The Walking Dead: Roman – Rezension / Kritik

Nachdem wir inzwischen die ein oder andere Kritik unseres neuen Rezensenten veröffentlicht haben, konnte ich mich auch mal wieder dazu durchringen ein Buch zu lesen. Wie es dazu kam? Ganz einfach, es hat den Titel „The Walking Dead“ und ist eine Ergänzung zur aktuell laufenden Filmreihe, bzw. zu den Comics des erfolgreichen Serien-Universums. Da musste ich einfach zum Buch greifen.

Worum geht es in dem Buch?
In „The Walking Dead: Roman“ geht es einmal nicht um die Gruppe um Rick Grimes, sondern um Brian Blake, dem späteren „Governor von Woodbury“.  Nach dem Zusammenbruch der Zivilisation begibt er sich mit einer Gruppe bestehend aus Freunden und Familienangehörigen auf eine gefährliche Reise nach Atlanta. Dabei müssen sie sich durch Scharen von Zombies kämpfen um festzustellen, dass Atlanta längst unter den Horden der Untoten gefallen ist. Enttäuscht flüchten sie weiter und  finden dann Unterschlupf bei einer Familie names Chalmers, die sich in einem großen Haus verbarrikadiert hat. Erleichtert über die sichere Bleibe freunden sich die beiden Gruppen an, doch wenn der Tot allgegenwärtig ist, entsteht aus Freundschaft schnell Hass…

Meine Meinung:
Ich selber bezeichne mich als großen Fan der „Walking Dead“-Reihe, lese die Comics, schaue die Serie und sauge auch sonst alle Infos, die ich darüber finden kann in mich auf. Um so gespannter war ich also auf dieses Buch, vor allem weil ich die Figur der „Governors von Woodbury“ äußerst interessant finde. Schon beim lesen der Comics stellte sich mir die Frage, wie kann ein Mensch so werden? Der Roman gibt uns nun einen Einblick in die Vorgeschichte dieser Person.
Der Roman schafft es, ähnlich wie bei den Comics, nicht die Welt an sich, sondern vor allem die einzelnen Charaktere in den Fokus zustellen, sodass man als Leser in die jeweilige Gefühlswelt eintauchen kann. Z.B. ist es richtig spannend, wenn sich die Gruppe durch klaustrophobische Gassen der Stadt Atlanta kämpft oder  mit Erleichterung eine vermeidliche Zuflucht findet um dann doch festzustellen, dass nicht alles so harmonisch ist, wie es scheint. Wie in den Comics, oder auch der TV-Serie, fühlt man mit und setzt sich automatisch in die Lager der Protagonisten.
In der eigentlichen Entwicklung der Geschichte erkennt man auch eindeutig Robert Kirkman’s Handschrift. Wieder einmal sind nicht die Zombies die eigentliche Gefahr, sondern der Mensch an sich wird zur ticken Zeitbombe. Das mag jetzt altbekannt wirken, aber seien wir doch mal ehrlich: So etwas ist doch viel besser, als eine Gruppe von Helden, die einfach nur Zombies metzelt. „The Walking Dead“ lebt ohne coole Sprüche oder beinharte Helden und so wird auch in diesem Buch der Charme dieses Franchises konsequent weitergeführt.
Für Fans der Serie ist das Buch also eine klare Empfehlung, wie es auf Nichtkenner der „The Walking Dead“-Reihe wirkt ist schwer zu sagen. Vermutlich kann man es dann als guten Zombie-Roman ansehen. Für uns Kirkman-Jünger ist es eine tolle Erweiterung des Universums! Achja, eines muss ich noch sagen. Genau wie in den Comics oder auch der Serie geht es verdammt blutig zu. Da werden Köpfe eingeschlagen, Dinge abgetrennt und auch sonst geht es nicht gerade sanft zu. Also nichts für Kinder, für den Rest ist es aber genau richtig ;)

Fazit:
„The Walking Dead: Roman“ ist eine gelungene Ergänzung des Kirkman-Universums und sollte von Fans unbedingt gelesen werden. Vor allem, wenn man die Figur des „Governors von Woodbury“ interessant findet und man mehr über sie erfahren möchte.

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3 thoughts on “The Walking Dead: Roman – Rezension / Kritik”

  1. Marion says:

    Auch ich habe diesen Roman gelesen.Schon interessant die Vorgeschichte zu dem Govenor zu erfahren.Das hat mich als eingefleischter Fan dieser Serie auch dazu getrieben,dieses Buch zu lesen.
    Es ist erstaunlich gut geschrieben und ich habe es kaum aus der Hand legen können. Aber ich denke mal,das es schwer sein wird,Menschen die diese Serie nicht kennen,dazu zu bringen es zu lesen.Denn sind wir mal ehrlich,es gibt nur 2Seiten, die bekennenden Fans und die anderen die sowas nie anschauen würden,die würden auch nie zu diesem Buch greifen,denn für die ist es halt mal wieder so ein Zombieschrott und außerdem eckelhaft.Diese Leute wird man nicht zum Umdenken bringen können.
    Das sind meine Gedanken hierzu.

  2. Pingback: The Walking Dead 2: Roman – Rezension / Kritik | Blackfear - Endzeit
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  4. M. says:

    Auch wenn du nicht sagen kannst, wie die Geschichte auf Nichtkenner wirkt, kannst du mir vielleicht sagen, ob die Handlung für Nichtkenner trotzdem schlüssig ist? Also können sie der Story folgen, ohne den Kerntext jemals rezipiert zu haben? Wenn du mir weiterhelfen könntest, wäre ich dir äußerst dankbar!
    Liebe Grüße

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