Warum die Welt am 21.12. nicht untergeht – Teil 3

Noch zwei mal schlafen, dann soll die Welt untergehen. Das zumindest sagen viele Esoteriker, allerdings lassen sich all ihre Behauptungen widerlegen. In unserer Countdown-Reihe haben wir schon erklärt, warum der Maya-Kalender nicht endet und warum auch kein Planet X oder Niburu kommt. Heute wird es aber noch abgedrehter:

Teil 3 – Der Bibel-Code

Der Ausdruck Bibelcode entstand durch die das gleichnamige Buch des Journalisten Michael Drosnin, in dem er behauptet einen versteckten Code in der Bibel gefunden zu haben, der das Ende der Welt prophezeit. Nunja, zumindest fast. So soll ein großer Komet die Erde verwüsten, die Wirtschaft zu zusammen brechen und Kriege sollen beginnen. Allerdings soll ein Großteil der Menschen überleben und in Europa soll sich ein neuer König erheben, der die Menschen führen wird. Die Prophezeiungen gehen sogar noch weiter ins Detail und erklären teilweise welche Städte zerstört werden.

Das so etwas ziemlicher Blödsinn ist dürfte klar sein,  vor allem wenn man sich die Methodik dieses Codes anschaut. Es wurden willkürliche Spaltenbreiten in der hebräischen Schrift heraus gesucht, in der man einzelne Buchstaben markiert hat. Klar, das sich daraus zufällig Wörter ergeben können, vor allem wenn man bedenkt, dass es im Hebräischen nur Konsonanten, aber keine Vokale gibt und sich einige davon auch noch unterschiedlich übersetzen und austauschen lassen. Dadurch wird die „Trefferzahl“ noch einmal deutlich erhöht. Ein weitere Grund ist auch, das die Originalschrift der Bibel im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verändert wurde und einzelne Formulierungen oder Wörter ausgetauscht wurden.

Noch wichtiger ist aber, das besagter Journalist auch schon einen „Nuklearen Holocaust“ im Jahr 2006 voraussagte. Und wo war dieser? Richtig, es gab keinen.

Wie immer ist auch diese Theorie totaler Unsinn, weshalb wir wieder Entwarnung geben können. Und morgen klären wir, warum auch keine Supervulkane oder Sonnenstürme die Erde am 21.12.2012 zerstören werden.

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