Transport – eine Liebeserklärung an die (Hör-)Buchreihe von Phillip P. Peterson

Als ich im letzten Jahr Hörbücher, bzw. Audible, für mich entdeckt habe, bin ich eher zufällig über den Roman Transport* von Phillip P. Peterson gestoßen. Aufgrund meiner persönlichen Vorlieben wurde mir dieses Buch vorgeschlagen, außerdem hatte der Autor für ein ähnliches Werk wohl auch noch einen Preis gewonnen. Ich überflog den Klappentext und schon hatte man mich.

Das ist ja wie bei Stargate…

Ich bin ein großer Fan der Stargate Serie, habe SG-1 zehn Staffeln lang verfolgt, haben mit meinen Helden auf Stargate: Atlantis gezittert und war am Boden zerstört, als Stargate: Universe abgesetzt wurde. Und nun soll es einen Roman geben, der eine ähnliche Ausgangssituation bietet? Ich habe das Hörbuch auf Audible gekauft, auf mein Smartphone geladen und in Rekordzeit durch gehört.

Doch gehen wir erst einmal einen Schritt zurück. Warum geht es in Transport eigentlich?

Vor der Küste Kaliforniens wird ein außerirdisches Artefakt geborgen, das Menschen zu anderen Sternensystemen transportieren kann.
Der zum Tode verurteilte Russell Harris und neun andere Häftlinge bekommen als Versuchspersonen für den Teleporter die Chance, ihr Leben zu retten. Doch das Unternehmen entpuppt sich als gnadenloses Todeskommando, nachdem der erste Freiwillige auf grauenhafte Weise stirbt. Russell und seinen Kameraden wird klar, dass sie das Projekt nicht überleben werden. Der einzige Ausweg besteht darin, das Geheimnis des Artefakts zu lüften. Aber auch das scheint hoffnungslos – denn von den Erbauern fehlt jede Spur. (Klappentext / Amazon)

Es gibt also unverkennbare parallelen zu meiner Lieblingsserie. Ein altes Artefakt, eine Technologie die viele Geheimnisse in sich verbirgt und die Möglichkeit auf fremde Planeten zu reisen. Der erste Teil der Trilogie erzählt in dramatischer Art und Weise wie das US Militär versucht diese Technologie zu verstehen und wie es dabei buchstäblich über Leichen geht.

…aber doch völlig anders.

In der Fortsetzung Transport 2: Todesflut geht es dann eher um das Überleben auf einem dieser fremden Planeten, während der dritte und finale Teil Transport 3: Todeszone wieder den Fokus auf das mysteriöse Artefakt und dessen Geheimnisse konzentriert.

In diesen drei Teilen erzählt Autor Phillip P. Peterson eine wilde Reise quer durch die Milchstraße. Dabei verliert er aber nie den roten Faden. Im Fokus steht immer der Held Russell Harris und eine kleine Gruppe von Menschen, die das große Abenteuer mit ihm erlebt. Russell ist dabei eine sehr sympatische und gut gezeichnete Figur, die zumindest ich, gleich als neuen Helden in mein Herz geschlossen habe. Was seiner Zeit Col. Jack O’Neill für mich war, war nun Russell Harris.

Da ich äußerst lesefaul bin, habe ich alle drei Teile als Hörbuch angehört. Sprecher aller Bücher ist Heiko Grauel, der meiner Meinung nach einen sehr guten Job gemacht hat. Er verleit jedem Charakter im Buch durch gekonnte Tonlagen und Sprachstile ein ganz individuelles Auftreten und nach kürzester Zeit weiß man schon aufgrund der Tonlage, wer gerade im Buch spricht.

Aus all dem ensteht ein wunderbares Kopfkino, das mich immer wieder an Stargate zurück denken lässt, ohne es aber zu kopieren. Transport erzählt eine komplett eigene, unerwartete und im Endeffekt völlig andere Geschichte als meine damalige Serie. Eine Geschichte mit einem hohen Spannungsbogen, viel „harte“ Science Fiktion über Physik, deren Grenzen und Möglichkeiten und einzigartige Charaktere.

Man Merkt, das Phillip P. Peterson vom Fach ist und als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen gearbeitet hat. Der Mann weiß also wovon er schreibt, zumal er auch immer wieder wissenschaftlichen Veröffentlichungen raus gebracht hat.

Tipp:

Alle Teile kostenlos im drei monatigem Probeabo von Audible hören!*

Daran erkennt man eine gute Geschichte

Als ich auch den letzte Band fast in einem Rutsch durchgehört habe und die Handlung um meinen neuen Helden zu Ende war, war ich wieder traurig. Traurig, dass es vorbei war. Und genau daran erkennt man eine verdammt gute Geschichte.

Phillip P. Peterson zählt für mich seit dem zu einem der besten Sci-Fi Autoren unserer Zeit. Sein Buch Paradox ist fast genau so spannend und ebenfalls eine klare Empfehlung. Dazu hatte ich aber ja schon genug geschrieben.

Transport

Preis inkl. MwSt (zzgl. Versand): EUR 9,99

4.4 von 5 Sternen (1114 Kunden Reviews)

38 Neu & Gebraucht ab EUR 6,84

Transport 2: Todesflut

Preis inkl. MwSt (zzgl. Versand): EUR 13,99

3.9 von 5 Sternen (312 Kunden Reviews)

47 Neu & Gebraucht ab EUR 8,12

Transport 3: Todeszone

Preis inkl. MwSt (zzgl. Versand): EUR 10,99

4.6 von 5 Sternen (171 Kunden Reviews)

30 Neu & Gebraucht ab EUR 6,79

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