuwu Brain :D

  5. AbraKaDabra says:

    Hmm… Mir ist jetzt nicht ganz klar, wo du jetzt die Argumente angibst, dass der Serie die Luft ausgeht. Tja, was die Synchronisation angeht. Ein Tag nach US-Ausstrahlung… Dafür isses doch recht gelungen. Und die Story gefällt dir nicht? Ich fand, sie war endlich mal wieder richtig nah am Comic. Und hey, man kann es ja nicht jedem Recht machen.
    Und wenn ich das Rech verstanden habe, fandest du den ersten Teil der 4. Staffel ja okay, woher dann also die schnelle Resignation nach einer Folge des 2. Teils? Ein bißchen vorschnell vielleicht?

    1. Thompsen says:

      Im Prinzip empfand ich die komplette vierte Staffel als ziemlich langweilig. Jedenfalls bis das, was bis jetzt ausgestrahlt wurde.

  6. wahrerwalkingdeadfan says:

    Lieber Thompson!

    Du schreibst, dass du ein großer Fan bist…leider hast du diese Seria anscheinen nicht wirklich verstanden.
    Ich erkläre dir mal worum es geht.

    Das Wichtigste überhaupt: Es geht in erster Linie NICHT um die Zombies! Es geht also nicht hauptsächlich um das Gemetzel!

    In erster Linie geht es nämlich darum, dass Rick das Überleben seines Sohnes Carl sichern will. Erst natürlich Lori und Carl, danach Lori, Carl und das ungeborene Baby, als Lori starb, dann das von Carl und Judith…jetzt nur noch das von Carl.
    Dies ist auch der Grund, warum er so verbissen nach einem Ort sucht, das Sicherheit bietet.
    Bedeutet, dass es im Grunde genommen KEINE Horrorserie ist, sonder eine Mischung aus DRAMA und Survival. Die Zombies sind nur eine Ausschmückung. Man hätte genauso gut eine andere Katatrofe einsetzen können (ein anderer tödlicher Virus, einen atomare Katastrofe…). Die Zombies sollen nur die Bedrohung darstellen, die Rick und Carls umzingeln, aus der es kein Entkommen zu geben scheint.
    Daher musst du erstens, damit rechnen, dass es öfter Folgen gibt, die wenig oder gar keine Zombies enthalten, zweitens Carl wird NICHT sterben, so wie viele es sich wünschen (irgendwie makaber, dass auch, wenn es nur eine Serie ist, sich viele den Tod eines Kindes wünschen), drittens…du scheinst nicht ganz verstanden zu haben, womit die Betitelung „The Walking Dead“ gemeint ist.

    Ich erkläre dir auch vorsichtshalber, wie es aufgebaut ist:

    Erst wird die Bedrohung erkannt (Staffel 1 & 2);
    Nun erkennt man, dass es Menschen gibt, die diese Situation für sich ausnutzen, indem sie ihre eigenen Gesetze schaffen, die natürlich von der jeweiligen Person als das Nonplusultra angesehen werden (Staffel 3, der Geovernor);
    ERST JETZT geht es wirklich um das Überleben und Erkennen, dass man in dieser Welt in einigen Dingen skrupellos sein muss…und das man diese Welt nicht auf die leichte Schippe nehmen kann und das kein Spiel ist (Staffel 4)!

    Also tut mir leid, wenn ich das jetzt schreiben muss….aber so ein großer Fan scheinst du nicht ganz zu sein, wenn dir die Action und das Gemetzel im Vordergrund stehen und du die Geschichte im Grunde genommen, nciht wirklich verstanden hast…da nützt s auch nix, die Comics zu haben, die ganzen Spiele zu spielen, immer die TV-Serie zu verfolgen…..wenn man es nicht versteht, dann sollte man es nämlich lassen. Dann ist das nur Geldverschwenderei

    Herzlichst…Der wahrere The Walking Dead Fan…von uns beiden zuindestens!

    PS: Bezüglich der Synchro……seid mal froh, dass wir nicht eine Synchro haben, genau wie in Polen, wo es nur einen einzigen Sprecher gibt, der stumpf alles einfach übersetzt ;)

    1. Thompsen says:

      Hi, deine Ansicht ins durchaus interessant und berechtigt. Und ich stimme dir vollkommen zu. Es geht nicht um metzeln und rollende Zombieköpfe. Wie in den Comics steht das Überleben von Rick und Carl im Vordergrund und genau dahin hat uns diese letzte Folge auch wieder geführt. So gesehen hat die Serie einen wichtigen, richtigen Schritt gemacht.
      Ich bin allerdings mit der Umsetzung unzufrieden. Natürlich war die Synchro bei TWD nie die Beste, aber hier wurde einfach der Vogel abgeschossen, sodass zumindest ich diese Folge (so tiefgreifend die Handlung auch gewesen sein mag) nicht ernst nehmen konnte. Es ging einfach nicht, weil die Technik zu schlecht war. Dazu kommt dann noch, dass die schauspielerische Leistung von Chandler Riggs alias Carl auch nicht die beste war und ich mich durch all diese Einflüsse einfach gelangweilt habe. Sehr sogar.

      Aber das ist natürlich auch nur meine Meinung :)

    2. Atav Villiquine says:

      Mein lieber `Wahrerwalkindeadfan´
      Nun komm´ mal wieder runter von deinem hohen Ross, denn eine Serie zu interpretieren ist eine Sache von vielen möglichen. Den Grad einer Fanschaft etwas völlig anderes.
      Zum einen ist deine Ansicht über die Botschaft der Walking dead Saga sicher nicht uninteressant, aber eben nur eine von vielen Optionen. Vielleicht bin auch ich in deinen Augen kein Fan, jedoch sehe ich in dieser Serie eine viel übergreifendere Geschichte und jetzt musst du mal ganz tapfer sein: Es geht sehr wohl um die Zombies und die Handlungen der Menschen sind das Rahmenprogramm!
      Für mich erzählt die Story nämlich, was passiert, wenn eine neue Spezies das durchzieht, was seit Generationen die Menschen gemacht haben. Nämlich den Planeten auf Grundlage primitivster Instinkte ohne Sinn und Verstand zu überrennen.
      Wäre zumindest auch eine Interpretationsvariante oder?

  7. Horst says:

    Gegen eine schlechte Synchronisation gibt es ein einfaches Rezept: Schau die Serie im O-Ton.

    Für die mittelmäßige Arbeit der deutschen Synchronisation kann die Serie ja wenig bis nichts.

    Ansonsten ist es eigentlich eine übliche Staffel. Finden einer Rahmenhandlung am Anfang (Krankheit, die sich im Gefängnis ausbreitet), gemächlicher Spannungsaufbau mit ein paar Höhepunkten(Glenns Fast-Tod, Verstoß von Carol) und Feuerwerk im Mid – Season – Final(Kampf ums Gefängnis, Hershels Enthauptung). Nun wird erstmal wieder Spannung aufgebaut.

    Von daher sehe ich nicht, dass der Serie die Luft ausgeht, sondern das übliche Rezept mit neuer Handlung. Carl ist aber auch nicht mein Liebling, von daher verstehe ich, wenn man die Folge, die sich zu 80% um ihn drehte, nicht mochte.

  8. Kenza says:

    Guckt es euch doch bitte auf Englisch an, denn nur dann erkennt man den wert der Serie.

    Für alle die kein Englisch können, es gibt auch sowas das nennt sich Untertitel ;-)

  9. Ellen van Thom says:

    Ich kuck die Serie immer im Original, weil ich Synchros generell schlimm finde.
    Aber ich denke auch, dass es an der kurzen Bearbeitungszeit liegt, dass die Synchro nicht funktioniert…

    Da mein Governer ja gestorben ist, wird die Serie jetz wieder uninteressant für mich, aber natürlich wird die weiter gekuckt.
    Aber ich fand auch das die Serie etwas gelitten hat. Bei den ersten beiden Staffeln hat man noch fingernägelknabbernd vorm Rechner gesessen und 3. und 4. Staffel hat man nebenbei aufgeräumt ;) (Außer wenn der Governer dabei war :P)

    Natürlich geht es in der Story um Carl und Rick, und nich um Gemetzel und viel Blut, aber Carl is scheisse! :D

  10. Antiquitäten Hasenstab says:

    War nie ein Fan der Serie … aber bin auch ohnehin kein Anhänger der Seriengemeinden TWD, BB oder GOT. Zu viel Hype, macht die Serien letztendlich dennoch nicht attraktiver für mich …

  11. SchokoCroissant says:

    Mir ist die Synchro bis Staffel 4 nie wirklich aufgefallen, und das ist ja ein gutes Zeichen. Ich fand die eigentlich ganz gelungen, wie auch bei GoThrones. Aber in Staffel 4 haben die eine echt miese Arbeit geleistet genau bei denen Szenen, die oben beschrieben sind: Deswegen schaut man sich ja nicht gleich eine Serie auf englisch an, aber ein wenig mehr Mühe kann man schon verlangen bei der Masse an Zuschauern! Dann sollen sie lieber einen professionelleren Sprecher nehmen. Alles besser als diese Farce. Die Spannung schwankt bei TWD schon manchmal, dass gabs aber auch schon vorher (die Endloszeit auf der Farm oder im Stau) und es muss ja auch kein Gemetzel sein, um Spannung zu erzeugen: Mir kommt es momentan nur so vor, als ob sich die Splittergruppen auch ganz gut alleine durchschlagen können, da hätte ich deutlich mehr „Survival“ erwartet…

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  14. Nathanael says:

    Die Synchroqualität ist mir nicht negativ aufgefallen, aber der Langeweile stimme ich zu. Es wir auch mal eine komplette Folge durchgeweint, ohne dass sich die Gesamtgeschichte weiterentwickelt. Interessante Gegebenheiten werden über mehrere Folgen solange hinausgezögert und ausgelutscht, dass auch hier die Spannung verloren geht. Allerdings scheinen es nur wenige Serien drauf zu haben, eine dauerhafte Spannung zu erzeugen. Bei Falling Skies und Revolution hatte ich dasselbe Gefühl. Beispiel: Da steigt jemand auf eine Mine und diese wird 30 Minuten lang (!!!!) entschäft. Nicht euer Ernst, oder? Da ist auf dem Balkon zu sitzen und Autos zu beobachten spannender.

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